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Gestoppte Forschung zu Missbrauch: Justizministerium verlangt Aufklärung

Der Missbrauchskandal hat die katholische Kirche in den Grundfesten erschüttert. Doch ein Forschungsprojekt in Deutschland ist jetzt gescheitert - angeblich an Kontrollwünschen des Klerus. Die Bundesjustizministerin fordert den Chef der Deutschen Bischöfe auf, die Vorwürfe zu klären.

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Meskiagkasher 09.01.2013, 13:18
1.

Versteh ich nicht. Wieso ermittelt da nicht einfach die Staatsanwaltschaft und verschafft sich notwendigerweise mit Gewalt Zugang zu Beweismitteln? Gilt das deutsche Recht nicht für Kirchen?

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franks meinung 09.01.2013, 13:23
2. Geheimnisse

Wer die Nachforschungen gleich aus welchem Grund nicht zulässt oder behindert hat aus meiner Sicht etwas zu verbergen. Die Katholische Kirche muss sich nicht wundern, wenn sie sich immer weiter ins Abseits bringt. Wer glaubt einer Glaubensgemeinschaft, die über Jahrzehnte oder länger Missbrauch stillschweigend verheimlichte und somit zumindest indirekt zugelassen hat und jetzt keine restlose Aufarbeitung möchte?

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ratem 09.01.2013, 13:28
3. Kein Interesse ...

Die katholische Kirche hat an der Aufarbeitung gar kein Interesse! Das sollte doch jedem klar sein. Natürlich wir offiziell Mitgefühö und Bedauern geheuchelt ... intern läuft die Vertuschung aber weiter wie gehabt!

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manontherocks 09.01.2013, 13:29
4. Ich bin zwar Katholik,

Zitat von sysop
Der Missbrauchskandal hat die katholische Kirche in den Grundfesten erschüttert. Doch ein Forschungsprojekt in Deutschland ist jetzt gescheitert - angeblich an Kontrollwünschen des Klerus. Die Bundesjustizministerin fordert den Chef der Deutschen Bischöfe auf, die Vorwürfe zu klären.
aber so einen Sachverhalt kann man nicht gütig und auf gleicher Augenhöhe mit der Kirche aufklären oder gar verhandeln.

StGB, StPO und BGB plus Hardware müssen genutzt werden. StA, Polizei etc. müssen da rein und mit Kisten und PCs wieder rauskommen. Und da darf es keine Tabus und keine Konkordanz geben.

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j.vantast 09.01.2013, 13:31
5. Tradition

In der Geschichte der Katholiken hat sich eben nichts verändert.
Hat wirklich irgendjemand geglaubt, die katholische Kirche stellt sich Problemen, die garnicht existieren dürften?
Die Kirche macht auf modern, was bei den Katholiken schon ein Widerspruch in sich ist, und verspricht Aufklärung um die Massen zu beruhigen. Und wenn es dann ernst wird, dann versucht man den Schaden mit allen Mitteln zu begrenzen.
Aber Zensur ist bei der katholischen Kirche doch schon immer selbstverständlich gewesen.
Fehlt nur noch dass die jetzt mit dem Beichtgeheimnis kommen.

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karlv 09.01.2013, 13:33
6. die wollen doch gar nicht ...

... man tut ein bißchen so, zeigt anscheinend guten willen, beruhigt so die öffentliche meinung, bringt das geschehene aus den schlagzeilen - und geht dann schritt für schritt zurück.

nein, die wollen nicht, weil sie wissen, was dann über sie geschrieben steht - mißbrauch von kindern, mit tätern, die nach verständnis der kirche gar nicht täter sein können.

Sie haben sich in der Person Prof. Pfeiffer geirrt. Prof. Pfeiffer ist (offensichtlich) unabhängig genug und lässt sich auch von dieser leider immer noch übermäßig mächtigen Organisation nicht einschüchtern.

Leider wird auch der Staat nicht tätig werden, weil seine Vertreter sämtlichst, gleich welcher Couleur, nicht den A... in der Hose haben, hier einmal Grenzen aufzeigen.

Also - die Hoffnung auf Aufklärung hat sich für die Opfer und alle anderen, die es angeht, zerschlagen, sollte diese Hoffnung überhaupt jemals berechtigt gewesen sein, siehe Einleitung.

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wrzbrm 09.01.2013, 13:37
7. nicht aufregen . . .

. . . es wird doch nur das mäntelchen der barmherzigkeit über die armen sünder gebreitet; doch mein würgegefühl wird immer stärker, wenn ich von diesem religionsverein lese.

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spon-facebook-10000215434 09.01.2013, 13:40
8. Verdächtig

Das ist doch verdächtig, wenn aus einer Gemeinde plötzlich Gegenwind kommt. Meiner Meinung nach sollte man da ganz besonders nachforschen!

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adam68161 09.01.2013, 13:40
9. Tja, Herr Zolitsch,

das wird ein echter Rohrkrepierer! Man kann sich durchaus fragen, warum man ein externes Institut beauftragen musste, dessen Leiter bekanntermaßen publizitätssüchtig ist, aber dann muss man da auch durch.

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