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Generalaudienz in Rom: Zehntausende pilgern zu Papst Benedikts letztem großer Auftrit
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Mit einer Generalaudienz nimmt Papst Benedikt XVI. am Mittwoch Abschied von der Öffentlichkeit. Das Interesse an seinem letzten Auftritt ist immens, Zehntausende werden in Rom erwartet. Auch zahlreiche deutsche Pilger haben sich auf den Weg gemacht.

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bürger 29 27.02.2013, 09:28
10. Mögen

die Aidskranken, die Missbrauchten und die Hungernden diesem Papst verzeihen.

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jüttemann 27.02.2013, 09:50
11. Jaja

Zitat von hubertrudnick1
Religionen sind Opium für das Volk, meinetwegen sollen sich die Menschen an den Religionen festhalten und auch an das glauben was sie wollen, aber man sollte auch so ehrlich sein und begreifen, dass die Kirche nichts mit dem gemeinsames hat was sie ständig versuchen zu predigen, sie stehen nicht in der Reihe mit ihrer Galionsfigur Jesus, sie sind nur ein Machtinstrument und das seit dem sie sich als Kirche formiert hatten.
Jaja, der leidige Vorwurf des Machtinstruments "Kirche"!
Wenn Sie freilich eine Methode kennen sollten, wie auf dieser Welt mehr als zwei Menschen ohne jede Regeln und Organisation zusammenleben können, dann lassen Sie die ganz schnell patentieren.

Aber bei 1,2 Milliarden Menschen soll dann prima klappen, was man selbst in einer Partnerschaft oder WG kaum noch auf die Reihe bekommt, ist schon klar!

Übrigens: Jesus selbst hatte bereits seine Helfer, Quartiermeister und mit Sicherheit auch Leute, die die Kasse führten.
Und er dachte auch nicht daran, sich ganz demokratisch danach zu richten, was seine Jünger wollten.

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gog-magog 27.02.2013, 09:54
12.

Zitat von michael_1976
Vor der Entscheidung habe ich aber auch einen grossen Respekt. Die beweist wie wenig der Papst von sich selbst hält.
Entschuldigung, aber genau dieses beweist seine Entscheidung nicht gerade. Er stellt faktisch sein eigenes Wohl innerhalb seines völlig risikolosen Maximalwohlstands über den Gotteswillen, an den er selbst glaubt und der ihn in dieses ewige Amt gebracht hat.

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klugscheißer2011 27.02.2013, 10:00
13. Personenkult

Was mit und um den Papst veranstaltet wird, ist nichts anderes als medial organisierter Personenkult.
Das wäre mit das Erste, was sein Nchfolger aus meiner Sicht abschaffen sollte. Papst Benedikt XVI. War kein Reformer, sondern ein klerikaler Betonkopf. Ich wüsste nicht, was es da an ihm noch zu bejubeln gibt. nur, weil "wir" mal für ein paar Jahre " Papst" waren? Wüsste nicht, was mich als Deutschen daran stolz machen könnte. die KK iaht sich mit ihrer antiquierten Lebenssicht als nicht zukunftsfähig erwiesen.
Es hat sich kaum etwas geändert - und das seit Luther!

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ARIANVS 27.02.2013, 10:18
14. Der Hitlerjunge...

tritt ab. Die Charade ist vorbei. Der deutsche Papst war vielen Katholiken und vor allem vielen Italiener suspekt, ja, er würde zwar wegen seines Amtes respektiert aber nicht geliebt.

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spon-facebook-1425926487 27.02.2013, 10:22
15.

Zitat von loeweneule
Bei allem Respekt, dem ich der Person Ratzinger ebenfalls erweise, aber wenn in einem Arbeitszeugnis von "versucht" die Rede ist, dann ist das eine vernichtende Aussage über die Arbeitsleistung des Beurteilten.
Tja, das ist ein Zeichen dafür, dass der Mitarbeiter nicht gut genug war, die gesteckten Ziele zu erreichen. ODER dass der Chef nicht gut genug war, die Ziele auch realistisch zu beurteilen ;-)

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gog-magog 27.02.2013, 10:34
16. Er sollte diese Audienz zu einem mutigen Schritt in die Zukunft nutzen

Zitat von jüttemann
Aber bei 1,2 Milliarden Menschen soll dann prima klappen, was man selbst in einer Partnerschaft oder WG kaum noch auf die Reihe bekommt, ist schon klar!
Nur zu Ihrer Information: auf der Erde leben über 7 Milliarden Menschen und nicht nur 1,2 Milliarden und deren Zusammenleben regeln weltliche Gesetze, im Optimalfall demokratisch entstandene. Die Kirche zählt nicht zu diesem Optimalfall, sondern deren "Gesetze" sind diktatorisch erlassen, vom Normalbürger unveränderlich und unterliegen einer alleinherrschenden absolutistischen Nomenklatura.
Zitat von jüttemann
Übrigens: Jesus selbst hatte bereits seine Helfer, Quartiermeister und mit Sicherheit auch Leute, die die Kasse führten.
Wenn Sie mir ganz schnell noch die diesbezügliche Bibelstelle nennen würden, ich habe sie nicht gefunden. Danke!

Zitat von jüttemann
Und er dachte auch nicht daran, sich ganz demokratisch danach zu richten, was seine Jünger wollten.
Was ein Wanderprediger vor 2000 Jahren dachte, als nirgendwo auf der Welt eine funktionierende Demokratie mit garantierten Menschenrechten für ALLE verwirklicht war, sollte eigentlich heute keine Rolle mehr spielen. Mit Ihrem Argument könnten wir jedwede Diktatur samt Gottesgnadentum wieder einführen. Wollen Sie das? Jesu Zeiten sind vorbei und auch das Mittelalter mit seinen Kirchenfürsten haben wir hinter uns gelassen. Das ist gut so.



Es wäre doch ein Traum, wenn der Papst heute ex kathedra die Frauenordination, die Wiederheirat und die Gleichbehandlung von Homosexuellen verkünden würde, um anschließend die Internationale Charta der Menschenrechte als vorletztes Land zu unterschreiben und die Vatikanbank aufzulösen.

Das wäre eine tolle Generalaudienz. Das wünsche ich mir.

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hubertrudnick1 27.02.2013, 11:12
17. Am Traum festhalten

Zitat von gog-magog
Nur zu Ihrer Information: auf der Erde leben über 7 Milliarden Menschen und nicht nur 1,2 Milliarden und deren Zusammenleben regeln weltliche Gesetze, im Optimalfall demokratisch entstandene. Die Kirche zählt nicht zu diesem Optimalfall, sondern deren.....
Manche wollen eben immer nur an einen Traum festhalten, aber diese Religion mit ihrer Kirche hat der Welt gezeigt, dass sie eher ein Alptraum waren und sind.
Sie haben mit ihrer erfundenen Galionsfigur Jesus nichts gemeinsames, aber das hatte sie ja noch nie interssiert.
Dieser Herr Papst Bendikt hat allen klar gemacht, dass er die Welt und seine Menschen nicht meint, sondern es muss alles nur nach seinem Kopf und den rückwärtsgewandten Gedanken gehen und damit hat er sehr viele seiner Gläubigen nur vor dem Kopg gestoßen.
Deutschland kann auf diesenm Papst nicht stolz sein, viele waren nur einfach untertänig, so wie sie es immer schon waren.
Ja, die Welt hat sich weitergedreht, aber einige scheinen das nicht begreifen zu wollen, sie können zwar die Welt und ihre Entwicklung nicht aufhalten, aber sie geben nach wie vor untertänige Sprüche für diese scheinheiligen Leute ab.
Ein so alter Mann, der imgrunde mit sich allein zu tun hat um den Tag einigermaßen zu überstehen hat doch alsolut nicht die Kraft um so eine große Orgarnisation zu führen und darum sollte man sich mit Päpsten auch nichts vormachen, es sind nun mal alte und rückwärtsgewandte Männer.

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EvilErnie 27.02.2013, 20:29
18. Wahnsinn

Zitat von jüttemann
... Übrigens: Jesus selbst hatte bereits seine Helfer, Quartiermeister und mit Sicherheit auch Leute, die die Kasse führten. Und er dachte auch nicht daran, sich ganz demokratisch danach zu richten, was seine Jünger wollten.
Genau das ist der Wahnsinn mit "der Religion". Da meinen Menschen nach 2000 Jahren zu wissen was ein Typ in der Bronzezeit gedacht und getan hat und mit was für Leuten er sich umgeben hat. Und darauf basierend wollen diese Menschen wiederum anderen Menschen vorschreiben, was diese zu tun und zu lassen haben. Und das total verrückte bei der ganzen Sache ist, dass noch nicht einmal zweifelsfrei bewiesen werden konnte, ob dieser Sektenguru jemals tatsächlich gelebt hat... Übrigens, welche "Kasse"? Die Vereinskasse?

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snowbow 28.02.2013, 13:46
19. Gruselig

Zitat von sysop
Mit einer Generalaudienz nimmt Papst Benedikt XVI. am Mittwoch Abschied von der Öffentlichkeit. Das Interesse an seinem letzten Auftritt ist immens, Zehntausende werden in Rom erwartet. Auch zahlreiche deutsche Pilger haben sich auf den Weg gemacht.
Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde dieses Foto mit dem Papst einfach gruselig. Und tausende pilgern auch noch dahin. Als wär er aus ner anderen Welt, einer längst vergangenen. Dieser Blick, diese Verkleidung und dieser Stab mit dem Kreuz in seiner Hand. Mittelalterlich.

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