Forum: Panorama
Gefallener Bischof Mixa: Vom Papstliebling zum Paria

Als Augsburger Bischof vertrat Walter Mixa eine Kirche, wie sie sich Papst Benedikt XVI. wünscht: fundamentalistisch, Rom ergeben, rückwärtsgewandt. Der Staat muss sich fragen, wie lange er eine katholische Parallelwelt dieses Zuschnitts noch alimentieren will.

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jp' 08.05.2010, 13:29
1. nach und nach...

...scheint es in der kath. kirche wirklich jeden zu erwischen.
meiner meinung nach kann man von denen nicht einen einzigen mehr ernst nehmen, es bleibt immer ein beigeschmack bei den moralaposteln...

der staat sollte endlich eine sonderkommision auf diese ganzen fälle ansetzen und für aufklärung sorgen.
es kann nicht sein, das die kath. kirche das aufarbeitungsrecht für sich beansprucht und doch nur vertuscht.

wer allerdings jetzt noch seine kinder in kath. schulen schickt und sich dann später wundert, das die vergewaltigt werden, der hat inzwischen meiner meinung nach selber schuld bzw. handelt grob fahrlässig.

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Stefanspiegelt 08.05.2010, 13:35
2. etwas spät, der Kommentar

Schade, dass erst nach Mixas Entlassung der Spiegel diesen Kommentar abgab und nicht schon vorher.

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doctor manhattan 08.05.2010, 13:38
3. Haben

die Katholiken eigentlich so was wie ein impeachment?

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delponte 08.05.2010, 13:43
4. wenn

der Papst endlich so wäre, wie SPON und alle progressiven es wollen...

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weltbetrachter 08.05.2010, 13:46
5. Man kann den Menschen nur bis zur Nasenspitze ..

.. ansehen und nicht immer beurteilen was dahintersteckt.
Diese selbstherrlichen, unnahbaren Kirchenfürsten, die sich mit staatlichen Geldern ein schönes Leben machen und dann auch noch das Recht in Anspruch nehmen über den Dingen zu stehen, wird jetzt einmal gezeigt, das man nicht machen kann was man will.

Und das ist gut so .... ! ! !

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gl11 08.05.2010, 13:47
6. Bravo!

Zitat von
Der Staat muss sich fragen, wie lange er eine katholische Parallelwelt dieses Zuschnitts noch alimentieren will.
Applaus dafür, dass der Spiegel diese Frage nun ins Spiel bringt!

Die Welt wird letztlich doch besser! :)

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wakaba 08.05.2010, 13:52
7. Jetzt geht wohl auch dem

hinterletzten und merkbefreiten Katholen ein Licht auf: 2000 Jahre Lug und Betrug ziehen eine blutige und schmerzvolle Spur durch die Geschichte. Dabei gings nur um Macht über Minderbemittelte und Geldtransfer von den Armen an die reiche Kirche. Zeit das eine Rückverteilung an die Opfer der Kirche durch Gerichte geschieht. Mehrere hundert milliarden Euros sind ein lohnenswertes Ziel. Sekten gehören auch besteuert.

Noch nie haben soviele Kirchenangestellte sowenig am Gemeinwohl mitgearbeitet. Geistig im frühen Mittelalter verblieben - kommen ausser Zirkelschlüssen wie das neue Papstbuch nichts mehr aus der Kongregation. Die Antworten der Kirch auf soziale Fragen haben selbst auf der dunklen Seite des Mondes keine relevanz.

Mixa gehört zur Seilschaft vom Ratzinger. Da gibts noch ganz viele die mitgemacht, gewusst und vertuscht haben. Mixa ist eines der Bauernopfer - man kommt aber dem Ratzinger immer näher. Und das ist gut so - soll er nur Angst haben für den Dreck den er angezettelt hat.

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Dr. Buchholz 08.05.2010, 13:53
8. Symbolisches Foto...

Der größte und älteste Weltkonzern hat offenbar ein systemisches Problem. Jetzt hat es einen Deutschland-Vorstand getroffen, der dem Welt-CEO in Rom stets ergeben war. Auf jeden Fall hat das verwendte Foto eine starke Symbolik. Ist Zufall, dass unbedingt eine - unbekannte - Hand noch mit in den Fotoausschnitt mußte, die vielsagend "nach oben" zeigt? Nach der Devise, "die Entscheidung kommt von dort, da kann man nixa mehr machen." Die katholische Kirche ist schon eine etwas "seltsame Firma", Top-Führungskräfte verdreschen und missbrauchen Kinder im Amt und der oberste Konzernvorstand lässt sich selbst als "Heiliger Vater" anbeten, als wenn er höchstpersönlich der Allmächtige wär...

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Newspeak 08.05.2010, 13:55
9. ...

Der Staat muß endlich die in der Aufklärug geforderte strikte Trennung von der Kirche umsetzen. In allen Bereichen. Soll die Kirche selbst sehen, wie sie ihre Bischöfe bezahlt. Wie sie ihre Kirchensteuer eintreibt. Wie sie gegen "Gotteslästerer" vorgeht. Tausendfache Privilegien für eine Organisation, die in vielen Punkten genauso verkommen und menschenverachtend ist, wie andere religiöse Sekten.

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