Forum: Panorama
G20-Krawalle: Viel weniger verletzte Polizisten als von der Polizei angegeben
DPA

Fast 500 verletzte Ordnungshüter, diese erschreckende Bilanz hat die Hamburger Polizei nach den G20-Krawallen gezogen. Nun stellt sich heraus: Mitgezählt wurden auch Kreislaufprobleme und Dehydrationen.

Seite 1 von 29
bermany 15.07.2017, 12:10
1. Verzählt?

Wie jetzt: es waren doch nicht annähernd 500? Na dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein. Also jetzt mal im Ernst: Welchen Unterschied macht es denn? Jeder Verletzte ist einer zu viel! Versucht man die Kravalle jetzt etwa zu verharmlosen? Auch Kreislaufprobleme können indirekt mit der Überanstrengung im Zusammenhang stehen. Es zeigt doch deutlich den übermenschlichen Einsatz der Ordnungshüter. Hut ab und danke.

Beitrag melden
Marvin__ 15.07.2017, 12:17
2. Beeindruckend, .....

... wie wenige Tage nach Verabschiedung des Gesetzes gegen Fake - News ausgerechnet Behörden und Politik eine gigantische Fake-News-Kampagne inszenieren, um auf dem Rücken von Demonstranten und Polizeiopfern Sympathie für Polizisten zu erzeugen und ihr eigenes Versagen zu kaschieren.

Und traurig, wie fast alle Medien die Propaganda ungeprüft weiter geben, ohne selber zu recherchieren oder zumindest die Zahlen kritisch zu hinterfragen. Hat sich wirklich niemand gefragt, wieso bei 500 verletzten Polizisten ein einziges Foto von einer kleinen Fleischwunde (angeblich eine Verletzung durch eine kleine Stahlkugel) immer wieder durch die Medien gepumpt wird?

A propos, gibt es tatsächlich nicht einmal eine grobe Schätzung, wie viele Demonstranten verletzt werden? Zur Vergleichbarkeit gerne inklusive Opfern von Reizgas und Dehydrierung. Wenn man die bekannten Videos zugrunde legt, dürfte die Zahl um Größenordnungen über den "verletzten" Polizisten liegen und die Polizeipropagana endlich als das entlarven, was sie wirklich ist: eine große Nebelwolke, mit der eine fragwürdige Strategie, Fehleinschätzung und Polizeigewalt versteckt werden sollen. Um einen Bürgermeister und eine Polizeiführung zu schützen, die dabei versagt, ihre Bürger und unsere Demokratie zu schützen.

Beitrag melden
der:koch 15.07.2017, 12:18
3. Dramatisierung

...dann ziehen wir noch die, die gestolpert sind, die sich selbst mit Pfefferspray eingenebelt haben und denen die Kontaktlinse verrutscht ist ab, dann landen wir wahrscheinlich bei drei verletzten. Drei zuviel, klar. Aber es klingt nicht mehr ganz so dramatisch wie 500!

Beitrag melden
caty24 15.07.2017, 12:23
4. Merkels Hobbys

Merkel hat den Gipfel geplant.Sie hat den Gipfel durchführen lassen
Sie vertuscht jetzt und belügt uns wie bei den Übergriffen an Silvesterin Köln.
Die klenen Beamten traun sich doch nicht gegen Merkel aufzubegehren.
Hallo Frau Merkel es wird Zeit,dass Sie Ihren Hobbys nachgehen.

Beitrag melden
leander.1991 15.07.2017, 12:23
5. Law & Order Propaganda

Also nur 21 Polizisten waren am nächsten Tag nicht wieder einsetzbar? Eine Woche lang hat man aber seitens der Rechten und Law&Order-Fans 500 Polizisten beweint und den Eindruck vermittelt sie wären brutalst von irgendwelchen Demonstranten vermöbelt worden.

Ich will gar nicht wissen wie viele abgesehen von den offensichtlichen Krankmeldungen noch Opfer der eigenen Polizeigewalt wurden. Da bleiben wohl gar nicht mehr viele übrig.

Und was ja noch schlimmer ist, wahrscheinlich wird man seitens der offiziellen Seiten bei jeder Demo so schamlos belogen und getäuscht.

Beitrag melden
toll_er 15.07.2017, 12:24
6. ehrlichkeit

Jeder verletzte Polizist in einer zuviel. Aber die Polizei sägt an ihrer eigenen Glaubwürdigkeit, wenn sie derart dumm verfälschte Zahlen veröffentlicht. Das hat nichts mit Relativierung oder Verharmlosung zu tun.

Beitrag melden
Newspeak 15.07.2017, 12:33
7.

Zitat von bermany
Wie jetzt: es waren doch nicht annähernd 500? Na dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein. Also jetzt mal im Ernst: Welchen Unterschied macht es denn? Jeder Verletzte ist einer zu viel! Versucht man die Kravalle jetzt etwa zu verharmlosen? Auch Kreislaufprobleme können indirekt mit der Überanstrengung im Zusammenhang stehen. Es zeigt doch deutlich den übermenschlichen Einsatz der Ordnungshüter. Hut ab und danke.
Welchen Unterschied es macht? Wenn statt ungefaehr 500 Polizisten nur 21 so verletzt wurden, dass sie nicht am selben Tag wieder einsatzfaehig waren (was sind dann die anderen "Verletzungen", abgebrochene Fingernaegel?), dann heisst das nichts anderes, als das die Polizei masslos uebertreibt, nein eher sogar luegt. Und einer Polizei, die luegt, kann man auch sonst nicht trauen. Aber das fuegt sich in das Bild ein, das ich von der Polizei, z.T. aus eigener Erfahrung habe. Da gibt es sehr viel Korruption, racial profiling, Vertuschung von Kriminalitaet im Amt, Schoenreden von Rechtsextremismus, unmotivierte Gewalt gegen Buerger. Und auch jetzt fehlt ja jeder Ansatz Selbstkritik auch nur in Erwaegung zu ziehen. Alles war gut auf Seiten der Polizei, alles war schlecht auf Seiten der Buerger.

Beitrag melden
spon-facebook-1500425435 15.07.2017, 12:36
8. Manipulation vom Feinsten

Unfassbar, dass jetzt so eine Meldung durch die Medien geht. Selbst wenn es nur einer wäre, dann wäre das einer zu viel. Mit den großartigen Freiheiten, die wir in Deutschland genießen dürfen, können leider einige Vollidioten nicht umgehen. Eine Demo ist nicht erst dann aus dem Ruder gelaufen wenn mehr als 300 Polizisten verletzt werden, sondern schon dann, wenn es aktiven Widerstand gegen die Sicherheitskräfte gibt. Diese einseitige Berichterstattung ist unerträglich.

Beitrag melden
pfandsiegel 15.07.2017, 12:38
9. Verletzte Polizisten

Was bitte schoen soll diese bescheuerte Relativierung der Krawalle ? Nun ja, typisch links eben. Bereits ein verletzter Beamter ist einer zuviel.

Beitrag melden
Seite 1 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!