Forum: Panorama
Gewerkschafter: Wendt bekam Beamtensold, ohne als Polizist zu arbeiten
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Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt wurde über zehn Jahre für eine Stelle als Hauptkommissar bezahlt. Dabei ist er seiner Tätigkeit als Polizist gar nicht nachgegangen.

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Denkt mal selber nach 04.03.2017, 09:29
50. Empört euch...

Dass wir als Menschen ein starkes Gerechtigkeitsempfinden anderen gegenüber haben, bei uns selbst aber andere Maßstäbe ansetzen, ist wissenschaftlich inzwischen erwiesen. Das trifft auf uns alle zu und wer schon einmal in die Situation kam, gewisse Vorzüge aufgrund seiner Stellung zu erhalten, wird wissen, wie schwer es sein kann hier moralisch immer korrekt zu handeln. Hinzukommt, dass meist eine schleichende Steigerung der Vorzüge stattfindet wodurch die Hemmschwelle aufgrund des Geweöhnungseffektes immer weiter sinkt.

Die Gesellschaftliche Empörung Einzelpersonen gegenüber funktioniert immer noch bestens. Daran ist grundsätzlich nichts verkehrt, sie löst aber das Problem nicht. Es braucht eben einfach bessere Kontrollmechanismen, um die Regeln zu überwachen. Und wenn die Regeln nicht eindeutig sind, müssten sie eben klar definiert werden. Doch, dass dies nicht passiert, darüber empört sich niemand energisch genug, damit die Entscheider Maßnahmen ergreifen, die sie selbst betreffen. Warum blos und wie können den Zustand ändern?

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egoest 04.03.2017, 09:30
51. Absurdes Rechtsverständ

Zitat von josipawa
kümmert sich um die Personalvertretung. Statt das (Personalvertretungs-)Gesetz so zu ändern, dass Herr Wendt freigestellt werden *müsste*, stellt ihn der Dienstherr aus Gründen der Fürsorge frei. Wo ist das Problem? Ich sehe keins.
"Wo ist das Problem?" fragt josipawa.
Antwort: Weil der Dienstherr nicht der Gesetzgeber ist, sondern sich an geltende Gesetze zu halten hat.

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M. Vikings 04.03.2017, 09:32
52. Das ist natürlich ein Problem.

Zitat von R.G.
Warum sollte ein Beamter, welcher sich für die Belange seiner Kollegen gegenüber dem Arbeitgeber (Staat/Land) einsetzt, nicht als solcher entlohnt werden? Hat er dem Arbeitgeber Schaden zugefügt oder sich flasch verhalten? NEIN. Womöglich war er nur ehrlich im Benennen von Tatsachen, welche die Polizeiarbeit betreffen, abseits von Schönrederei und ideologischer Verblendung... Klartext und Ehrlichkeit scheinen zunehmend hinderlich. Ich hingegen plädiere für vollkommene Ehrlichkeit und Transparenz. Nur wenn der Bürger Zugang zu ALLEN Meinungsspektren hat, ist er im Stande sich eine fundierte Meinung zu bilden. Wer Informationen vorenthält oder einseitig berichtet, also aber einen Teil der Wahrheit für sich behält, der ist unaufrichtig und hintertrieben. Der Bürger merkt dies und das ist meine Zuversicht!
Er soll seine Kollegen gegenüber dem Arbeitgeber vertreten,
wird aber von dem bezahlt,
ohne eine Arbeitsleistung zu erbringen.

Erkennen Sie den Interessenkonflikt?

Außerdem bekommt er von seiner Gewerkschaft
eine Aufwandsentschädigung.
Die Höhe kenne ich nicht.

Dieses Konstrukt ist gelinde gesagt untauglichm,
und das ist Herrn Wendt sehrwohl bewußt.

Normal für einen Gewerkschaftsvorsitzenden wäre ein Jahresgehalt
das die Gewerkschaft bezahlt.

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Watchtower 04.03.2017, 09:32
53. Peanuts...

für NRW's Schuldenhaushalt...

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reinerscholzard 04.03.2017, 09:35
54. Und wer hat den Mann groß gemacht ?

Hochstapler gibt es überall. Rainer Wendt hat in jedes Mikrofon gesprochen, dass ihm hingehalten wurde. Dumm ist nur, dass viele Medien ihn als "Mr.Polizei" aufbauten, in Talkshows und im Print. Obwohl er nur eine Gewerkschaftsfunktion hatte. Das war immer schon ein Unding. Und nun noch dies. Er war nicht mal richtig Polizist. Aber dafür laut, sehr laut.

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MattKirby 04.03.2017, 09:36
55. Sponti@abwesend

Von Frühpensionierung kann keine Rede sein. Polizisten gehen in der Regel mit 60 in Pension. Die Gründe dürften auf der Hand liegen.

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Skifahrer 04.03.2017, 09:37
56. Wie durchsichtig

Da wird wieder mal jemand diskreditiert, der ab und zu Wahrheiten ausspricht, die dem linksgrünen Mainstream nicht passen.
Vielleicht sollte sich SPON mal lieber um die Nehmerqualitäten des SPD-Kanzler-Kandidaten kümmern?

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trou1982 04.03.2017, 09:40
57. Wendt ist schuld?

Ist die Pension von der Prüfstelle überprüft worden?
Haben die Prüfer den Anspruch als gerechtfertigt gestempelt?
Hat Wendt durch räuberische Erpressung die Pension ergaunert?
Was soll dieser halbfertige reißerischer Artikel?
Stimmungsmache durch Neiderzeugung?

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Sponti@abwesend.de 04.03.2017, 09:43
58.

Zitat von schocolongne
Auf welcher Seite steht der ehrenwerte und entschlossen dreinblickende Herr Rainer Wendt denn nun eigentlich? auf Seiten seines Arbeitgebers, dem Bundesland NRW, oder auf Seiten seines anderen Arbeitgebers DPolG? logischer Weise geht nur eines. Wieso bezahlt das Bundesland NRW einen Hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionär? Ich denke mal, das Selbstverständnis solcher ehrenwerten Herrschaften sollte man bei jeweils allfälligen Meinungsäußerungen der selben immer im Hinterkopf haben: Zu erst kommen die eigenen Interessen, was danach kommt: schaunmer mal....
Naja das wäre Herr Wendt aber nicht allein, Verdi Chef Bsirske saß im Aufsichtsrat der Lufthansa und hat den Streik gegen die Lufthansa unterstützt und bekam noch gutes Geld der Lufthansa .

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willybrandt61 04.03.2017, 09:45
59. Deutschland in Gefahr

von der Sorte Wendt sollten wir 1000 haben.
Leider haben wir 50000.
Öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken.
Das schlimme an solchen Nachrichten ist doch die Wut und Machtlosigkeit.

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