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Germanwings-Absturz: Co-Pilot war vor Jahren wegen Suizidgefahr in Behandlung
REUTERS

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine war vor Erwerb des Pilotscheins mit vermerkter Suizidalität in psychotherapeutischer Behandlung. Das teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit.

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zappuser 30.03.2015, 15:46
1. Lufthansa hat schuld. Nicht das Luftfahrt-Bundesamt.

Jemanden mit Suizid-Gefahr in der Vergangenheit fliegen zu lassen, ist ganz klar Fehler der Fluggesellschaft.

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linnener 30.03.2015, 15:50
2. Lufthansa

Wenn das waehrend der Ausbildung bei der Lufthansa bereits gekannt war, hat die Lufthansa aber ein mehr als ernsthaftes (Vertrauens-)Problem. Das muss asap aufgeklaert werden und die Verantwortlichen der Lufthansa sollten entsprechende Konsequenzen ziehen. Dieses brutale Attentat rechtfertigt kein 'weiter so'.

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bauagent 30.03.2015, 15:50
3. Umgekehrt?!

Ich lese den Text so, dass Andreas L. vor seiner Ausbildung einmal in psychiatrischer Behandlung war, die mit dem vorläufigen Attest endete, dass er suizidgefährdet sein könnte.
Dass man durch Wortverdrehungen immer noch vermeidet ergebnisoffen zu eruieren wirft kein gutes Licht auf Ermittler, Politik und Presse.

Gerade Suizidgefährdung hat sehr unterschiedliche Ausprägungen und ist tendenziell als Massenmord ( erweiterter Suizid ) sehr sehr selten.
Die offenen Fragen im Zusammenhang mit dem Absturz bleiben weiter ungeklärt.

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ferdi111 30.03.2015, 15:51
4. Na also..

Nur - woher wissen die das? Eigentlich dürften die das gar nicht wissen! Wie ich schon geschrieben habe: Es gibt die Schweigepflicht für den Arzt! Und wie ich schon geschrieben habe: Die Sicherungsverwahrung für pädophile Kriminelle wurde gekippt! Die Bevölkerung hat kein Recht auf Schutz! Recht geht vor! Fazit: Hier können suizid gefährdete Menschen wann immer sie wollen oder "müssen", sich selber und andere umbringen, weil sie es gar nicht angeben müssen und der Arbeitgeber kein RECHT hat, dies zu erfahren! Der Schutz für psychisch Kranke geht vor - koste es, was es wolle! Daran müssen wir uns gewöhnen. Ausserdem gibt es sehr viele in der Bevökerung, die das gut heißen. Ich nicht, aber was soll man machen, wenn entweder alle gagga sind oder Gerichtsurteile eine deutliche Sprache sprechen! Manchmal glaube ich, dass irgendwas nicht stimmt...ich weiß nur nicht was!

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mamuesp 30.03.2015, 15:51
5. So ...

... und nun warten wir einfach ab, was weitere Untersuchungen bringen, ohne die Spekulationskeule herauszuholen.

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pommbaer84 30.03.2015, 15:52
6. Genau

Irgendwer hat immer schuld. Die Gesellschaft in diese Rolle zu stecken ist am einfachsten und man kann es finanziell ausschlachten.. Wer so etwas vor hat der macht es. Da kann auch die Gesellschaft keine Verantwortung für übernehmen..

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seeman84 30.03.2015, 15:53
7.

Dann dürfte man so jemanden ja nirgends arbeiten lassen... So etwas wird ein Einzelfall bleiben; man sollte da jetzt nicht so ein Fass aufmachen.

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monolithos 30.03.2015, 15:53
8. Was wusste der Arbeitgeber?

Und nun? Was wusste der Arbeitgeber davon? Und geht die ärztliche Schweigepflicht so weit, dem Arbeitgeber gar nichts zu sagen? Hätte man Herrn Lubitz nicht "unfit to fly" klassifizieren müssen, ohne detailliert zu sagen, warum? Wäre so ein Vorgehen mit der ärztlichen Schweigepflicht vereinbar? Oder müssen wir damit leben, dass uns die ärztliche Schweigepflicht immer wieder einige unserer geliebten Mitmenschen kosten wird? Oder sind die uns letztendlich weniger wert als die Verschwiegenheit der Weißkittelträger?

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dunnhaupt 30.03.2015, 15:54
9. Selbstmordkandidat als Flugpilot

Jetzt können die Versicherungsgesellschaften die Lufthansa verklagen.

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