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Flug QZ8501: USA und Südkorea helfen bei der Suche nach vermisstem Air-Asia-Airbus
DPA

Auch nach drei Tagen gibt es keine bestätigten Hinweise auf die vermisste Air-Asia-Maschine in Südostasien. Nun helfen die USA und Südkorea bei dem Einsatz. Zudem wurde das Suchgebiet vergrößert.

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jojack 30.12.2014, 08:04
1. Konsequenzen für die Flugsicherheit

Wollen wir hoffen, dass endlich Konsequenzen für die Flugsicherheit getroffen werden. Es ist traurig, dass nach dem Verschwinden von MH370 keinerlei Konsequenzen gezogen wurden. Flugzeuge müssen kontinuierlich und genau ihre Position und Flugparameter an eine Zentrale weitergeben. Und an die Stelle der nun zu bergenden Blackbox muss eine satellitengestützte zentrale Aufzeichnung dieser Daten, inklusive der Konversation im Cockpit erfolgen. Dies ist nicht nur im Falle eines Absturzes hilfreich, sondern kann ggf. genutzt werden, um in kritischen Situationen durch Eingreifen einer Zentrale Fehler der Piloten zu vermeiden. Technisch ist das problemlos zu realisieren, nur kostet es eben Geld. Dies müssen die Airlines aufbringen - oder den Betrieb einstellen.

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sucramotto 30.12.2014, 08:09
2. Wrack

Man kann nur hoffen, dass das Wrack jetzt schnell gefunden wird. Jeder Tag länger wird die Verschwörungstheoretiker hier auf den Plan rufen, die eine nicht existierende Verbindung zu MH370 herzustellen versuchen.

Leider wieder ein furchtbares Unglück. Und dennoch: Angesichts der rund 70-80.000 Flüge weltweit täglich bleibt das Flugzeug das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel.

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carolian 30.12.2014, 08:17
3. Das übliche Verwirrspiel

Ein Flugzeug verschwindet urplötzlich vom Radarschirm.

Es trudelt nicht ab, es stürzt nicht ab, sondern wird nicht mehr erfasst. Die Piltoten konnten keine Meldungen mehr absetzen, so schnell geschah das. Also löste es sich die Maschine in ihre Bestandteile auf, weil ein intaktes Flugzeug bis zum Aufschlag auf dem Boden (bis 20 m Höhe) radarmässig erfasst werden kann. Der Luftraum wird allerdings nicht nur vom Bodenradar der Flugleitstelle überwacht (und den Radars anderer Flugzeuge), sondern auch von den US-Satelliten. Lückenlos und weltweit nach deren Militärdoktrin. Warum meldet wiederum die US-Überwachung nicht, was tatsächlich geschah? Das ist doch lückenlos aufgezeichnet. Wie der Abschuss der MH 17 über der Ukraine von der Nato über deren AWACS-Flugzeuge erfasst ist, die das erst leugnete. Offenbar sind den Militärs andere Gründe wichtiger als die Wahrheit über den Tod von nun an die 1.000 Menschen in offenbar 3 Abschüssen von Zivilflugzeugen. Das ist doch die naheliegende Vermutung bei solchen Explosionen in der Luft.

Ich erwarte ich von einem Nachrichtenmagazin wenigstens eine Aufzählung der Möglichkeiten, die "Experten" nennen. Das ist doch sonst so üblich hier. Wieder wird von den Medien desinformiert und die vorhandenen Informationen nicht ausge- und bewertet. Dies passiert nun in diesem Jahr zu häufig, als dass es Zufall sein könnte.

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mikepro 30.12.2014, 08:23
4. warum kann man nicht abwarten...

Kaum ist etwas passiert.... nur noch "Experten" in der Diskussion. ..
Es wäre angebracht, einfach auf weitere Informationen zu warten, bevor jeder in seine Glaskugel schaut und seine "Erkenntnisse veröffentlicht. ..

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sucramotto 30.12.2014, 08:23
5. Strömungsabriss

Die Frage, die sich mir stellt, ist vor allem, ob es Parallelen zu AF447 und seit den News von gestern ggfs. auch mit dem Zwischenfall eines A320 der Lufthansa Anfang November auf dem Flug von Bilbao nach München gibt. In allen Fällen (wobei man bei Air Asia) nur spekulieren kann) gab es offenbar Probleme, die auf die Automatisierung der Abläufe zurückzuführen sind bzw. Defekte in den Pitotrohren zu falschen Meldungen bzw. Reaktionen der Computer geführt haben, die im Falle von AF von der Crew falsch gehandhabt wurden, im Falle der LH dagegen zum Glück mustergültig, indem die Crew den durch die Bordcomputer eingesetzten abrupten Sinkflug abgefangen hat. So sehr die von Airbus maßgeblich eingeführte Automatisierung im Cockpit zur Sicherheit beitragen mag, so wichtig ist, dass die Crews auch auf die Automatisierung geschult werden. Das scheint offensichtlich bei vielen Crews leider nicht der Fall zu sein.

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susuki 30.12.2014, 08:46
6.

Das ging schneller als das letzte mal.

Die "pings", also das nach hause telefonieren der Triebwerke, scheint nun Teil des Sicherungssystems geworden zu sein.

Den Dopplereffekt und die Lauflängen der "pings" scheinen nun genauer auswertbar zu sein. Offenbar wurden alle Flugbewegungen "ping"-mässig ausgewertet und mit den tatsächlichen positionen abgeglichen, um den Algorithmus zu verbessern.

Die Software wird so ausgebaut worden sein das jedes Triebwerk olus/minus ortbar geworden ist.

Zumindest hätte ich das als Softi so gemacht, in der Freizeit, wenn es hätte sein müssen.

Danke Rolls Royce und Triebwerk-Hersteller.

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klarvoraus 30.12.2014, 08:57
7. Warum setzen die Piloten keine Notsignale ab?

Versicherungsschäden sind Kostenfaktoren! Die Versicherungspolicen werden bei Inanspruchnahme heraufgestuft, jeder Autofahrer kennt das. Hausbesitzer auch. Je nach Ursache zahlt eine andere Versicherung. Wer ist Schuld am Absturz? Hersteller der Maschine wegen technischer Fehler, Airline wegen Wartung oder Kostendruck, Pilot wegen Pilotenfehler. Ich vermute die Piloten wollen sich da raushalten, soll doch die Untersuchung der Absturzursache das klären. Ist der Pilot tot, kann man ihm die Schuld geben.

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hman2 30.12.2014, 11:09
8.

Zitat von jojack
Wollen wir hoffen, dass endlich Konsequenzen für die Flugsicherheit getroffen werden. Es ist traurig, dass nach dem Verschwinden von MH370 keinerlei Konsequenzen gezogen wurden. Flugzeuge müssen kontinuierlich und genau ihre Position und Flugparameter an eine Zentrale weitergeben. Und an die Stelle der nun zu bergenden Blackbox muss eine satellitengestützte zentrale Aufzeichnung dieser Daten, inklusive der Konversation im Cockpit erfolgen.
Wie teuer darf's denn sein? Millionen (!) von Cockpitgesprächen im Monat live via Satellit (anders geht's ja nicht) streamen, das gibt's nicht für Geld aus der Portokasse...

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hman2 30.12.2014, 11:11
9.

Zitat von carolian
Der Luftraum wird allerdings nicht nur vom Bodenradar der Flugleitstelle überwacht (und den Radars anderer Flugzeuge), sondern auch von den US-Satelliten. Lückenlos und weltweit nach deren Militärdoktrin. Warum meldet wiederum die US-Überwachung nicht, was tatsächlich geschah? Das ist doch lückenlos aufgezeichnet. Wie der Abschuss der MH 17 über der Ukraine von der Nato über deren AWACS-Flugzeuge erfasst ist, die das erst leugnete
Au weia, glauben Sie sowas wirklich?

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