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Großeinsatz in Niedersachsen: Heilpraktiker nahmen auf Tagung Szenedroge
DPA

Rund 30 Heilpraktiker vergifteten sich in einem niedersächsischen Tagungszentrum - und lösten einen medizinischen Großeinsatz aus. Jetzt stellt sich heraus: Sie nahmen kollektiv die gefährliche Droge Aquarust.

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sischwiesisch 06.09.2015, 01:37
90. Aber...

Zitat von Spiegelleserin57
diese Droge genommen haben. Falls ja war es ein Selbstversuch und sie müssen für den Schaden aufkommen. Dieses Ereignis als Grund zum Glauben an die Schulmedizin zu nehmen halte ich für sehr gewagt. Schwarze Schafe gibt es überall! Außerdem haben auch große Forscher der Schulmedizin mit Selbstversuchen ihre Forschung begonnen. Nicht alle gingen gut aus.
...die Schulmedizin darf die "Kollegen" wieder ins Leben zurückbeamen. Oder etwa nicht ? Ganz ohne Zuckerkügelchen.

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hatschon 06.09.2015, 01:56
91. Paracelsus

Alle Dinge sind und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis nachts,das ein Ding kein Gift sei .

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tsitsinotis 06.09.2015, 02:32
92. Die psycholytische Therapie mit LSD und MDMA

in kompetenten Händen wäre ein Segen für alle Traumatisierten, sei es Krebs im Endstadium oder Flüchtlingen aus Kriegsgebieten.-Dr. Peter Gasser von der Schweizerischen Gesellschaft für psycholytische Therapie(SÄPT) z.B. hat vor kurzem in einer STUDIE bewiesen, daß er moribunden(dem Tod geweihten) Krebspatienten die Angst vor dem Tod nehmen konnte. Entsprechende Erfolge mit traumatisierten Kriegs-Veteranen in den USA gibt es zuhauf, z.T. nach einer einzigen Sitzung.- Die Crux ist(deswegen schreibe ich STUDIE), daß die Substanzen staatlicherseits als illegal eingestuft werden und so die Forschung behindert wird: Getreu z.B. der Logik unserer Drogenbeauftragten Marlene Mortler(CSU): Cannabis ist gefährlich, weil es verboten ist.-Das Drama in Niedersachsen hätte verhindert werden können, würde es eine aufgeklärte Drogendiskussion geben.-

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mczeljk 06.09.2015, 02:45
93.

LOL! Mehr braucht man dazu nicht kommentieren

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studibaas 06.09.2015, 03:12
94. Wäre das auf einen ...

Ärztekongress passiert hätte man als erstes ermittelt, ob die Droge unwissentlich verabreicht wurde.
Die Überschrift ist eine Vorverurteilung und hat NICHTS mit Informationspflich zu tun.
Im Artikel steht, das zahlreich Menschen mit den Symptonen der Droge eingeliefert wurden und die "Polizei vermutet". AHA.
Bild schreibt es war ein Treffen von Medizinern Homöepathen. Zitat Bild:
"Hinweise darauf, dass die Betroffenen zur Einnahme der Droge gezwungen worden seien, gibt es nach Polizeiangaben allerdings nicht.

Ob die Mediziner die Drogen bewusst genommen hatten oder ob sich ein Teilnehmer einen üblen Spaß erlaubt hatte, ist noch unklar."
Bild in Berichterstattung neutraler als Spiegel. Langsam wird es traurig.

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R.G. 06.09.2015, 03:16
95.

Zitat von lemmy
Oder wie heißt diese Kolumne aus der heute-show nochmal ?
Ja ganz recht. die Assoziation mit: "Wischmeyers Logbuch der Bekloppten und Bescheuerten" liegt erstaunlich nah. Evidenzbasierte Medizin > Globuli

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deglaboy 06.09.2015, 04:09
96. Das war dann...

wohl kein homöopathisches Mittelchen. Schuster bleib bei deinen Leisten.

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Bob in HH 06.09.2015, 04:33
97. Schubladendenken

Es gibt gute und schlechte Heilpraktiker. Genauso wie es gute und schlechte Ärzte gibt. Jetzt alle Heilpraktiker in ein Schublade zu stecken ist naiv. In den Kommentaren hier liest man immer wieder, dass Menschen glauben, dass alle Heilpraktiker Homöopathie einsetzen. Das ist falsch. Viele lehnen die Homöopathie ab! Es gibt unzählige Naturheilverfahren und plötzlich sollen alle schlecht sein, nur weil einige Idioten sich unter Drogen setzen? Das ist mir zu einfach gedacht. Nicht zuletzt weil viele Patienten von den schwarzen Schafen der Schulmedizin enttäuscht neue Wege gehen. Und warum gibt es wohl immer mehr Schulmedizin, die auch Naturheilverfahren anbieten? Mit diesen Methoden verdienen sie übrigens meist weniger als mit Kassenleistungen. Außerdem weiß man noch gar nicht, was genau passiert ist. Übrigen, nicht alle Heilpraktiker sind Esoteriker. Geht ja auch nicht, sie sind ja alle Homöopathen. Klingelt's?

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eunegin 06.09.2015, 06:33
98. wenn es ernst wird: echte Medizin und echter Arzt!

Zeigt das nicht auch, dass man einem Arzt vertrauen sollte, wenn es ernst wird und nicht zu Heilpraktikern sollte? Gerne bei allerlei Zipperlein und wenn's gut tut, aber wenn ich von einer Bekannten höre, die jahrelang zu Homöopathen und Heilpraktikern ging, bevor ein Mediziner eine schwere Krankheit diagnostiziert hat, frage ich mich schon - ging gerade noch einmal mit viel Aufwand gut. Passt alles so ins Bild.

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danielitinho 06.09.2015, 07:21
99.

Zitat von murun
Dieses Beispiel ist meiner Meinung irreführend. Zwar hatte der Arzt in Berlin tatsächlich eine medizinische Ausbildung, wurde später durch "Weiterbildungen" Anhänger der höchstumstrittenen "Psycholytischen Psychotherapie". Mit Schul- oder Berufsmedizin hat dieses Hantieren mit bewusstseinserweiternden Drogen nun gar nichts mehr zu tun...
mit homöopathie hat das, wasden heilpraktikern da passiert ist, auch nichts.
was man folgern kann: nicht alle heilpraktiker sind scharlatane und nicht alle schulmediziner sind götter in weiß, die ausschließlich dem hippokratischen eid verpflichtet sind. ist halt wie überall, es gibt gute und schlechte. was ich erschreckend finde, ist die absolutheit, mit der einige foristen hier ihre meinung als wahrheit deklarieren möchten (damit sind jetzt nicht alleine si gemeint ;-))
lg
daniel

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