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Glaubensgemeinschaft: Mormonen wollen nicht mehr Mormonen heißen
REUTERS

Seit dem 19. Jahrhundert werden Gläubige der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" als Mormonen bezeichnet. Nun untersagt der Kirchenpräsident diesen Namen - und macht Gegenvorschläge.

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b5307078 20.08.2018, 21:13
1.

Und Ryder heisst jetzt Twix.

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darthmax 20.08.2018, 21:18
2. Schamanen wohin man sieht

wenn man sich vorstellt, dass sogar ein aussichtsreicher Präsidentschafts Kandidat Mormone war, kann man sich eigentlich nur an den Kopf fassen.Das Buch Mormon hat natürlich nie jemand zu Gesicht bekommen, Herr Schmith war der einzige auserwählte, dem die Vielehe aber gut gefiel. Das Buch soll auch goldene Seiten haben und in Salt Lake city vergraben sein.
Nur die Heiligen kommen übrigens ins Paradis in beschränkter Zahl und man stelle sich vor, das Paradis ist schon voll, da es schon viele geschafft haben.
Menschen sind schon spirituell verführbar, ein ganzer Berufsstand lebt davon.

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hauro2005 20.08.2018, 21:25
3.

Das Zeug hieß Raider.

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christof.schroeter 20.08.2018, 21:38
4.

Zitat von b5307078
Und Ryder heisst jetzt Twix.
Ryder hieß das Ding auch vorher sicher nicht. Wer damals schon lesen konnte, erinnert sich vielleicht. "Raider"

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jejay 20.08.2018, 21:49
5. Wollt Ihr was witziges mit halben Bezug zum Thema sehen?

https://www.youtube.com/watch?v=mIwhUSsIBjY

Bill Maher un-tauft den Schwiegervater von Mitt Romney, zu Lebzeiten gegner organisierter Religion und nachtraeglich nach dem Tode nach mormonischer Tradition gegen seinen Willen getauft. Zum schiessen komisch!

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frickartist 20.08.2018, 21:56
6. Genau wie alle anderen

Es gibt in ganz Utah nur noch zwei Orte,die vollkommen „ dry“ sind ,also alkoholfrei.Kaffee gibt es ueberall,viele Mormons pfeifen auf die Verbote und trinken ihn.Ja,sie machen alles,was auch Nichtmormonen tun.Insbesondere Heucheln!

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manu-40 20.08.2018, 21:56
7. Wir Kirchen entstehen

Als Name hat "Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" eine besondere Bedeutung: Es war eine spezielle Anweisung von Gott an den Gründer des Glaubens, Joseph Smith, im Jahre 1838. "Es gibt eine Schrift, die sagt:" Dies ist was du werde deine Gemeinde anrufen " (Mormon Blog)

Die Idee, dass der jüdische Christ, blond, weißhäutig und blauäugig (fast "Trumpian norwegisch", wie hinter Russell Nelson in grossem Format abgebildet) auf seinem Weg in den Himmel in Joseph Smith Vaters Farm in Manchester, Stadtteil von New York, das Evangelium in "reformiertem Ägyptisch" auf goldenen Tellern geschrieben, begrub und 1800 Jahre später von einem analphabetischen, verurteilten Betrüger gefunden und übersetzt wurde, ist solch eine offensichtliche Fälschung, die kein normal gebildeter Mensch ernst nehmen kann.

Weil ich sowohl die Realität als auch die Mythologie hinter Joseph Smith kenne, las ich den Rubrikstext mehr als einmal: zuerst mit einem diskreten Lächeln, dann mit einem Grinsen und schließlich mit einem offenen ungläubigen Lachen.

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grabredner 20.08.2018, 22:03
8. Hanlons Rasiermesser sagt …

… „Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Dummheit genügt“. Und hier ist noch nicht mal Dummheit im Spiel, sondern ein schlichter Wunsch. Aber wie immer, sobald die „aufgeklärte Gesellschaft“ auf Religion stößt geht sie sofort von Böswilligen Absichten aus. Aufgeklärt ist das nicht, mal so am Rande bemerkt.
Was Russel M. Nelson da getan hat wurde zur Zeit der olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City schon ein mal getan, ist also gar nicht so neu.
Es gibt lt. Wikipedia zur Zeit etwa 70 Glaubensgemeinschaften die als „Mormonen“ bezeichnet werden, oder sich selbst so nennen. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist mit weitem Abstand die größte davon. es gibt, wie ja im Artikel steht, 16 Millionen Mitglieder. Die zweitgrößte Gemeinschaft hat 250.000 Mitglieder. Alle anderen sind zusammen kleiner als die Church of Christ mit ihren 250.000 Mitgliedern.
Manche der mormonischen Glaubensgemeinschaften haben nur kaum 100 Mitglieder. Allerdings erscheinen diese Kleinstgruppen immer mal wieder mit Handlungen in die Presse die nicht für alle Menschen mormonischen Glaubens repräsentativ sind. Es gibt z. B. immer noch polygame Strukturen in sehr kleinen Gruppen. Um den Unterschied zwischen diesen kleinen, lokalen Gruppen und der großen weltweit vertretenen Gemeinschaft herauszuarbeiten versucht die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit ihrem eindeutigen Namen in der Wahrnehmung der Welt den Unterschied heraus zu arbeiten.
Ich sehe das als legitimen Wunsch an, und kann auch nichts dabei finden das „Die Kirche“ dies gegenüber Journalisten deutlich macht.

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kj.az 20.08.2018, 22:07
9. Ich bin kein Mormone,

oder ein Mitglied der "Latter Day Saints", wie sie sich hier in den USA nennen.
Aber ich kenne Amerika, habe alle 50 Staaten bereist, nicht nur als Tourist,
sondern auch beruflich. Eines wurde mir schnell klar: was die Kirche aus Salt Lake City
auf die Fuesse gestellt hat, ringt einem Bewunderung ab.
Wie das zustande kam ist ganz einfach: wie ueberall ist Geld und Sex die Triebfeder.
Es gibt selbstverstaendlich Erklaerungen von seiten der 'Mormonen', die das alles
als soziales Auffangnetz fuer Witwen und Waisen erklaeren, aber ein Joseph Smith
und dann Brigham Young waren keine Kostveraechter, bzgl. gutem Essen, Wein,
Weib und Gesang. Die selbst auferlegten Kasteiungen (kein Alkohol, Nikotin, warme
Getraenke wie Kaffee) kamen erst, nachdem diese "tiefglaeubigen Menschen" selbst
ausser Rand und Band gerieten.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe nichts mit Mormonen am Hut, genauso wenig wie
mit dem Vatikan, in dessen Dogmata ich hineingeboren wurde.
Aber: ein Mormone mit 4 Frauen ist mir am Arsch lieber als ein katholischer
Priester, der kleine Jungen vernascht und vom Bischof gedeckt wird (weil er selbst
es auch getan hat).

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