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Getötete Giraffe: Zehntausende fordern Aus für Kopenhagener Zoo

Die Tötung und öffentliche Verfütterung einer Giraffe entwickelt sich für den Kopenhagener Tierpark zu einem PR-Desaster. Mehr als 62.000 Menschen fordern in einer Online-Petition die Schließung des Zoos, und auch bei Facebook entlädt sich die Wut der Tierfreunde.

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Shaft13 11.02.2014, 16:50
1.

Man stelle sich vor, Knut wäre als erwachsener getötet worden,weil er genetisch zu ähnlich wäre.
Wenn man ein Giraffenkind groß zieht und die Leute eine gewisse Bindung mit dem Tier eingehen lässt, dann sollte man nicht, wenn es den Niedlichkeitsfaktor verliert, dann einfach töten,auch wenn das in der Natur "normal" ist.

Wir sind hier aber nicht in der Natur ,sondern in einem Zoo,wo man sich um die Tiere auch kümmern sollte.
Und ein kastrierter Marius zusätzlichwäre sicherlich für den Kopenhagener Zoo verkraftbar gewesen.

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dashaeseken 11.02.2014, 16:54
2. Und wieviele von den Haßmailern

leben in Kopenhagen und Umgebung bzw in Dänemark überhaupt ? Carol Wilson klingt eher nicht-dänisch....

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Saïph 11.02.2014, 16:54
3. Nunja

Zitat von sysop
Die Tötung und öffentliche Verfütterung einer Giraffe entwickelt sich für den Kopenhagener Tierpark zu einem PR-Desaster. Mehr als 62.000 Menschen fordern in einer Online-Petition die Schließung des Zoos, und auch bei Facebook entlädt sich die Wut der Tierfreunde.
...ich bin durchaus für den Tierschutz und auch inbesondere den Schutz bedrohter Arten zu haben, aber ich sehe das Problem nicht, dass ein offensichtlich zur Weiterzucht nicht geeigneter Bulle geschlachtet wird und an die Löwen verfüttert wird - die wollen sich ja schließlich auch nicht von Sojanbratlingen ernähren müssen.

Abgesehen davon, dass ich nicht erkennen kann, was an einer durchaus lehrreichen Tierzerlegung kindesschädigend sein soll, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die anwesenden Kinder vom Zoodirektor gezwungen wurden, dem Schauspiel beizuwohnen.

Wer da eine Petition zur Zooschließung unterzeichnet, hat den Schuss nicht gehört...

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knotterer 11.02.2014, 16:57
4. Carnivoren = Fleischfresser

Man kann sich ja darüber unterhalten wer im Kopenhagener Zoo für die PR zuständig sind und ob diese Stelle neu besetzt werden sollte.
Sich darüber aufzuregen, dass an Fleischfresser Fleisch verfüttert wird ist dermassen heuchlerisch, dass mir nix mehr dazu einfällt.
Hier haben definitiv nur Veganer was zu meckern, alle anderen Omivoren sollten vielleicht mal leisere Töne anschlagen.

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JaguarCat 11.02.2014, 16:58
5. Tiere vermehren sich nunmal

Würde ein Tier, das sich in Zoos schlecht vermehrt, wie z.B. ein Panda-Bär, auf derartige Weise geschlachtet werden, wäre das schlimm. Bei Giraffen hat man das Problem aber wohl nicht - wie Mäuse werden die ganz von selber mehr, wenn man Männchen und Weibchen nur im selben Gehege unterbringt. Also stellt sich die Frage: "Wohin mit den Tieren, die zu viel sind", und dann ist die Verfütterung an die Raubtiere tatsächlich eine Lösung.

Ob man das jetzt öffentlich machen muss, kann man sich tatsächlich streiten. Persönlich fände ich es auf jeden Fall gut, es anzukündigen und dann nicht im normalen Gehege zu schlachten, sondern in einem abgesperrten Bereich, wo nur Besucher sind, die genau deswegen gekommen sind.
Ansonsten sehe ich persönlich aber keinen Unterschied darin, ob man die Löwen jetzt mit Pferdefleisch, Kuhfleisch, Schweinefleisch oder eben Giraffenfleisch füttert. Mit Hirsebrötchen wird es nämlich nicht funktionieren.

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hegelmann 11.02.2014, 16:58
6. Banane

Das ist doch bescheuert. Ob jetzt eine Giraffe oder eine Kuh an die Löwen verfüttert wird... so what, wo ist der Unterschied? Und dass die Kleinen mal sehen, was die Wurst auf dem Teller eigentlich ist, ist auch nicht verkehrt, wie ich finde. Vegetarier mögen an der Sache das bemängeln, was sie grundsätzlich bemängeln: das Schlachten von Tieren. Jeder andere "Tierfreund", agiert hier meiner Meinung nach nur scheinheilig!

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ohneworte 11.02.2014, 16:58
7.

Ob die Menschen, die den Zoo anprangern alle Vegetarier sind, oder deren verzehrte Schweine, Rinder, Hühner etc. sich freiwillig opfern und nicht wie "Marius" nach Betäubung "barbarisch" getötet werden, bleibt offen. Möchte denen allen den Besuch eines Schlachthofs empfehlen. Die Giraffe ist im Löwenbauch weitaus besser aufgehoben als auf dem Müll und sicher nicht wertvoller oder bemitleidenswerter als die Tiere, die sonst auf dem Speiseplan stehen.

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Niederbayer 11.02.2014, 16:58
8.

Und das ganze Gezeter nur weil´s eine Giraffe war. Hätten die eine Ziege oder ein Schaf verwurstet, es hätte niemanden gejuckt. Wo ist der Unterschied. Tier ist Tier.

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joetanner 11.02.2014, 16:59
9.

Zitat von Saïph
Wer da eine Petition zur Zooschließung unterzeichnet, hat den Schuss nicht gehört...
Könnte mir vorstellen, dass das hauptsächlich Frauen sind, die den Protest reiten. Da wiegt Gefühl halt meist schwerer als Logik.

Wäre es ein Nacktmull gewesen und keine grazile Giraffe, hätte sich kein TierschützerIn zu Wort gemeldet.

Das einzig interessant daran ist... gilt auch für Zoos die Formel: jede Publicity ist gute Publicity?

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