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Flutwelle: Rekord-Hochwasser droht an der Elbe
DPA

Nach Bayern, Sachsen und Thüringen bereitet sich nun auch Niedersachsen auf Rekord-Hochwasser vor: Auf der Elbe rollt nach Angaben der Behörden eine große Flutwelle heran. Wo die Pegelstände sinken, bleiben aufgeweichte Deiche die größte Gefahr.

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news@adam-hg.de 04.06.2013, 19:12
1. Hohe Geldstrafen für Gaffer?

Ich hätte da eine viel bessere Idee. Jedem Gaffer ein Paar Gummistiefel und dann die Schippe in die Hand. So können die Katastrophen-Touristen hautnah am Geschehen sein und tun doch etwas für ihre Mitmenschen.

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gernotkloss 04.06.2013, 19:15
2. Wenig sinnvoll.

Die heute eingesetzten Mittel zur Hochwasserabwehr in Form von Deichen aus Erdreich und Steinen, herkömmlichen mobilen Sperrwänden oder Sandsäcken sind aufgrund der Stärke zukünftiger Naturgewalten eine Farce. Dabei gäbe es schon heute wesentlich bessere und auch billigere Lösungen. Nur sie sind zu neu, zu innovativ und passen deshalb nicht in das übliche Denkschema der Verantwortlichen.

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KingTut 04.06.2013, 19:38
3. Großzügige Hilfe nötig

Zitat von sysop
Nach Bayern, Sachsen und Thüringen bereitet sich nun auch Niedersachsen auf Rekord-Hochwasser vor: Auf der Elbe rollt nach Angaben der Behörden eine große Flutwelle heran. Wo die Pegelstände sinken, bleiben aufgeweichte Deiche die größte Gefahr.
Ich hoffe, die Politiker und Ingenieure lassen sich etwas einfallen, um Wiederholungen solcher Katastrophen künftig zu vermeiden. Ich denke da in erster Linie an riesige Auffangflächen (z.B. Felder), in die man im Bedarfsfall die Fluten umleiten kann, um den Schaden für Städte und Infrastruktur in Grenzen zu halten.
Ich finde, es ist eine großartige Geste, dass die Kanzlerin vor Ort ist und den Menschen Mut zuspricht. Alle Hochwasser-Opfer müssen mMn finanziell schadlos gestellt werden, wie das auch schon bei der Flutkatastrophe 2002 der Fall war. Alles andere wäre eine große Ungerechtigkeit. Jetzt sollen mal die Milliarden im eigenen Land verbleiben, anstatt immer nur die verschwendungssüchtigen Club Med Länder mit unseren Steuermilliarden vor der Pleite zu bewahren.

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Daniel M. 04.06.2013, 19:42
4. @ gernotkloss

Wären Sie bitte so nett, diese innovativen, den Hochwasserschutz garantierenden, Neuheiten zu benennen?

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lensenpensen 04.06.2013, 19:49
5. Nun, wenn Sie "bessere und billigere" Lösungen kennen,

Zitat von gernotkloss
Die heute eingesetzten Mittel zur Hochwasserabwehr in Form von Deichen aus Erdreich und Steinen, herkömmlichen mobilen Sperrwänden oder Sandsäcken sind aufgrund der Stärke zukünftiger Naturgewalten eine Farce. Dabei gäbe es schon heute wesentlich bessere und auch billigere Lösungen. Nur sie sind zu neu, zu innovativ und passen deshalb nicht in das übliche Denkschema der Verantwortlichen.
so lassen Sie uns doch bitte an Ihrem Wissen teilhaben.
Und Nein, die derzeitige Wetterlage ist überhaupt nicht außergewöhnlich, und ist auch nicht aus dem Klimawandel (er findet definitiv statt!) zuzuschreiben. Solche Starkregenereignisse gab es schon immer, auch so großflächig.

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gonger 04.06.2013, 19:58
6. Stadt Hitzacker trockengelegt

Zitat von gernotkloss
Die heute eingesetzten Mittel zur Hochwasserabwehr in Form von Deichen aus Erdreich und Steinen, herkömmlichen mobilen Sperrwänden oder Sandsäcken sind aufgrund der Stärke zukünftiger Naturgewalten eine Farce. Dabei gäbe es schon heute wesentlich bessere und auch billigere Lösungen. Nur sie sind zu neu, zu innovativ und passen deshalb nicht in das übliche Denkschema der Verantwortlichen.
Meinen Sie eine Flutmauer mit Sperrwerken so wie in der niedersächsischen Kleinstadt Hitzacker, eine Inselstadt an der Elbe ?
Eine teure und schöne Lösung welche aber auch gegen erhebliche Widerstände der Bevölkerung ( "keine Sicht mehr" ) durchgesetzt werden konnte.

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willgence 04.06.2013, 20:18
7. 2002

Die Lage ist nicht mit 2002 vergleichbar! Damals brach ein Muldedamm und ein Tagebaurestloch (Goitsche) lief komplett voll (was eigentlich 25 Jahre dauern sollte) - da paßt diesmal kein Wasser mehr hinein, also fließt es in Richtung Elbe.
An der Elbe brach damals Dämme in Sachsen-Anhalt in Wittenberg und nochmal 40 km flußaufwärts im Raum Jessen - kaum bekannt, aber hier traten 2002 auf mehreren 100 km² große Hochwasserschäden auf - flußabwärts wunderte man sich, wo die Hochwasserwelle bleibt . . . ). Diese Deiche sind seit dem z.T. völlig erneuert worden, auch hier sollte das Wasser diesmal vorbei fließen.
Gleichzeitig kommen enorme Wassermassen die Saale herunter (2002 nicht). Damit ist auf der Elbe diesmal erheblich MEHR Wasser unterwegs als 2002 . . .

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KingTut 04.06.2013, 20:21
8. Soforthilfe

Zitat von weroc
Schon interessant zu sehen, dass Deitschland bei Waldbränden in ganz Europa immer hilft... Aber wo sind denn gerade die Italiener, Griechen oder Spanier mit der helfenden Hand? Schön dass wir so ein Verhalten finanzieren... Aber noch zum Thema Krisengebietbesuche... Sorry aber was soll der Blödsinn bitte? Bei Gaffern regt man sich auf, aber wenn Frau Merkel oder irgendein sonstiger Politiker anrückt ist das wunderschön und toll??? Nur mal so nebenbei allein die Sicherheitskräfte für diesen Politiker dürften ja wohl schon mehr Personen sein als die Gaffer die momentan rumspringen, da ist aber noch kein Reporter anwesend!!! die tolle Soforthilfe im Rahmen von 100 Millionen ? fällt ja wohl auch mehr in die Kategorie "Nett Gemeint"... Bayern stellt seiner Bevölkerung bereits 150 Millionen zur Verfügung und der Bund schafft es "nur" auf 100 Millionen für alle? Naja der gute Wille zählt ja und so billig bekommt man wohl kaum das Kreuz aus den Regionen bei der nächsten Wahl.... Also dann jetzt schonmal: "Herzlichen Glückwunsch Frau Merkel, sie dürfen weiter im Amt bleiben!"
Den ersten Absatz von Ihnen unterstütze ich voll und ganz. Deutschland hilft überall auf der Welt bei Katastrophen und jetzt wäre mal Solidarität der Anderen uns gegenüber geboten.

Im zweiten Absatz überkommt Sie wohl Ihre Merkel-Phobie. Wäre sie nicht vor Ort, dann würden die Leute ebenfalls meckern. Was die 100 Millionen betrifft, so ist dies eine Soforthilfe, um die dringendste Not zu lindern. Man weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht wie groß der Schaden ist. In diesem Moment geht es doch darum, das Los der Hochwassergeschädigten jetzt und heute zu lindern. Ich kenne keine Quelle, die besagt, dass die 100 Millionen Ende der Fahnenstange sind. Sollten Sie andere Erkenntnisse haben, dann lasse ich mich gerne von Ihnen eines Besseren belehren.

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rrblah 04.06.2013, 21:40
9.

Die Hilfen an die betroffenen Bundesländer sollte man an die Bedingung knüpfen, innerhalb der nächsten zehn Jahre geeignete Massnahmen zu treffen, damit ein ähnliches Ereignis in Zukunft deutlich weniger Schäden anrichtet. Dies könnte die Verbesserung von Dämmen sein, aber auch die Vergrösserung von Flutungsgebieten oder auch ein Alarmierungssystem, damit Personen in gefährdeten Gebieten rechtzeitig evaquiert werden und ihr Eigentum in Sicherheit bringen können.

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