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G20-Einsatz: Schuss in der Schanze
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Ein einziger Schuss fällt in Hamburg während des G20-Gipfels. Doch warum hat ein Zivilfahnder abgedrückt? Rekonstruktion eines Polizeieinsatzes.

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kaminister 08.07.2017, 20:30
1. Mit anderen Worten

Mit anderen Worten: die Polizei hat alles richtig gemacht.

Die ganze Meldung ist doch nur in links-alternative Kreisen ein Thema damit die Ihre Verschwörungstheorie vom "Agent Provocateur" spinnen können. So kommt das schlechte Gewissen nicht auf blöde Ideen, wie z.B. Selbstkritik zu üben.

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multi_io 08.07.2017, 20:36
2.

Wen interessiert, ob der Zivilfahnder den Bedrängten für einen Kollegen hielt -- entscheidend ist, dass der Bedrängte bedrängt wurde. Ganz ehrlich: Die Chaoten haben noch Glück gehabt. Spätestens wenn die auf ihr Opfer einprügeln oder -treten (was dem Video nach zu urteilen zumindest unmittelbar bevorgestanden haben könnte, wenn es den Warnschuss nicht gegeben hätte), dann wäre auch ein gezielter Schuss gerechtfertigt, falls das ohne Gefährdung des Opfers oder Unbeteiligter möglich ist.

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erik.st 08.07.2017, 20:47
3. Demonstranten die ihre Rechte missbrauchen...!

Solche "Demonstranten" die so auf unseren demokratischen Grundrechten und Freiheiten herumtrampeln, sollten sowieso direkt eingespert/ auser gefecht gesetzt werden. Da war ein Warnschuss absolut angebracht, zumal der Zivielfander offensichtlich auf sich alleine gestellt war!
Allgemein hätte gegen die Demonstranten deutlich rigoroser vorgangen werden müssen. Wer unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung so mit Füßen tritt, sollte die volle Härte des Gesetzes zu Spüren bekommen. Dies war den Polizisten aber augenscheinlich nur bedingt möglich, da in Deutschland effektive und schützende Waffen wie Gummigeschosse verboten sind. Dies geht nur zu Lasten der Polizisten, da sich die Autonome vor unseren Wasserwerfern nicht fürchten und auch das Tränengas nur bedingt hilft.

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jal1988 08.07.2017, 20:52
4.

Was soll der Artikel jetzt bitte aussagen? Spiegel hat also selber recherchiert und kommt zu dem Schluss, dass der Beamte sich nicht korrekt verhalten hat? "Es erscheint zweifelhaft, ob der Beamte zur Waffe greifen musste". Der Betroffene sagt selber, er ist dankbar, dass der Polizist eingegriffen hat, diese Berichterstattung macht mich fassungslos. Soll doch mal einer dieser super Journalisten, die solche Artikel verfassen einem gewalttätigen Mob gegenüberstehen und versuchen, die Situation ohne Schusswaffe zu lösen.
Ich finde es ein Unding, dass die Leute, die bei solchen Einsätzen ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, sich unmittelbar danach auch noch rechtfertigen müssen, anstatt dass hervorgehoben wird, dass er einem Zivilisten (der sich nicht wirklich clever verhalten hat) den Ar... gerettet hat.

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meier12 08.07.2017, 20:52
5.

Ist doch gut, der Zivilfahnder hat ihm geholfen. Daran und an dem Warnschuss habe ich nichts auszusetzen. Was mir übel aufstößt, ist der Verdacht, dass der Zivilfahnder das womöglich nicht getan hätte, wenn er gewusst hätte, dass es kein Kollege ist. Waren bei dem Gipfel etwa Opfer unter der Zivilbevölkerung hinzunehmen? Ganz schäbig letztlich in diesem Fall: Das widerliche menschenverachtende Verhalten der kriminellen Chaoten, die auch noch Passanten angreifen. Als wenn die Krawallnächte mit den hohen Schäden für die unbeteiligte Zivilbevölkerung und die genausowenig an dem Gipfel beteiligten Geschäftsleute noch nicht gereicht haben.

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carn 08.07.2017, 20:56
6. @kaminister und multi_io

Völlig richtig.

Jemand wurde angegriffen, jemand anders hat in Nothilfe eingegriffen mit dem womöglich mildesten und auf die Schnelle wirksamen Mittel.

Ob irgendeiner von den "Jemands" Polizist war oder nicht, ist dabei zweitrangig.

SPON ist halt leider wie viele Medien nicht in der Lage die Grundätze von Notwehr/Nothilfe zu verstehen.

Und es ist geradzu grotesk, wie aus dem möglichen Irrtum des Polizisten über die Polizeizugehörigkeit des angegriffenen auf einmal die Zulässigkeit der Nothilfehandlung fraglich gemacht werden soll. Als ob es in einem Rechtsstaat zwei Maßstäbe für Notwehr/Nothilfe geben könnte, einen für Polizisten einen anderen für Nichtpolizisten.

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wallaceby 08.07.2017, 21:07
7. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren...

... auch wenn sie es noch so geschickt vermeiden wollen: ihr Bericht liest sich trotz ihrer vorgeschobenen Objektivität wie eine Episode aus: "Warum unsere Polizei es nicht verdient, sich mit ihnen zu solidarisieren, auch wenn sie von einem haßerfüllten, widerwärtigen Mob an Leib und Leben bedroht und angegriffen wird"! Der zivile Fahnder tat genau das, was Stunden später die untätigen, von der Hamburger Polizeiführung so angewiesenen Polizisten fahrlässig stundenlang nicht gemacht haben. Nämlich bei den schwerwiegenden Angriffen mit Steinbrocken der Autonomen, sich als Staatsgewalt auch mal ihres Waffenmonopols würdig zu erweisen. Glauben sie nicht, daß einige Warnschüsse die Kriminellen, die den REWE-Markt zerlegt und geplündert haben, sich durch die Androhung von Waffengewalt davon abgehalten hätten?! Was würden Gummigeschosse ausrichten... ? Bestimmt mehr als nur durch plumpes Zuschauen die auch noch in ihrem Tun zu bestärken und sie immer aufmüpfiger werden lassen!
Unsere Gesellschaft sollte vielleicht wieder daran gewöhnt werden, daß bei der Bekämpfung von einer extrem hohen Anzahl von erwiesenermaßen brutalen Kriminellen, auch die Waffengewalt von Beamten eine Option sein muß. Wenn von diesem Baugerüst massive Stein- oder Metallteile auf die Beamten hageln, die potentiell tödlich sein können, dann hätte ich mit dem Werfer wirklich kein Mitleid, wenn ihn ein Polizeischarfschütze aus der Ferne unschädlich macht. Die Menschen, die die letzten zwei Tage ihre Geschäfte und auch Autos verloren haben, hätten es den Beamten sicher auch gedankt, wenn der Staat sich mal effektiver und handlungsfähig zum Schutze der Bürger gezeigt hätte. Nicht nur der Schutz der G20-Politiker, die ja fein raus waren. Aber wenn die normale Bevölkerung von linken Kriminellen terrorisiert wird, dann muß auch mal die harte Schiene ausgepackt werden. Dann könnte den Terror-Sympathisanten von ganz links, die dem Gebrauch von Gewalt heute in den hanebüchen idiotischen Interviews der Demonstrationsveranstalter von gestern ausdrücklich nicht abgeschworen haben, dann mal klar gezeigt werden, daß sie hier in diesem Staat keine besonderen Rechte in der Ausübung von Gewalt haben.... ihr lieben kranken, linksautonomen Spinner! Ihr seid eine Schande für dieses Land und habt Hamburg in der ganzen Welt lächerlich gemacht! Das kommt momentan sowieso noch viel zu kurz, was für ein immenser Imageschaden diese hirnlose Gewaltorgie von gestern Nacht für Hamburg eigentlich ist! Ich hoffe, das wird die nächsten Tage für einige Besserwisser hier noch sehr viel schmerzvoller in den Mittelpunkt gerückt! Man kann das sehr wohl mit der Kölner Silvesternacht von 2015 vergleichen. Und komischerweise spielen dabei immer SPD-Innenminister- bzw. Senatoren eine etwas betrübliche Rolle dabei. Ach ja, dieser Jäger ist ja zum Glück nicht mehr im Amt... Da könnte für den Innensenator ja vielleicht auch noch was kommen...

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laberbacke08/15 08.07.2017, 21:09
8.

Zitat von kaminister
Mit anderen Worten: die Polizei hat alles richtig gemacht. Die ganze Meldung ist doch nur in links-alternative Kreisen ein Thema damit die Ihre Verschwörungstheorie vom "Agent Provocateur" spinnen können. So kommt das schlechte Gewissen nicht auf blöde Ideen, wie z.B. Selbstkritik zu üben.
Nochmal lesen. Der Polizist hat sich offenbar vor der Schussabgabe nicht zu erkennen gegeben. Also "nicht alles richtig gemacht"
Und er ist eindeutig auch eher so gekleidet wie man es von "den Linken" erwarten wuerde. Brauchen wir wirklich Polizisten, die sich unters Volk mischen und dann rumballern? Genau sowas fuehrt dann zu Geruechten und letztendlich zur Eskalation. So dankbar ich den Rettungskraeften bin, auch die Polizei muss hier ihre Strategie hinterfragen und aufarbeiten.

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RufindenWald 08.07.2017, 21:40
9. Sorry aber was soll dieses Rumgehacke...

wenn der Zivilfahnder (ja sowas gibt es, und ist offensichtlich nützlicher wie ein einzelner Polizist in Uniform im Schanzenviertel) sieht das dort jemand bedrängt wird, mit der Gefahr für Leib und Leben... soll er dann zugucken, und sagen... ach die lieben schwarzen Jungens werden nur mit Sand werfen?? Es wundert mich nicht das er dachte er hätte einen Kollegen vor sich.... der gute Mann hat ja selber gesagt das er die Schwarzen beim sich Vermummen gefilmt hat. Das denen das nicht gefallen hat, das freut mich im Moment sehr, ich hoffe die Bilder führen zu ein paar Verfahren. Ich bin kein Rechter, dachte von mir immer ich sei liberal. Aber was dort abgegangen ist... ich hoffe die kriegen diese Chaoten und lassen sie ihren Schaden abarbeiten... ist ja leider nicht möglich. ich hab mich gestern Mittag schon gewundert wieso alle von Aktivisten reden, obwohl es kriminelle Chaoten sind.. das hat kein Aktivist verdient, mit denen auf eine Stufe gestellt zu werden.

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