Forum: Panorama
Forderung eines Priesters: Weihnachten ist tot. Es lebe Weihnachten!
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Denken Sie bei Weihnachten an Jesus Christus oder doch eher an Geschenke und Gänsebraten? Eben, sagt der Priester Desmond O'Donnell - und fordert eine radikale Wende. Auslöser war der Streit über eine Wurst.

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MartinB. 18.11.2017, 14:50
1. Jul.

Jul, oder Yule, oder meinethalben Midwinter. Das war es, bevor die Christen "ihr" Fest dorthin legten, und als solches feiern wir es ohnehin schon seit Jahrhunderten -- mit Lichterbaum und einem Festessen.

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spon-facebook-10000523851 18.11.2017, 15:02
2. Wie waer's mit...

"Cyber Festival" oder "Winterkonsum Tage" . "Lemming Wochenende" ?
Schade , dass alles, was mal schoen und wertvoll war, nun zerlegt und vergewaltigt wird. Wir rasten nicht, bevor wir eine farblose, dem Konsum dienende Einheitsgesellschaft geschaffen haben. Ich bin dankbar, dass ich noch richtige Weihnachten erleben konnte; die Erinnerungen sind mir nicht zu nehmen.

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Peter Meyer01 18.11.2017, 15:06
3. Mitgeholfen

Ich habe gerade als meinen Beitrag einen Schokoweihnachtsmann vernichtet.

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k.michael62 18.11.2017, 15:13
4. Die Tische biegen sich, die Gürtel spannen.

Christmas ist ja nicht so schlecht, heutzutage fehlt da aber ein Buchstabe, es ist eher eine Christmast, die Waagen zeigen es nach den Feiertagen an.
Beim Einkaufen vor den Feiertagen denke ich vor den Supermarktkassen immer, dass uns wahrscheinlich der Stern von Betlehelm auf die Erde fällt und es in der Dunkelheit ein Jahr lang nichts mehr zum Einkaufen gibt.

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syracusa 18.11.2017, 15:13
5. Religionen kommen und gehen, die Feste bleiben

Gemeinsame Rituale, und dabei besonders gemeinsame Feste, sind der soziale Kitt jeder Gesellschaft. Es gab "Weihnachten" schon lange vor dem Christentum, und es gibt "Weihnachten" auch ganz ohne Christentum. Schauen Sie einfach mal in die vorweihnachtlichen Shopping Malls in Istanbul und Dubai.

Weihnachten ist heute kein Fest des Christentums mehr, das es ohnehin nur vorübergehend gewesen ist. Die weltumspannende Religion, der heute zur Weihnachtzeit gehuldigt wird, ist der Konsumismus. Und ich meine das ganz und gar nicht negativ, denn, ich wiederhole, solche Rituale sind der soziale Kitt, ohne den keine Gesellschaft existieren kann. Dass heute in vielen Ländern der Welt von Leuten ganz verschiedener Religionen ein gemeinsames Fest wie Weihnachten begangen wird, ist Ausdruck der Entstehung einer die Regionen und Religionen überspannenden Weltgemeinschaft.

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Furchensumpf 18.11.2017, 15:36
6.

Zitat von spon-facebook-10000523851
"Cyber Festival" oder "Winterkonsum Tage" . "Lemming Wochenende" ?
Meine güte, gehts noch dramatischer? Wie wäre es einfach mit Tagen, an denen sich die Familie zumindest einmal im Jahr komplett sieht?

Und ob sie von wo aus immer wohin hetzen, liegt doch wohl an Ihnen selbst. Wenn Sie sich hetzen lassen. Und woher wollen Sie wissen, wie andere Familien Weihnachten feiern?

Bei uns hat sich, von den Menschen einmal ausgenommen, die letzten Jahrzehnte nicht wirklich viel geändert...

Aber natürlich, hinter jeder Ecke lauert der Konsum....

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taglöhner 18.11.2017, 15:42
7. Weihnachten kommt's Christkind

Am Martinstag wird Helloween gefeiert, hehe, und bald kommt der Nikolaus. Solange die Kinder sich nicht beschweren, bleibt das so.

Man misst Priestern zu viel Bedeutung zu.

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knok 18.11.2017, 15:47
8.

Weihnachten ist ohnehin älter als das Christentum. Wie wäre es mit Julfest oder Mittwinter? Ich als Atheist feier es ohnehin als Sonnenwendfest, mit Kerzen, Tannenzweigen, Geschenken und gutem Essen.

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der_weisse_wal 18.11.2017, 16:08
9.

"Gestohlen" haben das Fest die Christen. Den vorher nannte man es unter anderem Yul-Fest, feierte die Sonnenwende und opferte geschmückte Bäume.
Da schau her.
Typische Geschichtsklitterung der Kirche Christi.

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