Forum: Panorama
Flüchtlingsheim im Nobelviertel: Unfeine Gesellschaft
ullstein bild

Im Hamburger Nobelviertel Harvestehude soll ein Flüchtlingsheim entstehen - trotz gerichtlich verordnetem Baustopp hält der Senat an dem Plan fest. Anwohner sind empört: Je näher sie am Gebäude leben, desto größer ihre Bedenken.

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frank57 01.02.2015, 15:48
1. Es wird nicht mehr

lange dauern und die reichen werden in ihren eigenen ummauerten und bewachten Ressorts wohnen.....wie in schlechten amifilmen.....

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retterdernation 01.02.2015, 15:55
2. Am Montag für Asylanten ...

auf die Straße gehen und den Rest der Woche gegen sie klagen, ist ein Spruch aus HH - der es auf den Punkt bringt. Es gibt wenig Mitbürger - die diese Unterkünfte in ihrer Umgebung möchte. Die einfachen Bürger werden dann schnell als Nazis gebrandmarkt und gut ist. Die Vermögenden sind da geschickter - sie klagen heimlich und haben eine saubere Weste. Oder sie schicken ihre Kinder in andere Bezirke - zur Schule, wie in BerlinMitte. Verlogen bis zum abwinken...

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censored 01.02.2015, 15:56
3.

Dieses stille und leise Abgrenzen mit Vermögen ist auch eine Form der Parallelgesellschaft.Wird mich nicht wundern,wenn irgendwann der Wunsch nach einer gated Communitie aufkommt.

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hermes69 01.02.2015, 15:56
4. Südafrika lässt grüßen

Zitat von frank57
lange dauern und die reichen werden in ihren eigenen ummauerten und bewachten Ressorts wohnen.....wie in schlechten amifilmen.....
So sind sie eben die Menschen.
Promis winken gerne mal in die Kamera und berichten von ihren ach so dollen Projekten. Aber bitte nur solange die Kamera an ist. Danach sollen die Menschen bitte auf Distanz bleiben.
So tickt sie eben unsere Gesellschaft. War doch schon immer so und wird auch immer so bleiben.

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privado 01.02.2015, 15:59
5. Die

Jaja, die Gutmenschen heißen Flüchtlinge willkommen, Hamburg ist bunt und Refugees Welcome, etc. Nur wenn diese Leute in die unmittelbare Nachbarschaft sollen, da ist dann Schluss mit der Solidarität. Was spricht denn dagegen, dass die Flüchtlinge in einer der besten Lagen Deutschlands untergebracht werden? Nichts. Nur haben die Anwohner dieser "Edelgegend" genug Einfluss, um sich dagegen erfolgreich zu wehren. Diese Leute sind an Verlogenheit nicht zu überbieten. Eine Schande für unser Land.

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der_rookie 01.02.2015, 16:00
6. Hm

Wenn es den Politikern wirklich um die Flüchtlinge ginge, dann sollten sie diese nicht in Harvestehude einquartieren - und zwar aus demselben Grund wieso kein normaler Arbeiter sich in Harvestehude einmietet: Für ein begrenztes Budget kann man in anderen Stadtteilen viel mehr Quadratmeter pro Person mieten. Und mit einem begrenzten Konsumbudget kann man in anderen Stadtteilen viel mehr kaufen.
Und den Flüchtlingen wird auch ein falsches Bild von Deutschland vermittelt. Ich kann mir jedenfalls so eine Ecke nicht leisten.

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dborrmann 01.02.2015, 16:02
7. Es wäre schön, wenn das Projekt funktionierte....

Die Flüchtlinge sind Menschen wie Du und ich, mit Hoffnungen, Wünschen und sicher mit ungeheurem Mut. Das könnte für ein solches Viertel, dessen Bewohnern oft der Kontakt zur Realität verloren gegangen ist, sehr hilfreich sein. Ich rate zu sozialem und politischem Engagement und nicht zu einer Blockadehaltung. Wohlan denn...

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Erich91 01.02.2015, 16:03
8. Warum sich die Reichsten der Reichen

ausgerechnet gegen die Bereicherungen, in Form von Ärzten, Rechtsanwälten, Juriste,. Ingenieuren und Wissenschaftlern wehren, liegt auf der Hand. Die haben Angst, die nehmen ihnen die Jobs weg und kaufen ihre Häuser auf.

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Wheredoyouwanttogotoday? 01.02.2015, 16:06
9. Richtige Alsterseite

Als ich in HH gelebt habe, wurde ich dauernd gefragt, auf welcher Seite der Alster ich arbeite und wohne. Zufällig hat beides gestimmt.

Wo also könnte man Flüchtlinge besser unterbringen (mal abgesehen von Wohnungen), als in einem Viertel, das keine richtigen Probleme kennt?

Da wohnen vermutlich auch die Leute, die verhindert haben, dass Bildung gerechter wird. Es wird wirklich Zeit für eine menschlichere Gesellschaft dort. Die Flüchtlingekinderwerden eine - äußerlich - heile Welt erleben, mit viel Grün, stets zugänglichem Wasser, Enten und Schwänen, die im Winter in ein Extraquartier gebracht werden und Sportgeräten für alle am Ufer - perfekter geht es nicht.

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