Forum: Panorama
Gehört die Zukunft der Städte dem Fahrrad?

Umweltschonend, sportlich, praktisch: In den großen Städten greifen immer mehr Verkehrsteilnehmer zum Fahrrand. Unter Jüngeren ist sogar ein erheblicher Imageverlust der benzingetriebenen Fortbrwegungsmittel zu beobachten - das Auto ist häufig nicht mehr das Statussymbol per se. Gehört die Zukunft des individuellen Stadtverkehrs dem Fahrrad?

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saschad 12.09.2011, 08:50
110. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von lohnsklave123
Dann bringen Sie doch mal Belege.
Sehr gerne.
Zum Einstieg 'mal hier anfangen und dann weiterlesen:
http://www.complang.tuwien.ac.at/ant...icherheit.html
Zitat von lohnsklave123
Ich habe ständig mit Radfahrern zu tun, die von Autos angefahren wurden. Nur ganz wenige davon lagen auf Radwegen oder fuhren auf solchen.
Dann belegen Sie mal bitte. Wie sehen denn Ihre privaten Statistiken aus?

Und ich wäre Ihnen wirklich dankbar, wenn Sie Ihre persönlichen Angriffe aus den Betreffszeilen ein wenig reduzieren könnten, es entsteht sonst der starke Eindruck, dass Sie an einer sachlichen Diskussion nicht interessiert sind, sondern lediglich provozieren möchten.

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lebowski_takacs 12.09.2011, 08:50
111. Mal auf den Tisch steigen und über den Tellerrand schauen...

Zitat von Laserfrankie
Ich bin Autofahrer. Dazu stehe ich. Ich habe einen Golf und damit erlaube ich mir, auch bei schönem Wetter zur Arbeit und einkaufen zu fahren. Klar könnte ich auch für manche Besorgungen das Rad ....
Genau - die Kommunisten sind schuld.
Sie schreiben von "dem Radfahrer, die Radfahrer, Radfahrer" als wäre es eine andere merkwürdige Spezies.
Ich wäre für folgendes Pflichtprogramm für jeden Führerscheinneuling:

Eine Pflichtrunde per Fahrrad quer durch die Stadt. Was ich dabei erlebt hab, als ich quer durch Hamburg nach Bahrenfeld radelte, war sehr lehrreich in puncto Verständnis für "die Radfahrer". Genau, denn ich bin kein "Öko-Kommunist", sondern auch Autofahrer (na vielleicht gibts da auch pöse Kommunisten?). Und gerade als Autofahrer ist dieser Blick über den Tellerrand sehr wichtig um die buchstäbliche Sichtweise als Radfahrer besser zu verstehen, sich in andere Verkehrsteilnehmer besser einfühlen zu können. Schwarz-Weiß-Malerei ist wenig hilfreich, dass gilt natürlich auch für Radfahrer...

Also Laserfrankie, schwingen Sie sich auch mal auf ihren Drahtesel, ist auch gut für die Figur (ich spreche jetzt nur von mir *g*).

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saschad 12.09.2011, 08:59
112. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von sitiwati
ob alle darn sind, ich habe gebremst und kurz gehubt, schon ging der Stinkefinger hoch, auch die übrigen der Gruppe meinten , auf diese Art ihre Missachtung von Verkehrsteilnehmern mit mehr wie 2 Rädern haben zum Ausdruck bringen zu müssen, leider war ich verkehrsmässig dran gehindert, den Herren mal meine Meinung zu sagen !
Nunja, ein paar Idioten gibt's überall. Was meinen Sie, wie oft ich schon von "Kampfautolern" beleidigt worden bin? Muss ich deshalb direkt das Verhalten von wenigen autofahrenden Idioten verallgemeinern?

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Eva K 12.09.2011, 09:14
113. Es geht auch im Rahmen der StVZO

Zitat von ecua
Da fährt man mit seinem Fahrrad langsame 20km/h und dann springt plötzlich eine Beifahrertür auf und man fliegt und fliegt, aua.
Wenn Sie sich mit einem Abstand von deutlich unter einem Meter am geparkten Blech vorbei schummeln, wird das tatsächlich zum Risiko. Und wieso eigentlich Beifahrertür? Eigentlich sollten Sie links an der Blechdose vorbeifahren, da wäre es dann die Fahrertür.

Gerichtsnotorischer Grundsatz bis hoch zum BGH: 80 bis 100 Zentimeter Abstand zum Fahrbahnrand, 100 Zentimeter Abstand zum ruhenden Verkehr.

Zitat von ecua
Rasen auf dem Fussweg kommt nicht in Frage, da hat man sich dem Tempo auf dem Fussweg anzupassen und es gibt auch keinerlei Probleme.
Nur Kinder bis 10 Jahre dürfen mit dem Fahrrad auf den Gehweg. Ansonsten sind Gehwege für Fahrradfahrer tabu, Ende der Diskussion. Werden Sie erwachsen und verhalten sich mit dem Fahrzeug Fahrrad wie ein Fahrzeugführer und nicht wie ein Fußgänger auf Rädern.

Zitat von ecua
Nach ihren Ausführungen sind Sie ja generell gegen Radfahrer auf dem Fussweg
Bin ich als erklärte "Kampfradlerin" auch. Wenn ich als Füßlerin unterwegs bin und meinen Gehstock dabei habe, trage ich den quer hinterm Rücken, wenn einer mit dem Rad auf dem Gehweg angebrezelt kommt.

Zitat von ecua
Verkehrsregeln interessieren mich eigentlich recht wenig, ich fahre bei rot und überall wo es mir gefällt
Und dann wundert es Sie, daß Sie mit Ihren Interessen als Verkehrsteilnehmer im Alltagsverkehr nicht ernst genommen werden, sondern entsprechend Ihrem Verhalten als nicht verantwortungsbewußt und unerwachsen beurteilt werden. Mit diesem kindgemäßen Verhalten hintertreiben Sie letztlich auch jede weitergehende Lobbypolitik zugunsten des Radverkehrs.

Zitat von ecua
Im Frühjahr sollten Radfahrer sich ein Schiffshorn an den Lenker schrauben, damit die Gewöhnung an die Radfahrer schnell von statten geht.
Und auch das noch: Ein reiner Schönwetterfahrer, der nicht mal ganzjährig unterwegs ist. Wenn Sie wirklich "Pennäler" sind, schlage ich vor, Sie vor der Führerscheinprüfung per MPU mal auf Ihre allgemeine Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs testen zu lassen. Vielleicht untersagt mal Ihnen auch gleich noch das Führen eines Fahrrads.

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sir_humphrey 12.09.2011, 09:20
114. Grundproblem Auto

Das Grundproblem in den Großstädten ist sicher das Auto. Neben dem unglaublichen Dreck, Lärm und Gestank verursacht es vor allem einen gigantischen Flächenfraß, so dass für alle anderen Verkehrsteilnehmer nur noch ein kleiner Rest übrig bleibt, um den sie sich dann prügeln – weil er viel zu klein ist. Ein wenig rotes Pflaster, auf den Gehweg gezwängt, meistens zudem von Autos zugeparkt – so ist es in deutschen Großsstädten üblich – soll ein "Fahrradweg" sein... lachhaft. Da bleibt als Fahrradfahrer nur eins: man weicht auf die Straße aus. Wer ein wenig schneller als Schrittempo fährt, bringt auf diesen "Fahrradwegen" nur Fußgänger und sich selbst in Gefahr.

Autofahrer hingegen... oh je. Zunächst kann man im Berufsverkehr schön beobachten, dass in fast allen Autos nur eine Person sitzt, die sich darüber wundert / ärgert, dass die Straße zu voll ist – weil andere dasselbe tun. Dementsprechend hilflos und aggressiv wird auf die Fahrradfahrer losgegangen, die an den endlosen Blechlawinen vorbeiradeln: man wird rausgedrängt, geschnitten, ausgebremst, angehupt, angepöbelt. Dass man als Fahrradfahrer dabei nicht selten in Lebensgefahr gebracht wird, weil man kein schützendes Blech um sich herum hat, scheint den durchschnittlichen Autofahrer nicht zu interessieren.

Die Verkehrspolitik in Deutschland ist immer noch von vorgestern, in erster Linie auf Autos ausgerichtet. Fast schon traumhaft kommen einem da Städte wir Amsterdam mit ihren weitaus fortschrittlicheren Verkehrskonzepten vor. In Berlin oder Hamburg oder München hingegen: eine einzige Katastrophe.

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Eva K 12.09.2011, 09:27
115. Fahrradfahren ist Öko-Terrorismus

Zitat von lebowski_takacs
Ich wäre für folgendes Pflichtprogramm für jeden Führerscheinneuling: Eine Pflichtrunde per Fahrrad quer durch die Stadt. (...) Also Laserfrankie, schwingen Sie sich auch mal auf ihren Drahtesel
Gelegentlich schlage ich solchen Leute gerne mal vor, für ein halbes Jahr die Zündschlüssel beim Notar zu hinterlegen und alle Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen - alles ordentlich StVO-konform natürlich. Danach soll dann ein Erfahrungsaustausch stattfinden. Da war dann meist Schluß mit lustig, und die Herrschaften wurden merklich stiller.

So, und jetzt werde ich als arme, unfreie, sozial benachteiligte, ökomummunistische Muß-leider-Fahrrad-fahren-weil-ich-mir-kein-Auto-leisten-kann-Minderbürgerin noch ein wenig meinen Sozialneid gegen die Golf fahrenden Laserfrankies dieser Welt pflegen.

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sitiwati 12.09.2011, 09:28
116. klar, die Autofahrer

Zitat von sir_humphrey
Das Grundproblem in den Großstädten ist sicher das Auto. Neben dem unglaublichen Dreck, Lärm und Gestank verursacht es vor allem einen gigantischen Flächenfraß, so dass für alle anderen ....
Sie sitzen doch auch allein auf dem Fahrrad oder fahern Sie Tandem !
ja, klar, letzthin waren wieder mal so ein paar Superfahrer unterwegs, ein breiter Radfahrweg, aber die Herrn und ein paar Damen natürlcih auf der Strasse, auf meine Frage: warum nicht auf dem Radweg, ein verächtliches: wir sind doch keine Deppen ! mit anderen Worten, auf Radwegen gehört dei Oma mit dem Enkel hin!

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saschad 12.09.2011, 09:39
117. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von Thaquanwyn
... sorry, dass ich lachen muß - aber diese beiden Aussagen wiedersprechen sich doch wohl diametral ... ;-))
Tun sie das? Ich dachte immer, ein Großteil der Autofahrer, die sogar mit 50km/h durch die Stadt fahren, würden von sich behaupten, rücksichtsvoll und vorsichtig zu fahren...widerspricht sich das dann auch diametral?

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lohnsklave123 12.09.2011, 09:44
118. Sie sind ja ein Durchblicker...

Zitat von saschad
Und ich wäre Ihnen wirklich dankbar, wenn Sie Ihre persönlichen Angriffe aus den Betreffszeilen ein wenig reduzieren könnten, es entsteht sonst der starke Eindruck, dass Sie an einer sachlichen Diskussion nicht interessiert sind, sondern lediglich provozieren möchten.
Diese ironische Kopfzeile sehe Sie als persönlichen Angriff an?
Offenbar können Sie nur austeilen.......?

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saschad 12.09.2011, 10:00
119. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von lohnsklave123
Diese ironische Kopfzeile sehe Sie als persönlichen Angriff an? Offenbar können Sie nur austeilen.......?
Ja, Sätze wie "Sie sind ja ein Durchblicker...", "Armer Kerl" und anderlei überheblich-unfreundliches Zeugs haben wohl für jedermann erkennbar keinerlei argumentativen Inhalt sondern sollen lediglich den Diskussionsgegner herabwürdigen, provozieren und somit die Diskussion weg von der sachlichen Ebene führen.

Vermutlich gehen Ihnen so langsam die Argumente aus?

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