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G20-Großrazzia: Jagd auf die Drahtzieher
DPA

Die Polizei geht mit einer bundesweiten Großrazzia gegen mutmaßliche G20-Randalierer vor. Das Ziel: Stärke zeigen, Krawallpläne nachweisen - und ein Symbol zerstören.

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tepchen 05.12.2017, 19:29
10. Ich weiß nicht was ich davon halten soll

das die bundesdeutsche Polizei hart gegen Demonstranten vorgeht ist in schlechter Tradition seit vielen Jahren. Das die Demonstranten nicht etwas ähnliches erleben wollten wie die nun überhaupt nicht gewalttätigen Leute in Stuttgart (S21) ist vollkommen verständlich, da wird eben aufgerüstet.
Ich frage mich immer nur eins, was wäre passiert wenn die Volkspolizei 1989 nur ansatzweise mit ähnlicher Härte vorgegangen wäre? Da hätte es den berühmten #Aufschrei gegeben. Und ja ich war in Dresden beim Hbf dabei und auch auf einem der LKWs gelandet. Aber es ging alles ohne grössere Blessuren ab, ich hatte zwei blaue Flecken und die waren nicht von Knüppeln.

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irgendwas 05.12.2017, 19:35
11. Friede, Freude, Eierkuchen

Dass Demos gewaltfrei ablaufen, ist ein sehr naiver Wunsch. Ein gewisser Teil dieser Randalierer reist doch extra für Krawalle an. Die lassen sich auch nicht vom Aufruf zum Pazifismus beeindrucken, genauso wenig wie man gewalttätige Rechtsextreme mit Aufrufen zur Toleranz ändern wird.

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aopoi 05.12.2017, 19:36
12. Die Polizei auf der Suche nache Beweisen

Wahrscheinlich ist die jetzige Beweislage so dünn, dass die Polizei in dieser Aktion nachträgluch versucht Beweismittel in Form von privaten Fotos und Videos zu sichern. Wahrscheinlich auch mal wieder hart an der Grenze zur Rechtsstaatlichkeit.

So langsam setzt sich auch die Law and Order-Mentalität in Deutschland durch. Journalisten ausschliessen. Daten nicht mehr löschen. Hausdurchsuchengen aufgrund von windigen und wilden Konstruktionen....

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garfield53 05.12.2017, 19:45
13. mmm

Nach über 5 Monaten ist es geradezu peinlich, wie panisch die Polizei, angetrieben von den Brandstiftern und Hetzern aus dem Hause Springer, welche eine unerträgliche Progromstimmung gegen Alles was nicht braun oder blau rumäuft, losgetreten hat.
Trotz der staatsanwaltschaftlichen Erkenntnis, das die Ereignisse rund um den G20 vor allen durch die mediale Hetze und das Unvermögen einiger Polizeiführer, aus Dummheit oder Absicht, eskalierte, keine umfassende Handhabe gegen die außerparlamentarische und so genannte autonome Linke gefunden wurde, schürten die "medialen" Terroristen aus dem Hause Springer die Asche wieder zum Feuer.
Hoffentlich haben die "Ermittler" beim Durchforsten der vielen Handyfilmchen auch ihre randalierenden Kollegen in Zivil übersehen, was ja meist mit der politischen Aufheizung der Bereitschaftspolizisten im Vorfeld größerer Ereignisse, Hand in Hand einher geht.
Komisch nur und äußerst fraglich, das die Leipziger "Linksterroristen", welche vom gewendeten VOPO Merbitz "geadelt" und mit Hass und Lügen geradezu verfolgt werden,seltsamerweise bei den morgendlichen "Überfällen" der Bereitschaftspolizei, verschont blieben?
Hat sich vor Ort kein devoter Staatsanwalt gefunden?
Es muss wirklich langsam der Staatsanwaltschaft, trotz medialen und politischen Drucks, dämmern, das sie im Scheinwerferlicht einer sensationsgeilen Medienmeute, machtgeilen rechtslastigen Beamten und populistischen Politikern, verheizt und zum Affen gemacht werden sollen.
Da wundert es kaum, das Olaf, der eiserne Scholz, machtblind, seine Partei in den Analgang der Schwarzen treiben will.
Ich wünschte mir, das unsere Ermittlungs-und Sicherheitsorgane gegn die OK, die Wirtschaftsverbrecherr und gegen politische Abenteuerer in den Parteien und Amtsstuben mit der gleichen Militanz und Öffentlichkeit vorgehen würde.

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irobot 05.12.2017, 19:56
14.

Zitat von heiner_knüppel
In diversen Videos Sieht man klar das die "Linken" beim Verlassen ihres Geländes von zwei Seiten geblockt werden. Es gibt nur 2 Wege aus dem Rondenbarg. Und beide waren ja von der Polizei versperrt. Diese hat also wie man gut sehen kann auf die "Linken" gewartet. Ausweichen geht auf dieser Ecke durch die Industriegebäude mit hohen Zäunen und den Bahngleisen nicht.
Video nicht gesehen? Die sind doch sofort mit Stein und Böllern auf die Polizisten losgegangen. Normale Menschen bleiben in so einer Situation ruhig, lassen sich kontrollieren und gut ist.

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irobot 05.12.2017, 19:57
15.

Zitat von tepchen
Ich frage mich immer nur eins, was wäre passiert wenn die Volkspolizei 1989 nur ansatzweise mit ähnlicher Härte vorgegangen wäre?
Da waren die Demonstranten auch ausgesprochen friedlich. Etwas, was dem schwarzen Block völlig fremd ist.

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HomerJ 05.12.2017, 20:00
16. Purer Aktionismus

eines durch und durch autoritären Staatsmachts. wann werden die ersten Hooligans in den Reihen der Polizei verurteilt?

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heinihuckeduster 05.12.2017, 20:07
17. Wird mit gleichem Aufwand und Elan auch untersucht

ob die Einsätze der verschiedenen Polizeieinheiten auch rechtmäßig abgelaufen sind??
Bislang habe ich dazu jedenfall nichts gelesen......

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BoMbY 05.12.2017, 20:37
18. Da fragt man sich welcher Richter bei sowas mitspielt?

Würde mich nicht wundern wenn jeder der Durchsuchungsbeschlüsse später für ungültig erklärt wird - das ist doch reines Fischen im Trüben. Eine Hausdurchsuchung darf nicht ohne ganz konkreten Anfangsverdacht stattfinden. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun.

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mazzeltov 05.12.2017, 20:45
19.

Zitat von keinblattvormmund
Ich erteile gerne etwas Nachhilfe: In Deutschland gibt es eine Gewaltenteilung. Somit entscheidet nicht eine Polizeibehörde (Exekutive), ob und wie lange jemand in U-Haft sitzt, sondern die Gerichte (Judikative). Entscheidungen der Gerichte unterliegen natürlich der Anfechtbarkeit. Das ist in diesem Fall auch mehrfach, meist erfolglos, geschehen. Gut, dass in der Justiz hervorragende Juristen aufgrund von Recht und Gesetz Entscheidungen treffen und nicht Leute wie Sie, die schon aufgrund einer völlig falschen Vorstellungen über die Rechtslage laut "vollkommen rechtswidrig" schreien.
Ohne jetzt etwas schönreden zu wollen - aber angeklagt ist der junge Italiener mitnichten wegen irgendwelcher Gewalttaten - die ihm nämlich offensichtlich anerkanntermaßen nicht nachgewiesen und damit auch gar nicht vorgeworfen werden - sondern einzig, weil er - anscheinend durch bloße Anwesenheit - diese Gewalttaten "unterstützt", "gefördert", befürwortet", was auch immer hat.

Und da wird es in der Tat dann doch etwas haarig, um nicht zu sagen, wenig rechtsstaatlich. Denn "anwesend" sind - nur ein Beispiel - auch Tausende von friedlichen Fußballfans, darunter durchaus auch ganze Familien, wenn im Stadion irgendwelche Hooligans mal wieder den Aufstand proben.

Ich würde es deswegen schon vorziehen, wenn wegen echter Straftaten angeklagt würde, und nicht nur, weil einer fragwürdige Sympathien hegt und nicht rechtzeitig die Beine in die Hand genommen hat. Mag ja sein, dass sich der junge Italiener als echter "Revoluzzer" fühlt - aber vor Gericht sollte es darum gehen, was er getan hat, nicht was er fühlt oder denkt.

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