Forum: Panorama
Gewalt gegen Lehrer - wie kann man Pädagogen besser schützen?

Schock in Ludwigshafen: Ein 23-Jähriger hat an einer Berufsschule einen Lehrer getötet - mehrere andere soll er angegriffen haben. Wie kann man Pädagogen besser schützen?

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alex_spiegelei 18.02.2010, 21:16
240.

Man sollte wirklich Messer jeglicher Art in Deutschland verbieten. Wofuer braucht man die eigentlich? Fuers Essen hat man doch Zaehne, da braucht man nichts schneiden.

Und diese Schreckschusspistolen sind die schlimmsten, gehoeren alle veboten. Wen man da noch alles erschrecken haben koennte, wenn man genug Schreckschussmunition mitbringt.

Don't get me started mit allen diesen Komputerspielen... Alles verbieten, am besten die Komputer gleich mit. Wir verlernen doch alle das Kopfrechnen und eine gepflegte Handschrift.

Das kommt eh alles aus Amerika. Amerika ist am besten auch zu verbieten. Suendenpfuhl. Lass die sich doch alle gegenseitig erschiessen mit ihren Schreckschusspistolen da drueben.

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arghh 18.02.2010, 21:18
241.

Zitat von mölle
...was ne Frage...natürlich alle Messer (<--Presse) verbieten und deren Umgang...ganz einfach!!!
So ein Quatsch!!!
Seit Erfurt wissen wir - nicht die Waffen verbieten mit denen getötet wurde - ne ne die anderen!

Nach Erfurt wurden sofort Pumpguns mit Pistolengriffen verboten - obwohl der arme Trottel dort nicht einen Menschen damit getötet hat (hatte wohl ne Ladehemmung oder so - falls ich mich richtig erinner)

Also muss sofort ein Verbot für Schreckschußwaffen her! Der Täter hat ja lt. des Berichtes min. 1 Dutzend davon besessen. Das das Töten damit nur sehr schwer möglich ist ist doch unerheblich.

Obwohl ein generelles Messerverbot hat auch Reize - und Tisch- und Stuhlbeine und .... eigentlich alles was NICHT mit den Ursachen für solche Taten zu tun hat.

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M. Michaelis 18.02.2010, 21:25
242.

Zitat von Mindbender
Wird heute eigentlich noch Werte und Normen (für die Antichristen), Religion oder Philosohie unterrichtet? Also jetzt nicht als Exotenfach, sondern als Pflichtfach bis zur Sek II (mal jetzt für das Gymnasium gesprochen)?
Ja, in der guten alten Zeit wurde ja auch viel weniger getötet und gemordet.

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dasky 18.02.2010, 21:26
243. Das größte Arschloch der Nation

Zitat von Urazul
Mal langsam, langsam. Jetzt haben wir schon wieder jemanden, der die Ideen der 68 als Grund für Übel ansieht (siehe Bischof Mixa). Immerhin gibt es auch einige Spiegelartikel, die die Ideen der 68er gerade als Grund dafür sehen, dass sich Eigenverantwortlichkeit, Individualitäts- und Leistungs- und Wettbeweberbsdenken weiter herausgebildet haben - das, was Sie hier fordern, oder? ....
Sie haben so Recht. "Joschka" Fischer zum Beispiel hat ja in ganz beispielhafter Art und Weise Eigenverantwortlichkeit, Individualität, Leistungs - und Wettbewerbsdenken unter Beweis gestellt, als er den Träger des zweithöchsten Amtes der Bundesrepublik Deutschland, den Bundestagspräsidenten R. Stücklen, am 18. Oktober 1984 im deutschen Bundestag öffentlich belehrte:
"Herr Präsident, mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch".

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hurgelwurg 18.02.2010, 21:28
244.

Zitat von franzdenker
Schüler unterscheiden sich sehr stark. Es gibt viele die gut sind und viele, die einfach nicht in der Lage sind die hohen Anforderungen der Gesellschaft zu erfüllen. Viele Leben in der Hoffnung, dass sie letztlich doch etwas finden. Der Attentäter war 6 Jahre arbeitslos und musste von HartzIV leben. Er hat die volle Breitseite des Sozialstaates erfahren und musste erkennen, dass er sich mit seinen Noten bereits sein Leben verbaut hat. Vielleicht wollte er ja zu den Guten gehören, hat es aber nicht geschafft? Vielleicht wurde er ja gemobbt und unfair behandelt? Einen Mord rechtfertigt das bei weitem nicht, aber letztlich ist unsere Leistungsgesellschaft das Problem. Wachsen, wachsen, wachsen. Umsatz, Umsatz, Umsatz. Profit, Profit, Profit. Hire and Fire! Und die FDP findets gut.
Aber sie wollen doch nicht sagen das sich dieser aufjedenfall zu kritisierende übertriebene Leistungsfetisch gerade in der Berufsschule manifestiert.

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hurgelwurg 18.02.2010, 21:29
245.

Zitat von soulmama
...ich mache es mir nicht einfach und es geht mir nicht um die Faulheit einiger Lehrer. Ich möchte noch einmal betonen, dass ich jegliche Gewalt verabscheue und die Tat des Amokläufers sehr verurteile. Es geht mir viel mehr um die Art und Weise, wie einige Schul-Pädagogen meinen, mit dem Schüler umgehen zu müssen. Mir macht es eher Sorge zu beobachten, dass immer mehr Aggessionspotential beider Seiten vorhanden ist. Dass respektlos miteinander umgegangen wird. Und ein vielleicht eher leiser und schlechter Schüler heute sehr schnell aufgegeben wird. Haben unsere Lehrer heute keine Vorbildfunktion mehr? Warum wohl mag kaum noch einer diesen Job ausüben, doch bestimmt nicht wegen der bösen Schüler?
Das Interessante ist doch das der Täter explizit die schlechte Benotung als Motiv angegeben hat, und keine Kränkung oder anderweitige Demütigung, und um die Benotung werden sie gerade an einer berufsbildenden Schule nicht rumkommen.

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ichgucke 18.02.2010, 21:36
246. geschichtsstunde

Zitat von H-Vollmilch
Genauso wie ein Verbot von "Killerspielen" vermutlich alles hätte verhindern können.... Vielleicht haben unsere Politiker ja auch irgendwann mal konstruktive und nützliche Ideen.
in welcher welt leben sie den??
produktive lösungen sind nicht gewollt.
das schadet dem eigenen geldbeutel.
um so mehr angst und schrecken durch gewollte fehlentscheidungen zu tage treten. desto einfach ist die herde im griff zu behalten. lernen sie einfach aus der geschichte.


mfg

ps: Wahrheit
Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muss den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List, sie unter diesen zu verbreiten. BERTOLD BRECHT

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ichgucke 18.02.2010, 21:37
247. jede münze hat zwei seiten

hmm wie wäre es wen die sogenannten pädagogen endlich wieder richtigen unterricht gestallten. ?? dann brauchen sie auch keine angst vor ihren schülern haben.

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Till Heinz 18.02.2010, 21:45
248. Nein.

Zitat von eerleser
Manche können wie es schien nicht gut lesen und rechnen. Das Waffengesetz ist gut und richtig! Erfurt: 17 Tote mit Schußwaffe Winnende: 16 Tote mit.....
Nee, Sie begreifen nichts. Zu allen Zeiten war es das Recht des freien Bürgers, sich zu bewaffnen, damit er sich notfalls auch wehren kann, wenn er angegriffen wird. Daran hat sich nichts geändert. Der Staat kann Sie nämlich nicht schützen, in den paar Sekunden, auf die es möglicherweise mal ankommt. Aber glauben Sie ruhig weiter, jeder Mensch braucht eine Religion.

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joedoesan 18.02.2010, 21:46
249. Meine Rede...

Zitat von stonie
um eines gleich vorgegzunehmen: ich glaube auch nicht, dass verbote -auch verschärfungen der waffengesetze- irgend einen amoklauf verhindern! aber ihr statement fasse ich trotzdem mal als realsatire auf! sicher. ein us amerikaner sieht es als sein "recht" an, waffen besitzen zu dürfen. eine verschärfung der waffengesetze hier zu gunsten des .....
Hmm... nein, das ist nicht satirisch gemeint. Für denjenigen, der ein Interesse am Waffenbesitz hat (und das sind nicht wenige) stellt eine Verschärfung des Waffenrechts tatsächlich eine Einschränkung dar. Ich sehe da in der Argumentation keine Lücke. Ich stimme Ihnen aber zu, dass es Waffennarren gibt, die die Waffe durchaus als eine Art Protese ansehen. Dass Sie offensichtlich der Meinung sind, dass solche Leute keine Waffen kaufen dürfen sollten ist die Form von "Egoismus" von der ich sprach. Die Person will sich eine Waffe kaufen und Sie sind der meinung er darf das nicht weil sie seine Motive in Frage stellen. Wärend er keine andere Person in seiner Freiheit einschränkt tun Sie das mit ihrer Meinung durchaus, oder? Entscheident sollte doch sein, dass Waffen nur in die Hände von Leuten kommt, die verantwortungsbewusst damit umgehen. Ich denke mal, dass sehen Sie nicht anders.

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