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Germanwings-Absturz: Was über den Co-Piloten bekannt ist
REUTERS

Die Ermittler sind sich sicher: Andreas L. brachte Germanwings-Flug 4U9525 über den Alpen absichtlich zum Absturz. Was ist über den Co-Piloten bekannt?

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chrisandersen 27.03.2015, 08:10
220. Verantwortung von Lufthansa und Germanwings

Soweit ich mich erinnere, kam gleich nach dem Absturz eine als allgemein geschmacklos aufgefasste Mitteilung der Lufthansa, es sei ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte des Unternehmens gewesen.

Im Zusammenhang mit den Andeutungen in diesem Artikel bzw. der Berufung der LH auf ihre ärztliche Schweigepflicht können sehr viele Theorien aufkommen, die einzig und allein Lufthansas Intransparenz in der Kommunikationspolitik entspringen. Die Fragen, die sich mir stellen:
- Warum denkt die Lufthansa als Muttergesellschaft ihrer Billig-Airline wirklich sie müsste intransparent kommunizieren?
- Ist die Kommunikationsintransparenz vielleicht dem Umstand geschuldet, dass die Lufthansa nicht darauf erpicht ist, dass der Eindruck ensteht, dass Unfälle dieser Art auf die extremen Personalkosteneinsparungen zurückzuführen sind, bei denen die Lufthansa vielleicht auf die Idee gekommen ist, die billige Tochtergesellschaft Germanwings mit ihren wahrscheinlich jüngeren und billigeren Arbeitskräften zu installieren, was vielleicht sogar manchmal dazu führt, dass bei Eignungstests von Piloten auch einmal nicht so genau hingeschaut wird?
- Führt eine solche Unternehmensstruktur- und Personalpolitik vielleicht zu einer gewissen Motivations- und Ziellosigkeit, die weiterhin zu Depressionen und Suizidgedanken führen kann?

Meines Erachtens wäre es zu einfach die Schuld einzig und allein bei einem sehr jungen Piloten zu suchen, der anscheinend noch überhaupt nicht gefestigt genug war die Verantwortung für die vielen umgekommenen Menschen zu tragen.

Außerdem frage ich mich, ob nun nicht Versicherungen neue Auflagen festlegen, die konform zu Autoversicherungen für junge männliche Fahrzeugführer ihre Auflagen und Zuschläge für junge männliche Piloten überprüfen ;-)

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nexo 27.03.2015, 08:12
221. Strafaktion?

Die dramatisch inszenierte Ausführung der Tat erinnert mich intensiv an das oft vorkommende Konfliktverhalten bei der Beendigung einer Beziehung durch einen Partner. Oft kommt es dabei zur Anwendung moralischer Druckmittel des anderen Partners: "Du hast mich zurückgewiesen - das hast du nun davon." Bei labilen Menschen kann es dabei zu einer derartigen Wahnsinnsaktion kommen. Ich vermute, dass der Co-Pilot sich mit der Tat an eine einzige Person gewandt hat.

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hummel1 27.03.2015, 08:18
222. Ohne Titel!

Keine Sorge, den Namen und ein Bild des Co Piloten wird schon ein anderes Presseorgan in Umaluf bringen! Ich weiß nicht, aber was gehts die breite Masse an? So lange kein technischer Defekt an den Maschinen die Regel ist und somit alle Bescheid wissen sollten, um zu entscheiden ich fliege damit oder nicht. Aber alles Private jetzt in die Öffentlichkeít zerren widert mich an! Seit es passiert ist kann man weder den Fernseher, noch das Radio, noch Zeitschriften nutzen ohne, dass man darüber stolpert. Pfarrer werden ins Fernsehen gesetzt und im Radio sind sie auch zu hören. Sonst sind die Kirchen leer jetzt darf der Pfarrer wieder mal ran. Man man man. Lasst die Angehörigen in Ruhe trauern und wer latent davon betroffen ist und damit nicht fertig wird, was ich voll und ganz verstehen kann, soll zum Arzt und sich zu einem Fachmann überweisen lassen. Meiner Meinung nach wird das Unglück ausgeschlachtet! Will mir gar nicht vorstellen was in Gazetten wie der B.....Zeitung so los ist!

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martin_niewerth 27.03.2015, 08:23
223. Was ist wirklich Fakt?

M.E. wird hier nur ein Sündenbock gesucht. Was ist, wenn es z.B. ein Problem im Cockpit gab, er deswegen einen Sinkflug eingeleitet hat? Dann aber bewußtlos wurde und nicht mehr handeln konnte.
So lang keine eindeutigen Beweise vorliegen, sollte man einen anderen nicht vor verurteilen. Schon gar nicht, wenn er dem nicht mal widersprechen kann.
Was die Presse sich manchmal erlaubt ist in meinen Augen Volksverhetzung!
Sicherlich ist es tragisch, das solche Dinge passieren. Ich kann nachvollziehen, was mit die Angehörigen der Opfer empfinden. Aber solange es nicht eindeutig bewiesen ist, bleibt es ein Unglück und auch der Copilot ist ein Opfer. Punkt.

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Duffy70 27.03.2015, 08:44
224. Zunkunftsangst?

Hatte der Copilot lubitz Wind davon bekommen, dass die Muttergesellschaft LH Personalkosten reduzieren wollte sowie ggfs. Personal abbauen wollte bei Germanwings?
War dies zusammen mit seinem möglichem psychologischem Tief mit ein Grund dafür, dass er den Airbus an der (ihm bekannten) schlecht zugänglichen Stelle abstürzen ließ? Sollen wir aus dieser Untat heraus wieder neu den Wert der Arbeitsleistung der Flugbesatzung erlernen ? Sicherheit hat ihren Preis !

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WERDERHIGH 27.03.2015, 08:46
225. nottoilette ins cockpit

Der einzige Grund warum der Pilot das Cockpit verlassen musste ist der Gang auf die Toilette,mobiles Campingklo ins Cockpit und gut, sollte technisch machbar sein, ansonsten sollte jeder Pilot in der Lage sein bei einem 2 Stunden flug V O R H E R die Toilette aufzusuchen, damit wäre dieses Problem nie entstanden, wenn man die Gefahrensituation abschließend bewertet könnte man auch auf weitere Alternativen im Notfall zurückgreifen wie in die plastikflasche pinkeln oder in den Eimer machen, habe ich beim campen schon praktiziert , funktioniert einwandfrei.

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