Forum: Panorama
Gleichstellungsgesetz: Britische Regierung kuscht vor dem Papst

Ist der Glaube wertvoller als Gleichheit? Mit heftigen Worten mischte sich der Papst in die britische Debatte um eine Ergänzung des Antidiskriminierungsgesetzes ein. Auch die Anglikaner lehnen das Vorhaben ab. Kurz nach Benedikts Intervention hat die Gleichstellungsministerin nun aufgegeben.

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Fuinlhach 03.02.2010, 15:19
1. Damals

Ah, es geht also zurück in die Vergangenheit. Schade.

so far....
ein Bürger

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ohmscher 03.02.2010, 15:38
2. Dreh dich nicht um

Zitat von sysop
Gleichstellungsgesetz: Britische Regierung kuscht vor dem Papst Ist der Glaube wertvoller als Gleichheit? Mit heftigen Worten mischte sich der Papst in die britische Debatte um eine Ergänzung des Antidiskriminierungsgesetzes ein.
Ich kann's nicht mehr lesen - mischt sich die christliche Kirche irgendwo ein, wird geheult: Die Politik kuscht vor der Kirche!

Ist es nicht einmal mehr möglich, ein paar harmlose Zeichnungen zu veröffentlichen, ohne dass Häuser angezündet und Menschen umgebracht werden, dann spricht man von der verletzten Würde der Religion und der Gläubigen.

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everhard 03.02.2010, 15:50
3. Fallanalyst

Interesaant ist:
1.Die Wortwahl des Spiegel. "Der Papst brüskiert", "Regierung kuscht"

2.Aus der selben Ecke, die gerade noch auf Einhaltung der Gesetze und Macht der Mehrheit gepocht hat, kommt unverzüglich die Ankündigung, die bestehenden, mehrheitlich beschlossenen Gesetze weiterhin kippen zu wollen.

O.T.a.M. hat angesichts des raschen Rückzugs anscheinend Recht mit seiner Vermutung, der Harmansche Vostoß sei nur ein PR-Kampagne, um verlorenes Terrain bei der Stammkundschaft zurückzuerobern.

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Haio Forler 03.02.2010, 15:56
4. .

Zitat von sysop
Ist der Glaube wertvoller als Gleichheit? Mit heftigen Worten mischte sich der Papst in die britische Debatte um eine Ergänzung des Antidiskriminierungsgesetzes ein. Auch die Anglikaner lehnen das Vorhaben ab. Kurz nach Benedikts Intervention hat die Gleichstellungsministerin nun aufgegeben.
Peinlich für die Briten.

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lenin2009 03.02.2010, 16:11
5. Heinrich der Achte

ist damals nicht eingeknickt. Das waren noch Zeiten.

Und dann noch ein deutscher Papst. Ich warte jetzt ganz dringend auf irgendwelche "Blitzkrieg"-Schlagzeilen in den britischen Boulevard-Blättern.

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ReneMeinhardt 03.02.2010, 16:14
6. Als ob der Papst was von Natur verstünde

wenn er Kompetenz in der Natur Gottes vielleicht besäße, würde ich das nicht abstreiten wollen. Aber Naturwissenschaftler ist der Papst nicht, somit kann er auch nicht die Natur der Homosexualität kennen, sonst würde er sich sofort für die Gleichstellung Homosexueller einsetzen. Es bleibt zu hoffen, dass der Papst entweder noch zu Lebzeiten eine geistige Eingebung seitens des allliebenden Gottes erhält oder aber sich aber seiner eigenen Homosexualität bekennt.

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bürger mr 03.02.2010, 16:15
7. Wehrt euch

Zitat von Fuinlhach
Ah, es geht also zurück in die Vergangenheit. Schade. so far.... ein Bürger
Dieses Szenario ist so nicht hinnehmbar, eine Diskriminierung der Gleichgeschlechtlich liebenden und der
Frauen ist nicht nur tiefstes Mittelalter, sondern Menschenverachtend .Von vertretern einer Religion die sich für Ihren Gott wiedernatürlich der Fortpflanzung entsagen und noch viele andere recht ungesunde Gedanken praktizieren, muß man sich solche Naziparolen nicht anhören.
Ich sage nur wehret den Anfängen.

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Dumme Fragen 03.02.2010, 16:17
8. Das wäre doch mal wieder ein gutes Wahlkampfthema gewesen...

Wundert mich, dass Labor da Angst bekommen hat. Sollte es daran liegen, dass Blair jetzt Katholik ist?

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genugistgenug 03.02.2010, 16:24
9. .

Zitat von sysop
Ist der Glaube wertvoller als Gleichheit? Mit heftigen Worten mischte sich der Papst in die britische Debatte um eine Ergänzung des Antidiskriminierungsgesetzes ein. Auch die Anglikaner lehnen das Vorhaben ab. Kurz nach Benedikts Intervention hat die Gleichstellungsministerin nun aufgegeben.
schade, daß sie aufgegeben hat - oder war das nur vorläufig um diesen Typen keine Plattform zu bieten?

Auf jeden Fall hat der Papst jetzt genug Zeit zu den Mißständen im eigenen Laden Stellung zu nehmen und die abzustellen bevor er anderen Menschen sagt wie die leben müssen.

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