Forum: Panorama
Für 350.000 Dollar: Safari-Club versteigert Nashorn-Jagdlizenz
REUTERS

Der Erlös ist enorm, die Kritik gewaltig: Ein texanischer Safari-Club hat die Genehmigung versteigert, in Namibia ein Spitzmaulnashorn erlegen zu dürfen. Die Lizenz brachte 350.000 Dollar ein - und soll angeblich dem Tierschutz dienen.

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frank_w._abagnale 12.01.2014, 10:54
1. Wenn man es durchdenkt, ist es eine gute Sache.

Auch wenn es viele Mitforisten, die Tiere naiverweise vermenschlichen, nicht gefallen wird. Das ist ein wirklicher Beitrag zum Tierschutz. 350.000 Dollar müssen erstmal auf anderem Wege gesammelt werden. Indes warte ich jetzt hier auf die polemischen Beiträge der "fanatischen" Tierschützer.

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peddersen 12.01.2014, 10:55
2.

Sollte man das nicht einfach den Namibiern überlassen, wie sie Details ihres Tierschutzprogrammes regeln?

Wenn da im Jahr 5 überaltete Männchen geschossen werden und es Bescheuerte gibt, die SOLCHE Summen dafür hinlegen, kann damit wirklich viel Sinnvolles mit anfangen.

Bei uns im Wald ist auch nicht alle Gold, was das veranstaltet wird. Kommt hier der Namibier an und protestiert? Nein.

Irgendwann sollte man mal einfach Respekt vor anderen Leuten ihren Angelegenheiten haben und für die Art und Weise, wie DIE was regeln.

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Fügner 12.01.2014, 11:06
3. Artenschutz braucht Geld

Diese Hetze der Tierschutzorganisationen ist völlig unbegründet. Wer sich intensiv mit dem Artenschutz auseinandersetzt, wird zugeben müssen, dass dort und NUR DORT, wo in Afrika die Jagd professionell und behördlich kontrolliert abläuft, der Artenschutz funktioniert. Überall dort, wo Jagdverbot herrscht, fehlen Einnahmen aus dem Jagdtoursmus, um Personal zum Schutz der Tiere zu bezahlen.

Liebe Tierschützer, bitte beachten sie, dass kein Wesen auf der Welt das ewige Leben hat, auch ein Nashorn muss irgend wann sterben. Ob es aber an Altersschwäche jämmerlich zugrunde geht oder mit einer großkalibrigen Waffe schnell erlegt wird , macht einen Unterschied. 1. Der Tod durch die Jagd ist schnell und schmerzlos und 2. Der Jagdtourismus bringt Geld in die Kasse, um die anderen Tiere zu schützen.

Die Wilderei und das fehlende Geld, um sie zu unterbinden , ist das Problem des Artenschutzes, nicht die kontrollierte Jagd!! Diesen Unterschied sehen Außenstehende nicht. Zudem ist darauf zu achten, dass des Geld aus der versteigerung ausschließlich zum Artenschutz in das jeweilige Land fließen mus. Transparenz ist das oberstes Gebot eines modernen Jagdtourismus, der dem Artenschutz dient.

Stefan Fügenr Herausgeber des Jagdblog

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ziegenzuechter 12.01.2014, 11:08
4. eine sehr gute sache

Zitat von sysop
Der Erlös ist enorm, die Kritik gewaltig: Ein texanischer Safari-Club hat die Genehmigung versteigert, in Namibia ein Spitzmaulnashorn erlegen zu dürfen. Die Lizenz brachte 350.000 Dollar ein - und soll angeblich dem Tierschutz dienen.
von dem geld koennen viele nashoerner im zoo ordentlich futter gekauft bekommen. die texaner verstehen eben was von wirklich wirkungsvollem tierschutz, anders als die selbstdarstellerorganisationen wie Green Peace usw die nur darauf aus sind naiven gutglaeubigen menschen das geld aus der tasche zu ziehen.

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skade 12.01.2014, 11:11
5. merkwürdig

die Amis haben schon immer merkwürdige Methoden gehabt.
Krieg für den Frieden und jetzt ein Spitzmaulnashorn für den Schutz der Spitzmaulnashörner zu töten.

Ich empfehle noch Tiger und Schneeleoparden abzuschießen, die sind auch vom Aussterben bedroht.

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moe.dahool 12.01.2014, 11:11
6. Mööönsch Franky

Zitat von frank_w._abagnale
Auch wenn es viele Mitforisten, die Tiere naiverweise vermenschlichen, nicht gefallen wird. Das ist ein wirklicher Beitrag zum Tierschutz. 350.000 Dollar müssen erstmal auf anderem Wege gesammelt werden. Indes warte ich jetzt hier auf die polemischen Beiträge der "fanatischen" Tierschützer.
Sie schreiben zwar fast ausschließlich Mist, auch geben Sie vor, so zumindest Ihren Beiträgen nach zu urteilen, alles Erdenkliche zu besitzen (zuletzt gestern eine Mercedes G-Klasse), aber auch hier veröffentlichen Sie schlichtweg Mist. Woher WISSEN Sie denn bitte, dass das Geld dem tierschutz zu Gute kommt, haben Sie engere Kontakte zur dortigen Regierung und/oder zum Veranstalter?
Ich weiß nicht wer der größere Dummschwätzer ist, der wahre Abagnale oder Sie. Nur dass ersterer wohl tatsächlich reich WAR.

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mstoever 12.01.2014, 11:11
7. pragmatische Lösung

Bei einem Thema das so emotionsgeladen ist dürfte es generell kaum möglich sein einen sachlichen Konsens zu finden. Ich persönlich finde die Lösung pragmatisch und vernünftig. Ich respektiere auch die Einstellung, dass Tierschützer nicht wollen das irgendein Tier erlegt wird. Aber warum spendet nicht jeder von ihnen 20$ und sie kaufen damit alle Lizenzen? Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich die Frage stellen wo das Geld für den Schutz denn herkommen soll.

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honnyfritz 12.01.2014, 11:21
8. Paradox

Einem Idioten wird es gegen eine hohe Summe gestattet ein Tier zu töten, um mit dieser Summe Tiere vor anderen Idioten zu schützen, die nicht über solche Summen verfügen. Je reicher man ist, desto mehr darf man. So wie immer.

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harro765 12.01.2014, 11:22
9. halb leer oder halb voll

Das ist schon ok, daß hier notwendige Maßnahmen betrieben werden und so Geld für das Schutzprogramm in die Kasse kommt - dennoch frage ich mich, was für ein kranker Perversling 350000 Dollar dafür abdrückt, ein Nashorn einfach so zum Spaß zu erschiessen

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