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Glaube und Moral: Plädoyer für eine Trennung von Staat und Kirche
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Nicht selten stellt Religion den Gläubigen über den Andersgläubigen und grenzt Außenseiter aus. Problematisch ist das, wenn religiöse Normen auch für das Alltagsleben Verbindlichkeit beanspruchen.

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Boesor 07.08.2014, 06:24
1.

In einem Kommentar gehört es wohl dazu überspitzt zu formulieren, aber als Religionslehrer muss ich mich über den inhaltlich nicht korrekten Absatz über den Religionsunterricht wundern.
RU ist ein komplexes Thema und sicherlich differenzierter zu sehen als in ein paar Zeilen mit derart steilen Thesen abzuhandeln.

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derbadener 07.08.2014, 06:26
2.

Bis auf den Punkt mit den Steuern kann ich nur den Kopf schütteln. Selbstverständlich soll der Staat weder für das eintreiben der "Mitgliedsbeiträge" noch die Ausbildung bezahlen. Über den Rest der Ausfuhrungen kann ich nur den Kopfschütteln und sehe darun nur Gedankengut von Nazis oder Kommunisten.

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varastrecker 07.08.2014, 06:29
3. ?

Ist es nicht normal in Deutschland?
ALLE bezahlen die Priester und den Verein Kirche im allgemeinen.
Die Trennung von Kirche und Staat sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Jetzt hat sich jemand in unserer Gesellschaft integriert und wird trotzdem wie ein reudiger Hund verprügelt. Die Kirche hätte hier ein Zeichen setzen müssen. Gerade die Kirche vor Ort.

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J.M.Mierscheid 07.08.2014, 06:30
4.

Es ist nicht nur an der Zeit den Staat von der Kirche zu trennen, es ist längst überfällig.

Es ist unglaublich, wie offen kirchliche Institutionen, allen voran kirchliche Arbeitgeber Atheisten und z.T. auch Andersgläubige offen diskrimieren dürfen. Der Artikel sagt eigentlich alles.

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spon-facebook-737250400 07.08.2014, 06:31
5. Wenn Trennung, dann bitte konsequent

und nicht nur im Bezug auf bestimmte Religionen, denn auch hier wird nur oberflächliche Stimmungsmache betrieben und zwar gegen die "alteingesessenen" Religionen. Ja, die Trennung von Staat und Religion ist wichtig, muss aber m.E. dann auch für ALLE Religionsgemeinschaften ohne Ausnahme gelten. D.h. kein Religionsunterricht an staatlichen Schulen, d.h. keine Kruzufixe, d.h. kein Kopftuch, d.h. keine sichtbaren religiösen Zeichen am Körper in staatlichen Einrichtungen, d.h. keine von staatswegn einbehaltene Kirchensteuer, d.h. Religionszugehörigkeit darf kein Arbeitsverweigerungsgrund sein.

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egal 07.08.2014, 06:32
6. Danke!

Danke! Danke! Endlich mal ein Artikel, der die Säkularisation auf ganzer Breite fordert! Ein Blick nach Frankreich zeigt, wie es gehen könnte.

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mangeder 07.08.2014, 06:36
7. Gottesstaat BRD

Solange bei uns der Staat so eng mit der Kirche verwoben ist und sogar den Geldeintreiber für die Scheinheiligen spielt, brauchen wir nicht mit dem Finger auf Gottesstaaten im Orient zeigen - wir sind nämlich selber noch ein rückständiger Gottesstaat.

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spmc-12653168937531 07.08.2014, 06:40
8. Zeitenwende

ich frage mich zunehmend, was die etablierten Kirchen mit Gott zu tun haben. Es wird Zeit, dass kirchliche Firmen aus der paradiesischen Versorgung durch uns Bürger, per Zwang durch den Staat, entbunden werden. Wer meint, zu diesen Konzernen/Sekten gehören zu müssen, soll diese unterstützen - aber bitte schön auf der Basis von Freiheit ohne jegliche Zwangsabgaben und sonstigen Vergünstigungen durch uns Steuerzahler ( z.B. Bezahlung von Bischöfen etc. etc. etc. ).

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kobalt55 07.08.2014, 06:40
9.

Ein Artikel mit Stammtischparolen gespickt,erfüllt schon fast der Status der Verhetzung.
Das diese unmoralischen Religionen Aufgaben in diesem Staat tun,die der Staat nicht erfüllen kann oder will,wird völlig aus Acht gelassen.Letrzendlich fehlen aber Fakten und deshalb ist dieser Artikel einfach nur einfältig!

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