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Gespräch mit deutschem Botschafter: Queen outete sich als Europafan
Tim Graham/ Getty Images

Liegt die Zukunft Großbritanniens in Europa? Lange bevor der Brexit zum Thema wurde, schon 1988, sprach die Queen darüber mit einem deutschen Diplomaten - und vertrat nach SPIEGEL-Informationen eine eindeutige Position.

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Korken 17.05.2019, 17:41
10. Soll gesagt haben, lol

Zitat von dunnhaupt
Bei einem Festessen im Jahr 2018 soll die Queen ihre Gäste gefragt haben: "Kann mir jemand drei Gründe nennen, weshalb wir in der EU verbleiben sollen?" Niemand meldete sich.
Lol, "soll gesagt haben", na, woher haben Sie diese typischen Fake News? Niemals, never ever würde sich die Queen so offen politisch geben, auch auf einem Festessen nicht. Krass, dass solche Fake News Kommentare hier gleich oben erscheinen.

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mimas101 17.05.2019, 18:28
11. tststs

Also - Ihre Majestät, die Chünigin von Engelland, Wales, Schottland & Co, Mrs Elizabeth Windsor (vorm. von Anhalt-Zerbst) und Family, haben jüngst durch ein passendes Kostüm im Parliament, Dep. Haus der Gewöhnlichen, deutlichst zum Ausdruck gebracht das ihr Herz für Brüssel schlägt. Dabei ließ ihre Majestät sich auch das Krönchen hinterhertragen um deutlich zu machen das sie als Bürgerin und als Monarchin spricht.
Und das nicht ohne Grund denn ohne Brüssel ist das Survival für den gemeinen Biten mehr als nur beschwerlich.

Und nicht nur das - nachdem die Geheimhaltungsspannen überschritten wurden und daher Dokumente für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen sind hatte ihre Eminenz, die Queen, dem deutschen Botschafter gegenüber zum Ausdruck gebracht das die Briten eher in ihrer Kolonialzeit hängengeblieben sind, ohne mitzubekommen das die Uhren heute anders ticken. Und sieht man sich so manche, meist ziemlich reiche, Pappnasen im House of Commons an, oder folgt den spon-Reportagen in denen so manche weltfremde Briten interviewt wurden, hat sich die königliche Einschätzung von 1988 nicht sonderlich gebessert.
Allerdings - 1988 konnte ihre Majestät noch nicht ahnen das 2019 ihr Volk, ihre Regierung und ihr Staat auseinander zu fallen zu drohen.

Also sollte mal der Speaker im House of the Commons in den Archiven nachsuchen ob nicht die Königin in dem Trauerspiel namens BREXIT ein Wörtchen mitzureden hat und ggfls. wegen Hochverrats am Staat oder sonstwas den Austritt kippen kann.

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Trevor Philips 17.05.2019, 18:36
12.

Liz hat also damals 1988 zu Zeiten der EWG und lange vor Maastricht etwas gesagt. Unklar ob es da um Europa oder "Europa" ging. Daraus kann der Schreiberling heute schließen das Liz eingefleischter Remainer ist. Mal wieder sauber relotiert.

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ws56 17.05.2019, 18:41
13. @Korken

Nix FakeNews wegen dieser Aussage der Queen, auch ich hatte das vor einiger Zeit irgendwo gelesen. Da ich SPON, TS, Focus, Welt u. unsere Regionalgzeitung lese kann das nur da auch gewesen sein. Zu 1988, so wie ich das lese sprach Sie von Europa, nicht von der EU. Alle Achtung an M. Thatcher, Sie ahnte wahrscheinlich schon welch ein debiler Haufen diese EU-Politiker werden.

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ws56 17.05.2019, 19:16
14. Berichtigung

Wollte "desolaten" und nicht "debilen" schreiben.

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stelzerdd 17.05.2019, 19:30
15. @mimas101 Heute, 18:28

Zitat von mimas101
Also - Ihre Majestät, die Chünigin von Engelland, Wales, Schottland & Co, Mrs Elizabeth Windsor (vorm. von Anhalt-Zerbst) ..ihre Eminenz, die Queen,
Wenn man schon geistreich erscheinen möchte, dann sollten die Fakten stimmen.
Das heutige Königshaus "Windsor" heißt seit 1917 so. Vorher "Sachsen-Coburg-Gotha".
Die Zarin Katharina d.Große war eine vormalige "Anhalt-Zerbst".
Und Eminenz ist eine Anrede für kath.Kardinäle.

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stupamundi 17.05.2019, 19:37
16. Warum watschen einige Foristen immer die EU Politiker ab?

Falls es einige Herrschaften nicht richtig herleiten können, Logik ist, scheints, nicht jedermanns Sache. Nochmal einfach erklärt. Die verantwortlichen EU Politiker haben mit der Britischen Regierung eine Übereinkunft gefunden, wie, nach dem Austritt GBs aus der Gemeinschaft, weiter miteinander verfahren werden soll. Die EU verhandelte dabei auf der Grundlage des bestehenden EU Gemeinschaftsvertrages. Die Verhandlungsführenden wurden durch alle Mitgliederstaaten bestätigt. Lediglich der Regierung von GB versagte dessen Parlament die Gefolgschaft. Der Schwarze Peter liegt also in GB, dort ist die Erwartungshaltung nicht realistisch. Einerseits wollen sie raus, aber das Draussensein soll nicht wehtun, sondern sich wie Drinnensein anfühlen.
Worin liegt die Schuld der EU Politiker an dem Problem, die sind in ihrer Verhandlungsführung schließlich auch begrenzt gewesen, sie konnten GB auch nicht vielmehr anbieten, als den Schal und ein Paar Handschuhe gegen die Kälte, nachdem GB nicht mehr im Haus, am Ofen bleiben will.

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widower+2 17.05.2019, 19:40
17. Wenn es denn stimmt

Zitat von dunnhaupt
Bei einem Festessen im Jahr 2018 soll die Queen ihre Gäste gefragt haben: "Kann mir jemand drei Gründe nennen, weshalb wir in der EU verbleiben sollen?" Niemand meldete sich.
Aber da Sie so etwas verbreiten, können Sie ja gerne drei Gründe nennen, warum irgendjemand, der bei klarem Verstand ist, die EU verlassen möchte. Mir fällt kein einziger ein.

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mimas101 17.05.2019, 20:15
18.

Zitat von stelzerdd
Wenn man schon geistreich erscheinen möchte, dann sollten die Fakten stimmen. Das heutige Königshaus "Windsor" heißt seit 1917 so. Vorher "Sachsen-Coburg-Gotha". Die Zarin Katharina d.Große war eine vormalige "Anhalt-Zerbst". Und Eminenz ist eine Anrede für kath.Kardinäle.
Als Papst der anglikanischen Kirche wollte ich halt nicht schreiben und Anhalt-Zerbst mit bewußter Anspielung auf Herrscherinnen die im Zweifelsfall mal auf ihre zugedachte Rollen pfiffen wenn es um Größeres ging.

Wesentliche Teile des britischen Verfassungsrechts beruht auf dem Gewohnheitsrecht, da hat die Queen als Teil der Regierung GBs sicherlich erheblich mehr Spielraum als sie wahrnimmt.
Allerdings - der Auftritt im blau-gelben Kostüm mit einer ziemlich kurzen Thronrede muß für GB sowas ähnliches wie eine direkte Rede von Weiszäckers gewesen sein wenn er wieder mal die Bundesregierung zurechtwies. Damit hat die Queen ziemlich deutlich erneut Stellung pro Brüssel genommen.

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heinz k 18.05.2019, 10:42
19. Wie ein Bundespräsident ....

darf sich die Repräsitantin von GB auch allgemein zu politischen Themen äußern.Nicht im Detail klar , Brexit ja oder Nein oder zu welchen Bedingungen , das wäre Aufgabe der Politiker.
Aber ein allgemeines Bekenntnis zu Europa , das jedem vernünftigen Menschen einleuchtet , ist durchaus ihre politische Aufgabe.
Das wir angesichts der Machtblöcke China und einer übermächtigen USA ein geeintes Europa brauchen , wenn wir nicht ganz unter die Räder kommen wollen wird wohl selbst den Brexit Befprwortern klar sein .
Die Ursache für den Brexit liegen wohl mehr in verschiedenen Vorstellungen für den Weg zum Europa.

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