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Gipfel-Krawalle: Polizei startet große G20-Razzia
Polizeivideo

Am Hamburger Rondenbarg prallten beim G20-Gipfel Polizei und Randalierer zusammen, die Gewalt eskalierte. Jetzt durchsucht das Landeskriminalamt in mehreren Bundesländern die Wohnungen mutmaßlich Beteiligter.

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neowave 05.12.2017, 07:04
1. Eine gefühlte Ewigkeit

Eine gefühlte Ewigkeit später werden Razien auf breiter Front durchgeführt. Um was zu erreichen? Ich würde es sehr begrüssen, beispielsweise von SpOl eine aktuelle Bilanz/Zusammenfassung in dieser Angelegenheit zu bekommen.

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Andreasjilg 05.12.2017, 07:05
2. Es wird Zeit,

dass der Rechtsstaat die Vorkommnisse aufklärt und Straftäter einer Verurteilung zuführt. Hoffentlich nutzt dabei auch die Justiz bei der Strafzumessung die Spielräume aus, die sie hat. Zu oft wurde gerade in Hamburg mit unverhältnismäßiger Milde geurteilt und die Arbeit der Polizei ad absurdum geführt.

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RalfHenrichs 05.12.2017, 07:23
3. Wenn gleichrangige Ermittlungen

gegen die Polizei und politischen Entscheidungsträger stattfinden würden, könnte man es gutheißen. So nicht.

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fatherted98 05.12.2017, 07:40
4. und was...

...will man bei diesen Durchsuchungen finden? Pflastersteine aus Hamburg die auf Vorrat mitgenommen wurden?
Lachhafter Aktionismus....entweder man verhaftet die Täter vor Ort während der Tatausübung (was in Hamburg ja kein Problem gewesen wäre) oder man lässt es bleiben. Evtl. ergeben Videobeweise (so sie vom Gericht anerkannt werden und nicht die Persönlichkeitsrechte der Straftäter verletzten) etwas....aber Wohnungsdurchsuchungen???

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Max Super-Powers 05.12.2017, 07:59
5.

Eine lange überfällige, nichtsdestotrotz jedoch sehr begrüßenswerte Aktion!

Ich habe es schon oft geschrieben, aber das war wohl noch nicht genug: Demonstrieren ist eine wichtige Sache und deshalb zurecht vom Grundgesetz gedeckt. Eine ganz andere Sache ist es jedoch, wenn Demonstrationen in Blockaden oder gar Gewalt ausarten und damit die Grundrechte anderer, oftmals Unbeteiligter, verletzt werden.

Egal wie man zu dem G20-Treffen in HH steht, was dort von Seiten der "Demonstranten" passierte, ist durch absolut nichts zu rechtfertigen, nicht schönzureden. Im Gegensatz zu den Beamtinnen und Beamten war jeder Demonstrant freiwillig da, konnte weggehen oder sich entscheiden, nicht an den Krawallen teilzunehmen bzw. diejenigen, die es taten, an die Polizei zu übergeben. Nichts davon ist geschehen, man warf (wie immer) der Polizei vor, sie hätte mit der Gewalt angefangen.

Ergo ist es nur recht und billig, wenn nun gegen diese Szene vorgegangen wird. Man hat immer die Wahl: Entweder im Rahmen des Legalen bleiben und seiner Meinung via friedlichem Protest Luft zu machen oder aber zumindest passiv reagierend zulassen, dass einige dieses Recht zur Gewalt missbrauchen.

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jay-d 05.12.2017, 08:02
6.

Die Frage ist, wie rechtmäßig die Polizei bei dieser Eskalation gehandelt hat, vieles weist darauf hin, dass die 'Reaktion' der Beamten nicht angemessen war. Nach ca. einem halben Jahr der Untersuchung entschließt man sich zu bundesweiten Durchsuchungen bei den Demonstranten, weil man sich Beweise erhofft, die über das hinausgehen, was bisher bekannt ist... Is klar.
http://www.sueddeutsche.de/politik/g-gipfel-drei-bengalos-reichten-fuer-die-polizei-attacke-1.3616947

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ein_hoch_auf_uns 05.12.2017, 08:11
7.

Hat wer das Video angeschaut? Da setzt sich jetzt der ach so friedliche Student hin und wundert sich, dass er eine auf die Mütze bekommen hat nachdem er mit bewaffneten Steinewerfern in einer Zone "friedlich" demonstrieren wollte in der nicht demonstriert werden durfte. Und der Sohnemann bekommt eine Schelle und muss dann von Papa getröstet werden! Ich lach mich schlapp... Jeder der sich in solch einer Gruppe bewegt weiß auf was er sich einlässt und kennt die möglichen Konsequenzen. Daher absolut kein Mitleid! Der blaue und grüne Zug von Demonstranten wurde komischerweise nicht angegriffen... Demonstrieren ja, aber friedlich und innerhalb der Regeln!

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RenegadeOtis 05.12.2017, 08:20
8.

Zitat von RalfHenrichs
gegen die Polizei und politischen Entscheidungsträger stattfinden würden, könnte man es gutheißen. So nicht.
Das heisst Sie möchten die Täter frei herumlaufen lassen, solange es nicht auch gegen Politiker geht? Ich halte das für keine logische Herangehensweise.

Unabhängig von Hintergründen, politischer Ausrichtung und anderem sind Straftäter meiner Meinung nach zu ermitteln und rechtstaatlich zu behandeln.

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hausfeen 05.12.2017, 08:25
9. Törichter Versuch, die rechtswidrigen Vorgehensweisen ...

... während G20 nachträglich zu rechtfertigen.
Die allermeisten Vorwände für überhartes Verhalten der Ordnungkräfte haben sich mittlerweile in Luft aufgelöst.
In Erinnerung bleiben vor allem das Partyverhalten der Berliner Fußtruppen.

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