Forum: Panorama
Gehört die Zukunft der Städte dem Fahrrad?

Umweltschonend, sportlich, praktisch: In den großen Städten greifen immer mehr Verkehrsteilnehmer zum Fahrrand. Unter Jüngeren ist sogar ein erheblicher Imageverlust der benzingetriebenen Fortbrwegungsmittel zu beobachten - das Auto ist häufig nicht mehr das Statussymbol per se. Gehört die Zukunft des individuellen Stadtverkehrs dem Fahrrad?

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sitiwati 10.09.2011, 10:13
1. oje,

Zitat von sysop
Umweltschonend, sportlich, praktisch: In den großen Städten greifen immer mehr Verkehrsteilnehmer zum Fahrrand. Unter Jüngeren ist sogar ein erheblicher Imageverlust der benzingetriebenen Fortbrwegungsmittel zu beobachten - das Auto ist häufig nicht mehr das Statussymbol per se. Gehört die Zukunft des individuellen Stadtverkehrs dem Fahrrad?
ein heisses Thema !

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GinaBe 10.09.2011, 18:05
2.

Zitat von sitiwati
ein heisses Thema !
Das Bewußtsein soll eröffnet werden, dem Fahrrad außer der sportlichen Variante auch noch zusätzliche Attaktivität zu verleihen, den gesundheitsfördernden Aspekt zu betonen...
Wenn die Leute kein Geld für den Sprit mehr haben, wird eben wieder mal eine kostengünstige Fahrradtour mit dem guten, alten Picknick gemacht, wie in den 50ern, 60ern....also: Retro hat auch was mit Nach- oder Vorkriegszeit zutun, kann auch Wirtschaftskrise genannt werden, Rezession...
Klar: Fußgängerzonen mit Fahrradwegen ....

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hoppla_die_wildsau 11.09.2011, 23:58
3. Nö

Ich hoffe doch sehr, daß sich Städter auf das Fahrrad rückbesinnen. Erspart auf das Fitnesscenter.
Radelt euch gesund!

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heinrichp 11.09.2011, 09:03
4. das Auto wird weiterhin geraucht

Zitat von sysop
Umweltschonend, sportlich, praktisch: In den großen Städten greifen immer mehr Verkehrsteilnehmer zum Fahrrand. Unter Jüngeren ist sogar ein erheblicher Imageverlust der benzingetriebenen Fortbrwegungsmittel zu beobachten - das Auto ist häufig nicht mehr das Statussymbol per se. Gehört die Zukunft des individuellen Stadtverkehrs dem Fahrrad?
Da man sich in einer Stadt mit dem Fahrrad schneller bewegen kann, macht es sogar Sinn Fahrrad zu fahren. Doch das Auto wird weiterhin geraucht, vor allem auf dem Lande. Ob man immer so schnell fahren muss, darüber sollte man einmal nachdenken. Man kann auch mit 80 über die Lande fahren und auf Autobahnen mit 130.

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GerhardFeder 11.09.2011, 09:04
5. Verändertes Bewußtsein

Nicht umsonst gibt es in Berlin den Begriff "Kampfradler". Die Nutzer dieses Verkehrmittles changieren wie ein Chamäleon zwischen einem Verhalten als - verhinderte Autofahrer, - Zweiradfahrer, - Freizeitsportler und Fußgänger. Dabei immer den eigenen Vorteil suchend und meist ohne Rücksicht auf jede Regel. Beispiele kann jeder sehen, der sich mal 10 Minuten an einer verkehrsreichen Kreuzung aufhält.

Allgemein läßt sich sagen, das ein großer Teil des Chaos im Straßenverkehr nicht an einem zu wenig, sondern an den zuvielen Regeln liegt. Immer feinere Ideen des Gesetz- und Verordnungsgebers, die entweder keiner kennt oder keiner mehr ernst nimmt und die - typisch für den heutigen Staat - nur noch selten und punktuell kontrolliert werden, meist da, wo es für den Staat etwas zu verdienen gibt.

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Smilinho 11.09.2011, 09:56
6. .....

Es spricht so ziemlich alles für das Fahrrad, am besten kombiniert mit der Bahn, für weiter entfernte Strecken zum Arbeitsplatz.

Das Fahrrad ist nicht nur eine äusserst nützliche und effiziente Sache, sondern eine sehr ästhetische.

http://lovelybike.blogspot.com/

http://www.lisboncyclechic.com/

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Durruti100 11.09.2011, 09:57
7. Des deutschen liebstes Kind...

Mir war die Bewunderung von Autos immer schon suspekt und noch suspekter sind mir Menschen, die meinen, sie könnten ihren Charakter durch den Besitz eines besonderen Modells aufwerten. Diese primitive "Ich habe was, was Du nicht hast"-Einstellung hat immer schon nur dem Konsum genutzt und zeugt von armseligem Ego.
Dasselbe ist allerdings auch beim Fahrrad zu beobachten, auch hier werden besondere Modelle als Statussymbole benutzt - aber wenigstens stinken die nicht, fahren kaum Leute tot und für den Treibstoff müssen keine Kriege geführt werden.
Als Bewohner des schönen Kölns kann ich nur sagen: Das Fahrrad ist das schnellere Verkehrsmittel, nur getopt von der U-Bahn. Wer bei uns mit dem Auto in die Innenstadt fährt kann nur ein Idiot sein, oder ein Statusaffe. Insbesondere die Zunahme von Geländewagen in der Kölner Innenstadt legt den Verdacht nahe, das es sich um Hybride zwischen Idiot und Statusaffe handelt...
Es wäre längst an der Zeit es unseren niederländischen Nachbarn gleich zu tun und dem Fahrradfahrer weitreichende Vorrechte einzuräumen, aber da sind bei uns halt die Lobbyverbände vor - glücklich das Land, das keine eigenen Autos produziert...

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gmdl 11.09.2011, 10:24
8. Nette Idee, funktioniert aber nicht

Zitat von sysop
Umweltschonend, sportlich, praktisch: In den großen Städten greifen immer mehr Verkehrsteilnehmer zum Fahrrand. Unter Jüngeren ist sogar ein erheblicher Imageverlust der benzingetriebenen Fortbrwegungsmittel zu beobachten - das Auto ist häufig nicht mehr das Statussymbol per se. Gehört die Zukunft des individuellen Stadtverkehrs dem Fahrrad?
Dazu taugt das Fahrrad einfach in zu vielen Situationen nicht: Bei Regen, Schnee, Kälte, wenn man größere Einkäufe machen muss, wenn man auf dem Weg zum Büro mal etwas mehr als einen Rucksack transportieren muss, ...

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Jens D. 11.09.2011, 10:40
9. Ab auf die Strasse

Moin,

sehr schön das sich der Spiegel diesem Thema annimmt.
Leider aber dann doch etwas einseitig.

Warum wird nicht dargestellt das die Autofahrer ohne zweifeln auch ein massives Fehlverhalten zeigen.

z.B. durch nicht Einhaltung von Sicherheitsabständen beim Überholen von Radfahrer, hier sind 1,5m mindestens erforderlich. Das dies heißt das Sie nur überholen dürfen wenn die Gegenspur frei ist, ist wohl klar. Es heißt ja auch Überhollen und nicht vorbeifahren.
Über Raser, Rechtsabbieger, Autos die beim verlassen von Nebenstrassen und Grundstücken den Radweg versperren, Autos die auf Radwegen Parken ... wollen wir hier mal gar nicht weiter reden, da muss sich der Radfahrer mit abfinden oder wie?
Aber der Fahrradfahrer ist ja der "neue" der auch auf sein gutes Recht auf Freiräume auf der Fahrbahn pocht. Auf den kann man also schimpfen, NEIN Danke!

Autofahrer sollten sich klar sein das Sie diejenigen sind die eine "Waffe" führen. Ein Radfahrer der sich falsch verhält sorgt vielleicht für Schrammen oder gefährdet sich selbst, ein Autofahrer der sich falsch verhält sorgt für lebensgefährdende Situationen bei andern!

Viele Verkehrsregeln beruhen allerdings auch auf das gefährdungspotential durch Autos, sie sind nicht für Radfahrer gemacht. Da muss man sich dann nicht wundern wenn es viele Radfahrer gibt die nicht wissen warum sie diese Einhalten sollen, wenn es keinen ersichtlichen Grund gibt.
Hier ist die Politik gefragt etwas zu ändern! z.B. durch flächendeckende Tempo30 Zonen und damit auch den Abbau von sinnlosen Ampeln. In Städten sollte es nur noch wenige Strassen mit Tempo50 geben.


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Jens D.

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