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Flug QZ8501: Heck der abgestürzten AirAsia-Maschine gefunden
REUTERS

Zehn Tage nach dem Absturz von AirAsia-Flug QZ8501 in Indonesien haben Bergungsmannschaften das Heck des Wracks entdeckt. Die Ermittler hoffen, darin die Blackbox zu finden und Hinweise auf die Unglücksursache zu erhalten.

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izra_l. 07.01.2015, 07:46
1. Wie weit weg ist denn das Heck?

Welche Entfernung
Liegt zwischen Heck und Rest der Maschine? Liegen die Teile im nahen Bereich von einigen hundert Metern auseiander oder sind es Kilometer?

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sebastian.teichert 07.01.2015, 09:19
2. Blackbox

Wie kann man denn bitte hoffen, dass man sie findet? Ich meine ist das Ding wie ein Osterei irgendwo im Flugzeug versteckt? Muss doch bei jedem Modell einen festen Platz haben.^^

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ostborn 07.01.2015, 09:32
3. BlackBoxen

Senden die keine Signale ?

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murksvomgurk 07.01.2015, 09:37
4. Wat?

"Hintergrund sei, dass Preiskriege Billigflieger zu Sparmaßnahmen zwingen könnten, welche die Sicherheit der Flugzeuge beeinträchtigen, sagte ein Sprecher des Transportministeriums im Fernsehen."

Wenn der das wirklich so gesagt hat werde ich ich künftig in Indonesische Airlines investieren. Denn ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit. Es bringt aber mehr Geld in die Kasse, soviel ist sicher.

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MartinS. 07.01.2015, 09:53
5. ...

Zitat von izra_l.
Welche Entfernung Liegt zwischen Heck und Rest der Maschine? Liegen die Teile im nahen Bereich von einigen hundert Metern auseiander oder sind es Kilometer?
Sie denken in falschen Maßstäben. "Einige hundert Meter" sind unter Wasser eine riesige Entfernung... bei schlechten Verhältnissen sogar gigantisch.

Wenns um einen großen Brocken (wie ein Flugzeugheck), dann muss man bei einer Fläche von 1 km² trotzdem schon ein bisschen suchen. Wenn sie was kleineres finden wollen (zum Beispiel etwas in der Größe von nem Sitz), dann werden sie bei der Fläche aber schon mit einem mächtigen Aufwand konfrontiert.
Das ist ne Waschküche mit derzeit recht schwerer See und miserablen Bedingungen unter Wasser.
Wenn die Blackbox noch in ihrem Platz im Heck sitzt, dann sollte es kein größeres Problem sein, das Ding zu bergen. Suchen ist das schlimmste... Zugänglichkeit muss man sich vielleicht erst verschaffen, aber das ist machbar, auch wenns dank der Verhältnisse über und unter Wasser tatsächlich etwas dauern kann.

Ansonsten ist das unter Wasser sehr schwer, etwas kleineres tatsächlich zu finden. Schon über Wasser muss man zunächst die korrekte Position finden (was nicht so leicht ist, wenns eben keinen Felsen oder was ähnliches hat), dann muss man runter und hat unter Wasser keine Fixpunkte in der Umwelt und die Orientierung an sich ist sehr schwer... da kann es sein, dass man schnell den selben Bereich viermal absucht und es nicht merkt. Zehn Meter nebendran war man dagegen noch gar nicht. (und etwas, das zehn Meter weit weg ist, ist bei mäßigen Verhältnissen schon kaum noch zu erkennen)

Auf 30m Tiefe haben sie kaum noch Farbe, mäßiges Zwielicht, bei der See ne lausige Sichtweite, keinen Horizont zur Orientierung... und recht kurze Tauchzeiten.
Das ist in etwa so, als würde man im Schwarzwald nen verlorengegangenen Handschuh suchen... zu Fuß... bei Nacht... mit ner Kerze

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l-39guru 07.01.2015, 10:14
6. Blackboxen?

Wann lernt der letzte Schreiberling endlich dass die FDR und CVR nicht ein und dasselbe sind und das diese dazu auch noch orange-bis rot sind? Und ja die sind bei jedem baugleichen Flugzeugtyp an der gleichen Stelle. Kennt man das Baumuster, weiß man wo man suchen muss. Blackbax war der anonyme schwarze Kasten aus den Anfängen der Computer Industrie, wo keiner genau wusste was drin ist. Beim Flugdatenschreiber (FDR) und beim Cockpit Voice Recorder (CVR ) weiß man hingegen genau was drin ist oder drin sein sollte...

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sucramotto 07.01.2015, 10:22
7. Keine kontrollierte Notwasserung

Zumindest kann jetzt ausgeschlossen werden, dass es zu einer kontrollierten Notwasserung gekommen sein könnte, wie zwischenzeitlich immer mal wieder kolportiert wurde. Die Unterwasserbilder und die weit auseinanderliegenden Wrackteile lassen eher darauf schließen, dass der Airbus zuvor auseinandergebrochen ist. Bleibt die Frage, was den Airbus in diese Lage gebracht hat? Merkwürdig ist in der Tat, dass kein Signal der Blackbox vernommen wird. Vielleicht haben sie doch noch nicht das richtige Wrackteil geortet. Merkwürdig ist zudem, dass etliche andere Piloten, die zur gleichen Zeit in der Nähe der Air Asia-Maschine geflogen sind, nichts von schlechtem Wetter gesehen haben wollen, bei QZ8501 aber das schlechte Wetter als eine wesentliche Unfallursache vermutet wird. Um so wichtiger ist, dass die Blackbox gefunden wird.

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deesdrei 07.01.2015, 10:57
8. Moderne Airliner

Moderne Airliner, und zu denen ist die verunglückte Maschine durchaus hinzuzuzählen, sind äußerst sicher und vergleichsweise stabil konstruiert und durchaus in der Lage, Unwetterfronten gefahrlos zu durchqueren. Da dies aber insbesondere für die Fluggäste unangenehm und ungemütlich werden könnte, vermeiden Verkehrspiloten es in der Regel und weichen solchen Wetterfronten aus. Die meisten solcher Fronten werden ohnehin überflogen, da sie meist nicht in die Höhen reichen, in denen moderne Airliner verkehren. Wenn der Pilot von Flug QZ8501 solch einer Wetterfront ausweichen wollte, hat er sich ja offenbar noch nicht in selbiger befunden. Wie sein Flugzeug da bereits in eine Notlage geraten konnte, die letztlich zum Absturz führte, ist schon merkwürdig. Angeblich sollen die Staurohre (messen die Luftgeschwindigkeit des Flugzeuges) fehlerhaft gewesen sein (woher weiß man das?), weshalb die Maschine zu steil angestellt war und es zum Strömungsabriss an den Tragflächen gekommen sein soll. Das Phänomen mit den Staurohren kennt man schon seit 1996, als die BirgenAir Boeing 757 vor der DomRep aus genau diesem Grund abstürzte - nur konnte man das damals belegen, da man FDR und CVR aus 2.500m Tiefe hochholte und auswerten konnte. Hoffentlich gibt es jetzt mehr Klarheit als bei MH370 und MH17.

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Celestine 07.01.2015, 11:07
9.

Warum man hier aus dem Unglück ein indonesisches Problem macht, ist mir schleierhaft. Die Airline ist malaysisch, davon kann sich jeder auf wikipedia.com überzeugen. Sie hat Niederlassungen in ganz Asien.

Die Airline operiert auf den niedrigsten Kosten weltweit. Das wird auf wikipedia.com ebenso erklärt.

Es wird immer wieder behauptet, die Airline sei indonesisch. Nein, es gibt auch Thai Air Asia, und die ist genau so wenig thailändisch. Die Head Quarters befinden sich in der Nähe von Kuala Lumpur, die Stellungnahme zu dem Unglück kommt auch dementsprechend von dem Gründer und Mehrheitseigner der Fluggesellschaft, dem Malaysier Tony Fernandez.

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