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Gerettete Fußballmannschaft in Thailand: "Sie wollten nur eine Stunde in der Höhle bl
DPA

Fast drei Wochen haben zwölf thailändische Jungen und ihr Fußballtrainer in einer überfluteten Höhle überlebt. Nach ihrer Rettung sind sie wohlauf. Jetzt haben sich Eltern und Helfer geäußert.

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Seraphan 14.07.2018, 03:03
1. Beeindruckend

Beeindruckend, wie anders die Menschen dort doch sind. Im Westen würde wohl jeder mit Klage drohen, weil es so lange gedauert hat, und man würde die Rettung als Selbstverständlichkeit nehmen. Stattdessen werden die Jungs zum Ausdruck ihrer Dankbarkeit verpflichtet, um dann noch einige Zeit im Kloster verbringen. Das ist genauso stark wie die Rettungsaktion selbst.

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dancar 14.07.2018, 08:45
2. Merkwürdige Grafik des Höhlensystems

Also wenn ich mir die Grafik des Höhlensystems anschaue, dann denke ich, warum sind sie nicht einfach links aus dem Berg rausmarschiert?
Die Grafik endet dann aber an einer Stelle, wo die linke Seite unklar ist. Hätte man die Grafik nicht so verlängern können, dass das Problem an der linken Seite erkennbar gewesen wäre?

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lostandfound 14.07.2018, 09:28
3. Und warum waren keine Frauen beim Rettungsteam dabei?

Immer wieder werden Frauen diskriminiert, auch hier, weil sie nicht an der Rettung teilnehmen durften.
Und das gilt auch für multikulturelle und Transgender-TaucherInnen im Rettungsteam, und auch bekennend lesbischen Frauen. Sie hätten genauso gut oder vielleicht sogar besser retten können, aber man lässt sie einfach nicht.
In Zukunft muss dafür gesorgt werden, dass eine angemessene Quote für all diese Gruppen bei den publizitätsträchtigen Aktionen dabei sein darf. Und nicht nur da! Auch die Feuerwehren sollten geschlechtergerecht besetzt werden. Bei der Polizei ist man ja auch schon soweit. Und da zeigte sich, dass Polizistinnen, die nur 1,60 m groß sind, genau so leistungsfähig sind wie ihre männlichen Kollegen und bei gewalttätigen Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit Randalierern Ihre Frau stehen.

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spontanistin 14.07.2018, 09:37
4. Viele offene Fragen bleiben!

Wer nur einen Höhlenbesuch für eine Stunde plant, geht nicht vier und mehr Kilometer in eine Höhle und zwängt sich noch durch extreme Engstellen. Wenn die Höhlenskizze richtig ist, wäre für die Nichtschwimmer ein Abwarten auch in 1 km Entfernung vom Höhleneingang vor der ersten Wasseransammlung möglich gewesen. Angesichts der Wettersituation einfach nur bodenloser jugendlicher Leichtsinn, da ja die Höhle und deren Gefahren nicht unbekannt waren. Der Trainer hat letztlich unverantwortlich agiert.

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ColynCF 14.07.2018, 10:27
5.

"Er wird von jetzt an ein guter Mensch sein müssen." Das ist eine verdammt schwere Last für einen 11-16 Jährigen, das er sein Leben lang mitschleppen soll. Die Sache mit dem Kloster halte ich aber für eine sehr gute Sitte. Dabei kann man sich hoffentlich auch von dieser Bürde und den posttraumatischen Belastungen befreien. Manchmal kann Religion auch was gutes bewirken. Das hilft dann auch mehr als 1000 Stunden Gespräche bei einem Psychologen.

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krautrockfreak 14.07.2018, 10:27
6. Diese Story ist ein wunderbares Beispiel wie wir Menschen ticken

Während die halbe Welt wochenlang am Schicksal von ein paar Menschen anteil nimmt, sterben täglich tausend mal so viele an Hunger und Krieg auf diesem Planeten. Und selbst in Thailand sterben jeden Tag mindestens genau so viele wegen dem chaotischen Verkehr in Thailand und den mangelnden Bedingungen im Rettungswesen etc. Aber Hauptsache die Jungen sind gerettet....

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eckawol 14.07.2018, 12:01
7. Erinnerungen

an die Rettungsaktionen in Lengede werden wach. Damals gelang auch "5 vor 12" eine Rettung von Bergleuten durch einen Rettungsschacht. Damals eine Sensation, weil die technischen Mittel aus heutiger Sicht
rudimentär waren. In Thailland war ein Schachtbau nicht möglich, aber der Mut der Retter und die Mittel der Kommunikation - damals unbekannt- und die technische Ausrüstung machten die Rettung möglich. Einfach toll!

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m.ecker 14.07.2018, 20:52
8.

@ lostandfound
Das ist der typisch deutsche frustrationsgesteuerte Genderreflex.
Wer je in Thailand war, weiss zum Einen, zum Anderen, das dort Frauen in sämtlichen Gewerben gleichbetechtigt neben Männern arbeiten.
Das dritte Geschlecht ist dort gesellschaftlich akzeptiert. Aber man macht kein Aufhebens davon. Man wartet dort aber auch nicht mit der Rettung von Kindern bis man eine lesbische Höhlentaucherin gefunden wurde. Sie wären in Thailand so alltäglich, dass Sie sich ein anderes Kampfthema suchen müssten.

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m.ecker 14.07.2018, 20:56
9.

@ spontanistin

Ja, stimmt.
Vom Sofa sieht es so aus. Fahren Sie hin und sehen Sie dass es dort kein Stadtparks gibt.
Sie reden über Natur und Menschen die mit dieser leben.

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