Forum: Panorama
Gesägt, getan: Spanplattenschauder
Benjamin Schulz/ SPIEGEL ONLINE

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rabode 13.07.2019, 13:04
1.

Sicher kann man durch Schleifen die unterschiedlichen Farbtöne wegbekommen. Man muss nur lange genug schleifen und dafür einen ordentlichen Excenterschleifer benutzen.

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arago 13.07.2019, 13:37
2.

Ein Bandschleifer wäre besser. Aber für die Idee und den Artikel gibt es 5 Fleissternchen mit extra Auszeichnung. Bitte mehr davon und auf die Titelseite damit!!!

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dasfred 13.07.2019, 13:38
3. Toll, dass hier altes Holz verwendet wurde

Ich bin immer etwas verärgert, wenn ich sehe, wie diese Massivholz Möbel einfach im Sperrmüll landen, nur weil sie nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprechen. Gerade Tischplatten, Schrankteile und ähnliche Bauteile eignen sich bestens zur Umgestaltung. Wem die Farbe nicht gefällt, dem ist schon mit Beize in diversen Tönen geholfen. Auch eine dünne Metallplatte lässt sich auf Massivholz besser befestigt, als auf Spanplatte. So manche alte Möbel lassen sich gut redesignen, bevor man entsorgt und neu kauft. Außerdem dünsten alte Möbel keine Schadstoffe aus.

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Kasob 13.07.2019, 13:41
4. 600er Körnung ist zuviel

Da haben sie sich zuviel Arbeit gemacht. Schon eine 240er Körnung ist sehr fein. Gehe immer bis 120er Körnung. Nach auftragen von z. B. Klarlack stellen sich die Fasern nochmal auf, dann vorsichtig mit einen Schleifschwamm drüber und Sie haben eine schöne glatte Fläche.

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krebs-frau 13.07.2019, 13:46
5. Nachhaltigkeit

In unserer Wegwerfgesellschaft wird solcherart Recycling leider zu wenig praktiziert. Aus alten Möbeln etwas Neues zu schaffen, ist nicht nur nachhaltig sondern auch sehr schön anzuschauen.

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scherzischerzissimi 13.07.2019, 13:57
6.

Mein lieber Kollege,

das ist sehr schön. Aber noch viel, viel schöner ist mein CD-Regal. Das habe ich Anfang der 90er aus den Buchenholzstufen einer Treppe gefertigt. In sehr klarem kubistischen Stil. Kollege, wisse dies: selber fertigen ist gut, selber designen ist besser. Und das bessere ist der Feind des guten, wie mein Onkel Klaus sagte, von dem ich die Stufen bekam.

Also: zeig mal, waste so drauf hast, und gestalte mal was interessantes!

grüßt ScherziScherzissimi

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l/d 13.07.2019, 14:07
7.

Man kann eine Stichsäge ähnlich wie den Zirkel führen, dann ist es weit weniger Dreck und Staub.

Im einfachsten Fall klebt man dazu mit einem guten Doppelkleberband (Kibek ist/war gut) einen Plastikstreifen auf die Lauffläche der Stichsäge und bohrt ein Loch für die Zentrierung - Nagel in die Unterseite der Platte. Wer dieses Loch vermeiden möchte, kann wiederum mit Doppelklebebad ein Holz mit Zentrierspitze passend auf die Tischplatte o.ä. kleben. Locker und präzise mit beiden Händen führen!

Beim Drehen von Metall hatte ich es mal mit Werkstücken zu tun, die sich nicht spannen ließen, das Doppelklebeband, mit dem ich Werkstücke auf eine spannbare Fläche geklebt hatte, hielt die Belastung locker aus. Wenig Drehzahl, wenig Schub. Kann eine Menge Problem und Nachdenken sparen, wenn das Wersrück genug plane, aber eben unregelmäßig geformte Fläche hat.

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gabelweihe 13.07.2019, 14:19
8.

Im Prinzip sehr schön. Tipp: Ich pflege so etwas mit der Band- oder Stichsäge mit Abstand vor zu sägen. Dann fräsen, wenn haben mit kleinerem Fräser, gibt weniger Späne und weniger Ausriss.
Ansonsten bin ich ganz bei Ihnen, gerade heute sollte man wieder zu Nachhaltigkeit im Möbelbau finden und nicht nur Möbel aus Sägemehlplatten beim Elch kaufen.

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berno_h 13.07.2019, 15:41
9.

auf den zahlreichen wilden sperrmüllhaufen in den strassen berlins sieht man in der tat nur selten entsorgte echtholzmöbel, sondern fast ausschliesslich massenweise kunststofffunierte sperrholzplatten. erstere lassen sich zumeist einfach und effektiv aufpeppen oder wie in diesem falle weiterverarbeiten. aber diese folierten presspappen sind sogar für's feuer zu schade, da ungeeignet.

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