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"Forbes"-Ranking: Keine Schauspielerin verdient mehr als Emma Stone
REUTERS

Emma Stone hat jüngst die ungleiche Bezahlung in Hollywood kritisiert. Nun ist ihr Gehalt wieder Thema: Die 28-jährige Schauspielerin ist laut "Forbes"-Magazin die bestbezahlte der Branche.

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frenchie3 17.08.2017, 13:31
40. Die Höhe des Gehaltes ist doch wurscht,

die Ungleichheit wird dadurch nicht gleicher. Jammern auf hohem Niveau, mehr nicht.

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Freidenker10 17.08.2017, 13:43
41.

Zitat von alsterherr
Die Realität hat vielerlei Facetten, vom Armen Bettler in Madras bis zur Hollywood Millionärin, sie rangieren irgendwo in der Mitte, augenscheinlich umweht von Sozialneid.
Dieses typisch deutsche Geschwätz vom Sozialneid! Sobald man die immer monströser werdenden Einkommen der Sportler, Schauspieler, Vorstände usw. kritisiert und das aus meiner bescheidenen Sicht völlig zurecht kommt einer um die Ecke und faselt was von Sozialneid, schon nett. Die Relationen stimmen doch in keinster weise mehr. Da verdient einer/eine mit einem Film oder was auch immer, soviel wie ein Arbeiter in seinem ganzen Leben nicht und meint dann noch immer nicht fair behandelt zu werden, gehts noch?

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bamesjond0070 17.08.2017, 16:13
42. krank

Ungleiche Bezahlung aufgrund von Geschlecht ist ein riesiges Problem. Das hingegen ist peinlich. Wie diese Menschen sich auch noch beschweren können, ist mir ein Rätsel. Es geht nicht um Whataboutism, es ist nicht nur das Problem, dass Sie mehr verdient als es Milliarden von Menschen es jemals tun werden, sondern dass gut bezahlte Hollywood-Schauspielerinnen ihre Gier hinter Feminismus verstecken, was diesem letztendlich massiv schadet. Da fehlen einem die Worte.

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ge1234 17.08.2017, 17:29
43. Das glaube...

Zitat von eulenspiegel1979
Halb soviel Aufwand? Sie haben absolut keine Ahnung, was echte und gute Schauspielerei für eine harte und anspruchsvolle Arbeit ist. Unterm Strich ist Fussballspielen leichter.
... ich gerne, dass echte und und gute Schauspielerei eine harte und anspruchsvolle Arbeit ist. Nur vermisse ich bei den meisten (Kino-)Filmen echte und gute Schauspielerei. Und wenn man bedenkt, dass sämtliche Szenen, in denen der jeweilige Schauspieler mitspielt, kumuliert nach max. 6 Monaten "im Kasten" sind, bleibe ich dabei, dass der Aufwand im Vergleich zur Entlohnung überschaubar ist.

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mrrich 17.08.2017, 17:46
44. Was will Forbes bzw. der Artikel

vermitteln: Ist doch klar, wir zahlen definitiv zu viel an der Kinokasse bzw. an Haushabgabe

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Criticz 17.08.2017, 18:14
45. Sie übersehen da Einiges

Zitat von eulenspiegel1979
Vergleichen Sie sich und Ihr Gehalt bei den Gehaltsverhandlungen mit Ihrem Chef eigentlich auch mit denen von minderqualifizierteren Jobs? Ich möchte mal Ihr Gesicht sehen, wenn Ihr Chef sagt: "Sorry, mehr geht nicht und übrigens seien Sie doch froh über Ihr Gehalt, ein Hartz IV Empfänger bekommt weniger." Stehen Sie dann auf und sagen:"Stimmt Chef, danke das Sie mich daran erinnert haben, das es anderen schlechter geht. Bitte reduzieren Sie mein Gehalt." Ja nee iss klar ...
es geht nicht um den Vergleich von Jobs, sondern darum dass E. Stone derart gut verdient, dass es generell und gerade gegenüber Menschen die viel leisen aber nicht einen Bruchteil verdienen unfair ist (und warum soll zB ein Handwerker eigentlich Ihrer Meinung nach "minder qualifiziert" sein?).

Jetzt verstanden?

Stellen wir uns vor Kroos jammert dass er nicht genauso viel verdient wie Ronaldo - ein shitstorm würde über ihn hereinbrechen....

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C.Schmitz 17.08.2017, 22:13
46. Stone verdient noch nicht mal halb so viel wie der männl Bestverdiener

Warum werden in dem Artikel Stones aktuelles Jahreseinkommen und ihr Einsatz für eine gleiche Bezahlung zwischen Schauspielerinnen und Schauspielern nebeneinander gestellt?

Was hat der Fakt, dass Stone als Oscargewinnerin und angesagte Hollywood-Schauspielerin dementsprechend gut verdient, mit ihrem Hinweis auf die massive strukturelle finanzielle Benachteiligung von Schauspielerinnen zu tun?

Sie hat ja nicht ihr eigenes Einkommen moniert sondern den Gender Pay Gap, der v.a. in der Filmbranche horrend ist.

Ich finde es großartig, dass Stone ihre Popularität nutzt, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Wäre sie nicht so gut im Geschäft, würde man ihr wahrscheinlich weitaus weniger Aufmerksamkeit schenken, Neid unterstellen oder mangelndes Talent, aufgrund dessen sie sich dann nicht über schlechte Bezahlung beklagen dürfe... Wann ist dann für eine Schauspielerin "der richtige Zeitpunkt", um gegen das ungerechte System zu protestieren?!

Man wird wahrscheinlich kaum Artikel über einen männlichen Darsteller finden, die das Engagement des Schauspielers gegen Ungerechtigkeiten in der Branche thematisieren - und im nächsten Augenblick sein horrendes Gehalt. Diese Form der journalistischen Darstellung suggeriert, dass das Verhalten der anklagenden Person heuchlerisch ist - und bagatellisiert so auch noch fataler Weise das Problem des Gender Pay Gap in der Filmbranche.

Wenn man über große Zahlen schreiben will, könnte man ja auch einen Artikel schreiben, der die großen Differenzen zwischen Gehältern weiblicher und männlicher Filmschaffenden thematisiert: Emma Stones Jahreseinkommen von 26 Millionen Dollar reicht z.B. noch nicht mal an die Hälfte von Dwayne Johnsons Gehalt von letztem Jahr heran: 64 Millionen Dollar.

Ich denke, es geht den weiblichen Stars, die sich wegen dem Lohnunterschied beschweren, nicht um Geld. Es geht um Gerechtigkeit.

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markus_wienken 18.08.2017, 16:54
47.

Zitat von C.Schmitz
Warum werden in dem Artikel Stones aktuelles Jahreseinkommen und ihr Einsatz für eine gleiche Bezahlung zwischen Schauspielerinnen und Schauspielern nebeneinander gestellt? Was hat der Fakt, dass Stone als Oscargewinnerin und angesagte Hollywood-Schauspielerin dementsprechend gut verdient, mit ihrem Hinweis auf die massive strukturelle finanzielle Benachteiligung von Schauspielerinnen zu tun? Sie hat ja nicht ihr eigenes Einkommen moniert sondern den Gender Pay Gap, der v.a. in der Filmbranche horrend ist. Ich finde es großartig, dass Stone ihre Popularität nutzt, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Wäre sie nicht so gut im Geschäft, würde man ihr wahrscheinlich weitaus weniger Aufmerksamkeit schenken, Neid unterstellen oder mangelndes Talent, aufgrund dessen sie sich dann nicht über schlechte Bezahlung beklagen dürfe... Wann ist dann für eine Schauspielerin "der richtige Zeitpunkt", um gegen das ungerechte System zu protestieren?! Man wird wahrscheinlich kaum Artikel über einen männlichen Darsteller finden, die das Engagement des Schauspielers gegen Ungerechtigkeiten in der Branche thematisieren - und im nächsten Augenblick sein horrendes Gehalt. Diese Form der journalistischen Darstellung suggeriert, dass das Verhalten der anklagenden Person heuchlerisch ist - und bagatellisiert so auch noch fataler Weise das Problem des Gender Pay Gap in der Filmbranche. Wenn man über große Zahlen schreiben will, könnte man ja auch einen Artikel schreiben, der die großen Differenzen zwischen Gehältern weiblicher und männlicher Filmschaffenden thematisiert: Emma Stones Jahreseinkommen von 26 Millionen Dollar reicht z.B. noch nicht mal an die Hälfte von Dwayne Johnsons Gehalt von letztem Jahr heran: 64 Millionen Dollar. Ich denke, es geht den weiblichen Stars, die sich wegen dem Lohnunterschied beschweren, nicht um Geld. Es geht um Gerechtigkeit.
Warum denn werden Schauspielerinnen schlechter bezahlt? Ungerechtigkeit oder einfach "nur" weniger Einnahmen?

Wenn die Filme weiblicher Hauptrollen ähnlich viele Zuschauerzahlen und Gewinne generieren wie die ihrer männlichen Kollegen und dann immer noch ungleich bezahlt wird, kann man die Gerechtigkeitsdebatte sachlich fundiert und mit Recht erneut führen.

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