Forum: Panorama
Flüchtlingsheim im Nobelviertel: Unfeine Gesellschaft
ullstein bild

Im Hamburger Nobelviertel Harvestehude soll ein Flüchtlingsheim entstehen - trotz gerichtlich verordnetem Baustopp hält der Senat an dem Plan fest. Anwohner sind empört: Je näher sie am Gebäude leben, desto größer ihre Bedenken.

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realitätssprecher 01.02.2015, 16:53
70.

Ein Haufen Geldsäcke die Angst davor haben das ihre Grundstückspreise sinken, ginge es nach mir würden nur in Nobelgegenden Flüchtlingsheime gebaut.

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thomas.slowhand 01.02.2015, 16:53
71. Hier geht es der Politik doch nur um ein

Ich wohne nicht in Harvestehude, sondern in Harburg - dem Multikulti-Stadtteil schlechthin, der gerade erst eine hohe Anzahl von Flüchtlingen vom Hamburg "zugewiesen" bekommen hat.

Was mich an der ganzen Sache stört, dass es hier der sozialdemokratischen Politik - allen voran Herrn Scholz - in der Hauptsache nicht um die Flüchtlinge geht, sondern einfach um billige Effekthascherei nach dem Vorbild "Wir müssen die Reichen mal vorführen, damit die Anderen uns wählen", und er sich für den Wahlkampf mit diesem völlig hirnrissigen Vorhaben ein "sozialdemokratisches" Denkmal setzen will. Aber tatsächlich sind 20 Mio für 220 Flüchtlinge rausgeschmissenes Geld. Für diesen Betrag (ausgehend von € 2K Baukosten pro m²) kann man leicht und locker 500 Flüchtlinge woanders unterbringen. Und mit € 2K Baukosten hätten diese dann ein Unterbringungsniveau welches qualitativ seinesgleichen sucht. Aber das würde natürlich für den Wahlkamp nicht genug fetzen....

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Butenkieler 01.02.2015, 16:54
72. Sophienterassen als Flüchtlingsunterkünfte

Sollen die Reichen doch erst einmal für das Gemeinwohl etwas tun, anstatt nur in die eigene Tasche zu Wirtschaften.

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josho 01.02.2015, 16:56
73. Die aus dem Nobelviertel ......

...gehen auch gerne mal gegen Pegida auf die Straße.
Nach der Demo gehts dann zum Anwalt, der dagegen klagt, dass die Flüchtlingezu nah kommen.

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Werner_Holt 01.02.2015, 16:56
74.

Zitat von shunt46
Wogegen hier auf die Straße gegangen wird ist nichts Anderes als in Dresden & Leipzig. Bloß dort gehen die Bürger auf die Straße und äußern Ihren Unmut lautstark. Nach der Logik der öffentlichen Abstemplung der Sachsen sind die Gegner hier wahrscheinlich auf rechte Wutbürger, Nazis oder von rechts irregeleitete Menschen. Drogenhandel und Kriminalität hat doch nun bestimmt nix mit Asylanten zu tun! Alkohol ist ja auch nicht die Ursache von Alkoholismus, dies wird zumindest in Osten dem Bürger erklärt! Viel Spaß & Erfolg mit eurer Meinung gegen das Heim, die Bezeichnung "Naziviertel" folgt bald!
Zitat von
Viel Spaß & Erfolg mit eurer Meinung gegen das Heim, die Bezeichnung "Naziviertel" folgt bald!
Ich muß doch sehr bitte. Die Verleihung dieses Prädikates an andere ist ein absolutes Privileg von Medienvertretern aus Nobelvierteln wie HH-Harvestehude.

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Atheist_Crusader 01.02.2015, 16:57
75.

Was lernen wir daraus: Niemand mag es, wenn man ihm plötzlich einen Haufen Leute in die Gegend pflanzt, mit denen er sich nicht verständigen kann und die ihm fremder kaum sein könnten.

Leider wird der ethnisch-kulturelle Faktor bei dem Problem immer unterschlagen. Je fremder einem eine Kultur ist, desto leichter wird es zuviel bzw. wird sie als Bedrohung wahrgenommen. Wenn die Niederlande gerade abgesoffen wären und man dort nur Niederländer unterbringen würde, dann wäre das Geschrei nicht halb so groß. Die kennt man, man weiß wie die ticken und äußerlich sind die auch nicht von Einheimischen zu unterscheiden.
Vergleichen damit gibt es Völker und Kulturen, die erwiesenermaßen wesentlich größere Schwierigkeiten mit den Anpassung hier haben. Man nehme nur mal unterschiedliche Ansichten zum Gastgeberland, den örtlichen Gesetzen, Frauenrechten, allgemeiner Existenzberechtigung von Homosexuellen oder Atheisten und so weiter.

Es ist mehr als überfällig, dass solche Gedanken in die Flüchtlings- und Asylthematik mit einfließen. Aber das passiert nicht. Weil es anscheinend rassistisch wäre zu sagen "Gruppe A ist uns näher und kommt recht gut hier klar, Gruppe B hat kaum was mit uns gemein und um die muss man sich intensiver kümmern".
Stattdessen hört man das dumpfe "sind alle Scheiße" von Rechts und das ebenso dumpfe "sind alle super" von Links und Mitte. Wirklich Recht oder Unrecht hat keiner von beiden, aber es ist nicht möglich eine Position in der Mitte zu beziehen.

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korbburg 01.02.2015, 16:57
76. Erfahrungen

Zitat von adelsexperte
Freunden hat denn schon mal eine Patenschaft übernommen? Bei der Unterkunft mitgebaut ? Mal 200,00 € gespendet? Man macht doch lieber alles mit der großen Fresse und hat damit schon gekämpft. Zieht mal bei den größten Eiferern die Decke runter und ihr werdet schon sehen.
Ähnliche Erfahrungen habe ich vor wenigen Tagen auf einem Neujahrsempfang gemacht. Auf die Frage an den
Bezirksvorsitzenden der SPD, was er denn persönlich schon für Asylanten geleistet hat und ob er (räumliche Möglichkeiten sind vorhanden) persönlich Asylanten in seinem Haus unterbringen würde, wurden dessen Argumente spricht "Gegenargumente" fast zu einerr Lachnummer. Auf den Vorhalt: "Was du nichts willst, das dir man tut, das füge auch keinem anderen zu", brach der Herr Politiker das Gespräch ab

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Mars82 01.02.2015, 16:57
77. An ihren Taten sollt ihr sie sehen

Herrlich! Laut Wikipedia wurde in dieser Gegend bei der letzten Wahl besonders stark links-grün und vorbildlich Gutmenschlich gewählt! Und was sehen wir jetzt? Nichts anderes als das immer gleiche peinliche Pharisäertum dieser rückgratlosen Würmer, wenn es um Probleme vor der eigenen Haustüre geht!

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wollerm 01.02.2015, 16:58
78.

Das hätt's unterm Führer nicht gegeben, was? Oder unterm Kaiser. Mei, was die Zeite einem abverlangen. Jeder Mensch den gleichen Wert, absurd. Wer hat sich diesen Menschenrechte und Demokratiedreck überhaupt ausgedacht?

Ach, stimmt ja, das waren diese verdammten Linken, das elende Pack. Pfui.

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sylkeheimlich 01.02.2015, 16:58
79.

Tja, jeder der nicht dort wohnt ist für diese Unterkunft, so scheint es. Aber die Flüchtlinge müssen nun mal untergebracht werden und ich finde diese Lösung in Hamburg immer noch besser, als ein ehemaliges KZ. Das, liebe Foristen ist widerlich. Ca. 1 ,5 km von meinem Haus leben ungefähr 40 Afrikaner. Die stören hier niemanden, im Gegenteil. Hier haben diese Menschen viele Unterstützer. Ich finde es immer lustig, wenn ich die neuen Nachbarn mit dem Fahrrad spazieren fahren sehe. Ich will damit sagen, dass Flüchtlinge eine Bereicherung sind. Und übrigens wohne ich nahe München, also dort wo die sogenannten Stammtischparolen herkommen. Nur mal so am Rande erwähnt.

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