Forum: Panorama
G20-Randale: Polizei hat keine Beweise für Hinterhalt im Schanzenviertel
AFP

Beim G20-Gipfel in Hamburg verwüsteten Randalierer ein ganzes Viertel - die Polizei sah stundenlang tatenlos zu. Neue Erkenntnisse schüren Zweifel an der bisherigen Rechtfertigung der Einsatzführer.

Seite 3 von 10
alt-nassauer 06.10.2017, 16:12
20. Warum verwundert mich das...

Warum verwundert mich das nicht? Weil es auch Aussagen im Vorfeld von Anwohnern gab, die Polizei sollte doch... Als Antwort! Haben wir nicht nötig, wir wissen schon was wir zutun haben.
Also lag ein Plan B vor, um das ganze zur Eskalation zu führen. Natürlich so das die bösen Jungs so richtig auf den Putz hauen konnten. Ja sogar durften. Man sollte sich an die Szene erinnern mit der Passage. Da wurde randaliert und nach Zeugenaussagen, keine Polizei weit und breit.

Oder die "geniale" Szene der beiden Hessischen Bereitschaftspolizisten und der jungen Frau auf dem Polizei-Panzer. Echt eine Heldentat zwei Kartuschen Pfefferspray zu verschießen (hab ich auch mit bezahlt!) Die Frau war sicher der größte Hinterhalt, zumindest hinterlistig auf einem Panzer zu tanzen.

Der Hinterhalt den man Freitag auf Samstag nannte, war eine Mär, um das Versagen der Verantwortlichen zu vertuschen.
Man hatte versagt, weil Herr Scholz und Frau Merkel druck ausübten. Einen G20 Gipfel in Hamburg und vor der Tür von bekanten Autonomen durch zuführen.
Wobei bei den Plünderungen und Sachbeschädigungen so einige dabei waren die nur das Chaos ausnutzten um sich zu bereichern oder mal mitzumachen. Die Schuld bekommen die Autonomen ja so oder so!

Beitrag melden
thormueller 06.10.2017, 16:14
21.

Zitat von th.diebels
wer für die ganzen Randale und Straßenschlachten letztendlich verantwortlich sind : Frau Merkel und Herr Scholz !
Ich bitte um die konsequente Nutzung von -Tags.

Ich meine, ihre Aussage kann unmöglich ernst gemeint gewesen sein und bevor sich eine verlorene Seele diesen kruden Standpunkt aneignet, sollte zumindest eine Warnung erfolgen.

Beitrag melden
manfred.gutmanx 06.10.2017, 16:18
22.

Es ist schon unglaublich wie derartige Situationen aufgearbeitet werden.
Die Polizisten sind schon seit mehreren Tagen an der Front, abgekämpft, haben Überstunden geschoben, sich beleidigen lassen, haben Steine o.ä. abbekommen und sollen dann in der Nacht völlig abgekämpft, jederzeit die "richtige" Entscheidung treffen, obwohl zu diesem Zeitpunkt notwendige Informationen gar nicht oder nur teilweise vorlagen. Jetzt, bei vollständiger Kenntnis der Sachlage und schön ausgeruht am Schreibtisch zu analysieren und sezieren und die Polizei zu kritisieren ist einfach nur jämmerlich und hinterrücks.

Beitrag melden
mostly_harmless 06.10.2017, 16:20
23.

Zitat von ansv
Wen interessiert das heute noch? Der Protest wurde wirksam diskreditiert, ganz Deutschland sollte und wollte glauben, es gäbe nur Randalierer. [....]
Die Voraussetzungen für die Diskreditierung lieferten - wie immer, pünktlich und zuverlässig - die Autonomen. Die sind - und zwar seit Jahrzehnten - der beste und engste Verbündete der Reaktionären aller Couleur in Deutschland. Egal welche linke Demo, egal worum es geht, der schwarze Block (sehr bezeichnender Name übrigens) sorgt dafür, dass man über die berechtigten Inhalte der Demos nicht redet. Man solte mal untersuchen, ob es beispielsweise Spenden von Springer an die "Flora" gibt. Wündern würde es mich nicht.

Beitrag melden
Margaretefan 06.10.2017, 16:22
24. Gelogen, würd' ich's...

...nicht nennen. Für mich gibt es keinen Grund, sich bei dieser unschönen Angelegenheit unbedingt einer der beiden Seiten anzuschließen. Dass in einem nicht hinnehmbarem Maß randaliert wurde, wird niemand bestreiten können. Auch das die Polizei leider auch unverhältnismäßig agierte und reagierte nicht. Warum die Polizei lange Zeit tatenlos zusah, ist allerdings eine berechtigte Frage. Mag einfach sein, dass die Einsatzkräfte vor Ort, weder für solche Einsätze geschult, noch ausgerüstet waren und sie tatsächlich Angst vor dem was sich dann durch Vorgesetzte den Medien gegenüber als dargestellte Tatsachen verselbstständigt hatte. Die Angst vor diesen Dingen, die sich nun nicht bestätigen lassen, scheint mir allerdings berechtigt gewesen zu sein. Ohne irgendwem voreilig was vorwerfen zu wollen, finde ich es gut, dass das zur Sprache gebracht wird, denn das zeichnet einen Rechtsstaat aus.

Beitrag melden
skater73 06.10.2017, 16:23
25. Es war nur eine Frage der Zeit, bis man die Polizisten zu Schuldigen..

... stempelt. Wie traurig ist das denn bitte? Da haben die Polizisten tagelang mit kaum Schlaf Randalierer - nein, ich wiederhole es richtig: Terroristen - in Schach gehalten, sich beleidigen, bepöbeln, angreifen und gefährden lassen müssen, wurden reihenweise verletzt. Und da ist es natürlich oberste Sorgepflicht, Beweismaterial schnell und am besten sofort zu sichern. Ja nee, is klar. Was stimmt mit der Journaille nicht, dass man in der eignen politischen Ansichtsblase so gefangen ist, um so völlig simple Erklärungen nicht zu beachten?

@5. wirep: Im Ernst? Da sind hunderte Autos in Flammen aufgegangen, Dutzende Polizisten verletzt (damit meine ich nicht die kleine Schramme an der Stirn), Geschäfte geplündert worden und Sie stellen in Frage, dass die Gewalttätig waren? Das ist totale Realitätsverweigerung.

Beitrag melden
addia 06.10.2017, 16:24
26.

Die Verantwortlichen kaprizieren sich stets auf die brenzlige Situation am Schulterblatt 1 - als ob das Schulterblatt eine Sackgasse ohne weitere zuführende Straßen wäre. Das wäre (relativ) problemlos über die Susannen, Lerchen, Eiffler oder Juliusstr. möglich gewesen, so wie es man nächsten Tag vorgeführt wurde.

Honi soit qui mal y pense

Beitrag melden
Actionscript 06.10.2017, 16:27
27. Ich verstehe ihren Unmut nicht.

Zitat von _luk_
"Die viele Menschen bewegende Frage, warum die Polizei die Anwohner nicht geschützt hat, muss endlich zweifelsfrei aufgeklärt werden." Die Nacht auf den 8. Juli "spaltet die Stadt bis heute". Soll ich lachen oder weinen... Das ist ja wohl der größte Witz, dass gerade die Linke hier von "nicht geschützt" schreibt. Wer stellt sich denn ständig auf die Seite ......
Haben sie den Artikel nicht gelesen? Die Polizei dementiert jetzt Berichte, die sie selber in die Welt gesetzt hat. Beweise können nicht erbracht werden, die das belegen, was angeblich alles geschehen sein soll. Videos zeigen auch nur vereinzelt die Situation aber nicht die Gesamtsituation und können leicht ein Gesamtbild verfälschen.
Und was ist falsch daran, dass die Linke gemäss der politischen Ordnung eine Anfrage macht? Darf sie das nicht, weil sie die Linke ist?

Beitrag melden
Wassup 06.10.2017, 16:29
28. Erst wenn Beweise vorliegen - darf die Polizei ihr Personal schonen?

Ist es wirklich so, das die Polizei erst dann Rücksicht auf das eigene Personal nehmen darf, wenn bewiesen istm dass es gefährlich ist?
Warum waren keine Journalisten dort vor Ort - dort wo es gefährlich ist - um Beweis-Aufnahmen zu machen, die Öffentlichkeit zu informieren?

Es lagen doch keine Beweise vor, das es gefährlich ist.
Da hätte der Journalist schon reingehen können, die Bilder machen können, dann hätten wir den Beweis ob die Polizei böse war oder die rote Flora.
Kann es vielleicht sein, das die Journalisten vor Ort die Lage ähnlich einschätzten wie die Polizei, die vor Ort war:
Beweislage unklar - aber vermutlich zu gefährlich !?!?

Immerhin war das Motto der Demo: "Welcome to hell!"
In linksextremen Foren wurde doch zur Gewalt aufgerufen, die dann auch statt fand.

Beitrag melden
ThomasReimann 06.10.2017, 16:32
29.

Es ist traurig das unserer Justiz die Bilder der Nacht offenbar nicht ausreichen. Wenn sich in Deutschland Chaoten so daneben benehmen dürfen und der Staat immerzu nur auf Beweise pocht und den linken Randalierern den Rücken stärkt ist doch mal von der Politik zu erwarten, dass sie ein Machtwort für Polizei und die Anwohner einlegen und fordern, das dies als klarer Hinterhalt und vorsätzlichem handeln entspricht. Wundert sich da jemand, das die AFD so viel Zuspruch erhalten hat? Wenn wir nicht endlich mal gegen diese Gewalt, von welcher Seite auch immer, hart durchgreifen und die Richter nicht permanent Bewährung aussprechen wäre unsere Zukunft deutlich geholfen!
Wenn wir so weitermachen und alles verharmlosen ist die nächste ähnliche Situation ja schon vorprogrammiert. Man beobachtet dies ja schon an den ganzen Gaffern und Störern bei Einsätzen jeglicher Art, das der Respekt auf Kosten Verletzter oder Geschädigter so tief am Boden ist wie noch nie.
Ich selbst habe auch den Livestream gesehen und man dachte teilweise es wäre Krieg. Wer also ist hier blind auf den (linken?) Augen? Sicherlich nicht die Polizei.
Ich auf jeden Fall fühle mit den Polizisten und den erfahrenen Dienstleitern, die sicherlich nicht grundlos auf sofortige Eingriffe gewartet haben.

Beitrag melden
Seite 3 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!