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Gefährliche Hunde: Eine Liebe, die alles überlagert
DPA

Ein Hund beißt zwei Menschen tot. Hunderttausende unterschreiben eine Petition gegen seine Einschläferung. Die Liebe für den Terrier offenbart eine erstaunliche Kälte gegenüber seinen Opfern.

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Maître111 12.04.2018, 17:46
40. Sofort einschläfern!

Dieser verfehlte Tierschutz geht mir mächtig auf den Zeiger. Sollen doch die ach so vetständnisvollen Tierschützer ihn mit nach Hause nehmen, wenn sie es unbedingt wollen. Andernfalls ist der Köter eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehört getötet.

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dasfred 12.04.2018, 17:46
41. Ich hätte meinen Hund immer verteidigt

Er war rund um die Uhr mit mir zusammen, absolut friedlich und umgänglich. Selbst als freilaufende Pittbulls ihn angriffen und verletzten, hat er sein Wesen nicht mehr verändert. Und genau so wenig ändern Hunde ihr Wesen, wenn sie von Anfang an falsch geprägt wurden. Dieser Hund war ja sowohl in der Nachbarschaft auffällig als auch eine Gefahr für die Betreuer der Familie, daher der Käfig in der Wohnung. Wo bitteschön will man das Tier artgerecht halten und gleichzeitig größtmöglichen Schutz für Menschen garantieren. Nicht jeder Hund entspricht den Idealvorstellungen der Tierschützer und ist auch in höherem Alter kaum noch zu erziehen. Es gibt nun mal Situationen, da komme ich nicht drumherum, so ein Tier nicht mehr zu vermenschlichen und ihn zu Erlösen, da er kaum noch außerhalb eines Käfigs leben darf.

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lachina 12.04.2018, 17:46
42.

Zitat von Gamlasvensk
Aus meiner Sicht bleibt da nur das einschläfern, ja hat das Tier nicht verdient, denn die Fehler wurden sicher von den Haltern gemacht, aber es hat zwei Menschen zu Tode gebissen. Also nicht nur einen im Affekt, sondern alle beide. Damit ist eine Grenze überschritten, die der Hund damit jederzeit wieder überschreiten kann und ich bin da ganz bei Nr. 1, dann soll doch einer der Befürworter den Hund aufnehmen.
Wie soll ein Hund denn bitte sonst handeln außer "im Affekt"? Kaltblütig und geplant vorgehend?

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neutron76 12.04.2018, 17:50
43. Auch große Fehler der Halter dürfen nicht zur Gefährdung führen!

Es geht eben nicht, dass man gebetsmühlenartig wiederholt, dass die Halter dran schuld sind, wenn etwas passiert. Die Hunde sind teilweise eine tödliche Waffe. Ich darf keine scharfe Pistole tragen, auch wenn ich noch so oft beteure, dass ich gut darauf aufpasse. Selbst als Sportschütze muss sie zerlegt im Kofferraum eingesperrt sein.

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santoku03 12.04.2018, 17:51
44.

Zitat von zorngibel
[Opfer] dürfte in erster Linie der Hund selbst sein, der von seinen Besitzern offenbar so misshandelt und vernachlässigt wurde, dass es zu diesem Unglück kommen konnte/musste. Bitte 5 Minuten nachdenken, bevor man sich hinsetzt und so einen Artikel schreibt.
Ja ne, is klar: Zwei Menschen sind tot, aber Opfer ist in erster Linie der Hund... Da fehlen nun wirklich die Worte. Danke und ein schönes Leben noch, ich geh jetzt K**zen.

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Barossi 12.04.2018, 17:52
45.

Hundebesitzer sind da wie Raucher.

Wer stört im Park? Der Fussgänger der seine Ruhe genießen will oder der Hundesitzer der seinen Hund freilaufen lässt. Hier wohlmöglich völlig ignoriert, dass Leute Angst vor Hunden haben.

Genau wie der Raucher in einem Raum. Wer stört hier....der Nichtraucher? Stinkt doch gar nicht...soll sich mal nicht so anstellen....

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oaonorm1 12.04.2018, 17:52
46. Nein

der Hund ist das Opfer, nicht die Erziehenden Menschen.
Ich kann doch nicht behaupten das jemand der ein Stück Metall kauft, es dann zu einer Waffe formt und sich das Hirn wegblässt, nicht selbst Schuld ist.
Ist dann beim Author das Metall schuld ?

Natürlich ist der Hund intelligenter als Metall, trotzdem ist das Verhalten eines Schutzbefohlenen Tieres immer die Schuld des Halters.

Von diesen Hunderassen geht in der Regel eine geringere Gefahr aus, wenn sie HALBWEGS normal sozialisiert wurden.

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womo88 12.04.2018, 17:52
47. Seit 13 Jahren nur gefährliche Hunde ...

Wir bekommen seit 13 Jahren aus dem Tierschutz nur gefährliche, nicht vermittelbare Hunde, und bei unseren Hunden gab es noch nie einen Beißvorfall.
Unser vorletzter Neuzugang vom Januar 2017 ist Hope, ein junger rumänischer Straßenhund, der in Berlin auf einer Pflegestelle war, dort wieder abgegeben wurde, weil sie angeblich beißen würde.
Vor 11 Jahren haben wir Pauli bekommen, ein Mix aus schwarzem russischem Terier und Riesenschnauzer. Er wurde abgegeben, weil seine Besitzer Angst vor ihm hatten. Wir haben ihm als erstes mal das Stachelhalsband abgenommen.
Im letzten Jahr starb unsere Schäferhündin, auch sie ein Beißer. Sie war nicht vermittelbar, wir waren die 6. Besitzer in 16 Monaten. Um die Aggressivität des Hundes zu stärken, hängte man ihn am Hals auf und schlug drauf bis sie biss. Was lernte der Hund: "Wenn ich nach vorne gehe und beiße, werde ich nicht geschlagen." Wir hatten sie über 9 Jahre. Sie hat niemanden gebissen. Als wir sie bekamen, hieß es: Der Hund ist kaputt.
Mit Hope haben wir auch noch Kalle (aus Spanien) bekommen, aber der kann nicht beißen, weil er keine Zähne mehr hat, und im Dezember brauchte ich wieder einen Schäferhund, Gianna, triebstark und wesensfest, eine neue Herausforderung.
Es gibt keine Kampfhunde!

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alsterherr 12.04.2018, 17:54
48.

Zitat von lachina
Todesstrafe für einen Hund?
Es geht beim Hund qua fehlendem Intellekt nicht um Strafe, sondern um Schutz der Bevölkerung vor dem Tier.

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g_bec 12.04.2018, 17:56
49. Ach?

Zitat von ffmfrankfurt
Was ist denn das für ein Blödsinn? Der Hund kann nichts dafür, dass er zwei Menschen tot gebissen hat. Es wurde falsch mit ihm umgegangen und es gab eine Übersprunghandlung. Oder gilt bei Ihnen Auge um Auge Zahn um Zahn? Dann auch bitte konsequent im Strafrecht so umsetzen.
Aber Wölfe, Wolfshybriden und Problembären dann aber bitte doch, nicht wahr? Wobei die schon ob ihrer bloßen Anwesenheit getötet werden sollen.
Würden sich viele Hundebesitzer anständiger verhalten, könnte man Ihrer Einlassung vielleicht folgen. Wer allerdings hier eine "Übersprungshandlung" als Entschuldigung vorbringt, sollte mal prüfen, inwieweit er Fifi schon vermenschlicht hat.

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