Forum: Panorama
Gesägt, getan: Verzapft und original verkorkst
Benjamin Schulz

Andiken 12.11.2016, 14:35
1.

Schade ums Holz ;-)))
Aber wenn ich auf den Fotos sehe, dass man die Teile mit einem Schraubstock für Metall festhält - so wird das nichts. Mit dem richtigen Werkzeug gelingen die meisten Sachen - einfach weiter probieren und vielleicht nicht gleich mit den Zinken anfangen - da tun sich auch Profis schwer ;-)

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newline 12.11.2016, 15:10
2.

Wenn Sie Stahlzwingen verwenden bitte etwas Abfallholz zwischen Zwinge und Werkstück legen um das Holz zu schützen. Beim Schraubstock gilt das gleiche und wenn das Werkstück nicht die Breite der Backen füllt ebenfalls Reststücke, in dem Fall natürlich gleiche Dicke wie das Werkstück, daneben einspannen.

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kratzdistel 12.11.2016, 15:20
3.

es ist alles nicht so einfach. wichtig ist immer scharfes und gutes Werkzeug. allein das zu schärfen braucht viel Übung. das Stemmeisen bzw. -beitel und das hobelmesser sollen so scharf sein, dass damit die haare am Unterarm mühelos abrasiert werden können. als abzieh- bzw. schleifstein ist ein belgischer brocken zu empfehlen. da genügt wasser beim schärfen. ist auch gut für Küchenmesser. die sägen müssen auch mit der sägefeile geschärft und richtig geschränkt sein. die zinken und schwalbenschwänze werden am besten mit der absetzsäge, einer Bügelsäge, mit kleinerer zahnung gesägt. es geht auch mit den kleineren Handsägen. auch die müssen scharf sein. das andere ist Übung und Feingefühl. nehmen sie immer die rechte oder linke seite des holzes nach außen. rechts ist zum kern und links nach außen zur rinde hin.bei stehenden Jahresringen ist das egal. sie können ja die zinken und schwalbenschwäne so knapp 5 mm überstehen lassen und das überstehende mit dem Stemmeisen leicht abschrägen. das sieht auch gut aus. dann viel Übung und glück.

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keule³² 12.11.2016, 15:43
4.

"Es wurde versucht, diesen Tipp zahlreicher Leser zu beherzigen"... meinen Tipp hat der Schreinerstift leider nicht befolgt: eine Japansäge zu nehmen. Ne europäische Gestellsäge mit geschränktem Blatt hat einfach ein mieses Schnittbild und erfordert viel Nacharbeit um an das Ergebnis von einer Japansäge heranzureichen.
UND DANN ZU BILD 14 !! wie schon erwähnt, bitte eine "Zulage" unter der Zwinge verwenden. Am besten gleich ein sauber auf 90° gehobeltes Hartholz und an den Strich (oder das Gegenstück senkrecht draufstellen und die Dicke direkt abnehmen) aufspannen und zuerst 1-2mm davon entfernt einstemmen und Material herausnehmen, dann erst genau an der Zulage stemmen. Hat bei Weichholz den Vorteil, dass der "Druck" auf das genaue Maß schon mal weg ist... und ebenfalls wie schon erwähnt: bei Weichholz ist ein scharfes Stemmeisen besonders Vorteilhaft XD

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flügelast 12.11.2016, 15:45
5.

fein angezeichnet, sieht gut aus. beim sägen noch mehr üben erst, zumal japaner anderes sägefeeling macht. als warmup erst mal 20 risse ansägen in testholz. ohne zulagen geht gar nix, gibt hässliche druckstellen, kann man aber auch hochbügeln. das wichtigste:
"....wenig mehr Schleif- oder Feilarbeit " ... noe. wenns zu stramm sitzt vorsichtig mit stecheisen nachstechen.
schleifmittel oder feilen haben da nix verloren.das wird nur rund und ungenau. wenn man dann die einzelteile geschickt aneinander hält sieht man schon vor dem zusammenschwarten, obs passt , ansonsten nachzeichnen und nachstechen. und wenn man tiefer einsteigt in die materie kommt man sowieso an einer ulmia bank nicht vorbei. dort werden dann solche verbindungen mithilfe von zulagen und bankhaken elegant zusammengeschoben.
weitermachen!

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frenchie3 13.11.2016, 10:34
6. Seit Jahren will ich

so was wagen - und immer noch Schiß. Inzwischen hab ich sogar Schweißen gelernt, das hilft bei Holz Gerüchten zufolge aber nicht. Ich fühle mich jetzt moralisch aufgerüstet, danke dafür.

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upalatus 14.11.2016, 21:16
7.

Das knappe Klemmen ohne Schutz dazwischen tut weh, dem Holz und mir, zudem bei Weichholz.
Satt Leinöl oder Schwedische Oxydfarbe drauf, und als Giesskannenablage vor die untermauerten Wasserspeicher im Garten stellen.

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baur-sigi 01.02.2017, 12:28
8.

Ganz einfach… etwas tiefer zinken, damit das Stirnholz überseht und mit scharfen Hobel bestoßen

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