Forum: Panorama
Flüchtiger Drogenboss: "El Chapos" mächtiges Helfernetz

Joaquín Guzmán ist seit 11. Juli auf der Flucht. Trotz eines Millionen-Kopfgelds blieben bisher alle Fahndungen erfolglos. Der Drogenboss hat nicht nur viele Fans in der Bevölkerung, sondern auch beste Beziehungen zu den Behörden.

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kugelsicher 09.08.2015, 17:02
10. Wer mal wissen möchte,

wie es in Mexiko wirklich zugeht,
wird nach dieser Doku alles verstehen. Extrem sehenswert:

https://www.youtube.com/watch?v=4F7_OvLyW2c

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tailspin 09.08.2015, 17:05
11. Baut Schulen und hilft in Notfaellen

Das klingt ja so, als ob der Guzman soziale Aufgaben uebernimmt, die der Staat geflissentlich unterlaesst.

Sehr smart. So funktioniert Solidaritaet.

Und finanzieren tun da am Ende die Gringo-Junkies noerdlich der Grenze. Auf nicht schade drum.

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vantast64 09.08.2015, 17:13
12. Kommt mir irgendwie bekannt vor,

wundere mich schon seit Jahrzehnten, daß in D. kaum je ein Mafioso verhaftet wurde, vermutlich, daß man die Arbeitsplätze nicht gefährden will. Und die reale Vorstellung von Polizeiführung und Politik, daß es sie hier nicht gibt, da nicht sein kann, was nicht sein darf.

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behr22 09.08.2015, 17:19
13.

El Chapo wurde vermutlich auch direkt von der DEA verhaftet und dann an Mexiko übergeben. Gibt einen ganz interessanten Artikel auf The Intercept dazu

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stiefelriemen93 09.08.2015, 17:28
14.

Zitat von nofreemen
Die mexikanischen Drogen-Bosse können in Freiheit überleben weil sie große Unterstüzung in der Bevölkerung haben. Die IS in Syrien und sonstwo kann überleben trotz militäricher Bekämpfung und weil sie auf sich alleine gestellt sind. In Tat und Wahrheit ist es umgekehrt. Wenige Mexikaner untetstützen Drogenbosse dafür viele im Volk die IS. Die Medien müssen sich schon etwas besseres einfallen lassen. Nach dieser Logik müsste ganz Mexiko bombardiert werden und nicht Syrien etc. Aber halt mal; ist nicht auch Donald Trump der Ansicht - nämlich Mexiko einzuzäunen.
Ob Guzmann "viele Fans in der Bevölkerung hat" oder die "die Bevölkerung in unterstützt" (also eine übergroße Bevölkerungsmehrheit) ist nicht das gleiche. Denn "viele Fans in der Bevölkerung" können auch bloß eine Minderheit von vielleicht 15% sein. Die Drogenkartelle haben in Mexiko 400.000 Mitglieder. Das ist zwar bei weitem keine Mehrheit aller 130 Mio. Mexikaner, aber unter "wenige Mexikaner unterstützen Drogenbosse" verstehe ich etwas anderes. Denn sowohl Guzmann als auch der IS betreiben eine Machtpolitik, die es u.a. auf die Rekrutierung zahlreicher Unterstützer abzielt.

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Wilmalein 09.08.2015, 17:47
15. Tt

Was für ein uninteressanter, belangloser und unwichtiger Artikel. Der Mann versorgt die USA mit Stoff. Warum also die Aufregung.

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mightyschneider 09.08.2015, 17:48
16.

Im Grunde ist es ja ein Flüchtling (der Grund ist in der BRD egal), also kann er doch bei uns Asyl beantragen.

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sorata 09.08.2015, 17:50
17. Kaum zu glauben,

aber hier wird insinuiert, dass die DEA nicht Teil der weltweiten Drogenkartelle ist und dieser "bekämpft".
Ohne den Schutz, Intel und Logistik der DEA könnte kein Kartell auch nur einen Monat überleben. Hauptverdiener im Drogengeschäft sind die Amerikaner und nicht Mexikaner, Afghanen, Burmesen oder sonstwer.

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sorata 09.08.2015, 18:04
18. Wer

längere Zeit in Süd- oder Mittelamerika gelebt hat weiß, dass die DEA eine führende Rolle im Drogengeschäft spielt und es ohne sie und ihre Teilhaberschaft keine Drogengeschäfte geben würde. So verfügt z.B. die US-Botschaft in La Paz über mehr "Interessenvertreter" mit Diplomatenstatus, als in allen EU-Ländern zusammen. Das in einem Land mit nur 9 Millionen Einwohnern.

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muhagl 09.08.2015, 18:25
19. Adán Barrera

Wer Don Winslows zweibändiges Werk über "Das Kartell" gelesen hat, kann über diese Geschichte nur lächeln....

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