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Flug QZ8501: Heck der abgestürzten Air-Asia-Maschine geborgen
REUTERS

Seit zwei Wochen suchen Hunderte Einsatzkräfte nach den Überresten der abgestürzten Air-Asia-Maschine. Nun wurden ein Teil des Heck geborgen. An Land soll es weiter untersucht werden und Aufschluss über den Absturz liefern.

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querulant_99 10.01.2015, 11:56
1.

Sollte nicht vorrangig die "Blackbox" lokalisiert und geborgen werden, solange sie noch Ping-Signale von sich gibt? Die Halbzeit ist fast schon um, und danach siehts mit der Bergung derselben genau so trübe aus wie das Wasser an der Unglücksstelle.

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luckyfrank 10.01.2015, 13:01
2. Blackbox

Ich verstehe sowieso nicht, wieso es sooo schwierig ist, die Blackboxen zu lokalisieren. Wenn es sogar hier, wo das Wrack liegt - dazu noch in seichtem Wasser, problematisch ist die Blackboxsignale zu empfangen, wie soll das dann funktionieren, wenn das Flugzeug tausende Meter tief liegt? Man evt. nicht einmal die genaue Absturzstelle kennt.....????

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tux4all 10.01.2015, 13:01
3. wird doch!

Zitat von querulant_99
Sollte nicht vorrangig die "Blackbox" lokalisiert und geborgen werden, solange sie noch Ping-Signale von sich gibt? Die Halbzeit ist fast schon um, und danach siehts mit der Bergung derselben genau so trübe aus wie das Wasser an der Unglücksstelle.
.. es sind gegenüber anderlautenden Annahmen mehr als 2 Personen an den Such- und Bergungsarbeiten beteiligt.

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horstma 10.01.2015, 13:22
4.

Normalerweise würde man das so machen. Sie müssen aber berücksichtigen, wer dort die Bergung durchführt. Also die Nationalität und sich daraus ergebend Dinge wie technische Kenntnisse, verfügbares Equipment, Motivation, Religion, etc. Deshalb stehen trotz der eigentlich lächerlichen "Tiefe" von 30m die Chancen nicht so gut.

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Stephan 10.01.2015, 13:30
5. Klingt komisch.

Die Black Box ist doch so konzipiert, dass sie aus tausenden Meter tiefen Wasser geortet werden kann. Was ist jetzt so schwierig daran, aus 30m Signale zu orten und die Box zu bergen? Sogar unser Babyphon reicht weiter.

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deegeecee 10.01.2015, 13:54
6.

Zitat von Stephan
Sogar unser Babyphon reicht weiter.
Im Wasser? Gehen Sie davon aus, dass es in diesem Fall eine Normabweichung gibt. Sonst müssten jetzt nicht noch Taucher das Heck nach dem Flugschreiber inspizieren.

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clus 10.01.2015, 14:07
7. Soso, normalerweise!

Zitat von horstma
Normalerweise würde man das so machen. Sie müssen aber berücksichtigen, wer dort die Bergung durchführt. Also die Nationalität und sich daraus ergebend Dinge wie technische Kenntnisse, verfügbares Equipment, Motivation, Religion, etc. Deshalb stehen trotz der eigentlich lächerlichen "Tiefe" von 30m die Chancen nicht so gut.
Normalerweise würde man auch erwarten, dass man etwas nachdenkt bevor man hier postet. Hier einige Denkanstöße: 1) Das Wasser ist flach, d.h. gerade bei stürmischem Wetter ist die Bergung besonders schwer. In 4000 m Tiefe merkt man vom Sturm oben nichts mehr. 2) Sturm + Strömung + trübes Wasser sind gaaanz schlecht für den Einsatz von Tauchern. Probieren Sie es einfach mal selbst. Unter diesen Bedingungen auch nur ein Gebiet von 100 x 100 m abzusuchen dauert! Für den Einsatz von kleinen U-Booten gilt übrigens ähnliches. 3) Wenn es stürmt und dazu noch etliche Schiffe auf engem Raum operieren, ist es unter Wasser ganz schön laut. Da wird es schon mal schwierig akustische Signale zu orten. Zumal wenn der Sender u.U. im Schlamm steckt. Der Zustand der Wraks spricht ja nicht gerade für eine sanfte Landung! 4) Für uns ist es wichtig die Black Box zu finden, damit wir auch in Zukunft ohne Angst in den Urlaub fliegen können. Für die Angehörigen der Opfer ist es wichtiger die Leichen ihrer Lieben zu bergen, damit sie sie begraben können. Die Black Box ist, wenn man sie denn findet, noch in drei Monaten intakt. Das kann man von den Leichen der Opfer nicht behaupten: Das Wasser ist warm und genug Tiere die Aas in jeder Form fressen gibt es da unten auch.

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moistvonlipwik 10.01.2015, 14:11
8.

Zitat von luckyfrank
Ich verstehe sowieso nicht, wieso es sooo schwierig ist, die Blackboxen zu lokalisieren. Wenn es sogar hier, wo das Wrack liegt - dazu noch in seichtem Wasser, problematisch ist die Blackboxsignale zu empfangen, wie soll das dann funktionieren, wenn das Flugzeug tausende Meter tief liegt? Man evt. nicht einmal die genaue Absturzstelle kennt.....????
CVR und FDR sind im Heck untergebracht.

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leser008 10.01.2015, 17:19
9. Flugschreiber schreibt dazu:

Zitat von horstma
Normalerweise würde man das so machen. Sie müssen aber berücksichtigen, wer dort die Bergung durchführt. Also die Nationalität und sich daraus ergebend Dinge wie technische Kenntnisse, verfügbares Equipment, Motivation, Religion, etc. Deshalb stehen trotz der eigentlich lächerlichen "Tiefe" von 30m die Chancen nicht so gut.
Das haben sie sehr schön ausgedrückt. Ich war in der Weltgegend mal -ausgerechnet- tauchen. Da kommt, wie Sie auflisten, vieles zusammen. Vor allem das Führungspersonal rekrutiert sich auf dubiose Weise und versagt eigentlich sehr vorhersehbar. Davor wird man gewarnt und kann das im Alltag handeln. Bei Katastrophen, z.B. Tsunami, die allfälligen Schiffsunglücke, und eben jetzt, wird das aber bitter. Es sollte bei 30-40m Tiefe mit Nitrox überhaupt kein Problem sein, den FS raufzuholen; vielleicht hat ihn auch schon längst.

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