Forum: Panorama
Grundsatzentscheidung: Amnesty kämpft jetzt auch für Liberalisierung der Prostitution
Getty Images

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International setzt sich künftig für eine Liberalisierung der Prostitution ein. Das hat die Hauptversammlung der Bewegung beschlossen - weltweiter Proteste zum Trotz.

Seite 6 von 21
spon-facebook-1250386720 12.08.2015, 08:06
50.

Diese schon Überschrift ist des Spiegels nicht würdig. Amnesty will sich nicht für Zuhälter, sondern für Prostituierte einsetzen. Verbote lösen Probleme wie Menschenhandel keineswegs. Sie verschlimmern nur die Lage von betroffenen Frauen.

Beitrag melden
tssd47 12.08.2015, 08:06
51. Prostitution vs Zuhälterei

Man könnte ja noch irgendwie nachvollziehen, wenn AI die Prostitution entkriminalisieren wollte, aber warum ausgerechnet die Zuhälterei? Werden die nun eher als die Beschützer der Prostituierten anstatt als das was sie sind, nämlich Sklavenhalter? Ist schon klar, dass man in einem großen Sumpf schwer zwischen gutem und schlechtem Sumpf unterscheiden kann.

Beitrag melden
piccolo-mini 12.08.2015, 08:09
52. ganz einfach

Nur weil ein paar amerikanische Millionärinnen dagegen sind, mies man dad nicht auch so sehen.
Prostitution wird es immer geben.
Legale Prostitution ist für die Ausübenden besser als Illegale.
Fertig.

Beitrag melden
Na Sigoreng 12.08.2015, 08:11
53. Entkriminalisierung von Zuhältern?

Die Welt scheint sich immer mehr von meinem Verständnis zu entfernen.
Prostituierte - okay! Aber Zuhälter und Bordellbetreiber schützen?
Demnächst gehört wohl auch die Cosa Nostra zu den besonders schützenswerten Personengruppen ....

Beitrag melden
the.sprevan 12.08.2015, 08:11
54. Sexarbeit gibt es schon seit Menschengedenken

Geistliche, Könige, Diktatoren, Politiker haben in dieser Zeit die Prostitution verdammt, aber trotzdem selbst in Anspruch genommen. Selbst im so strengen Iran gibt es sie, nur wird sie dort offiziell als Zeitehe bezeichnet. Dass eine Menschenrechtsorganisation sich für Menschenrechte von Prostituierten einsetzt, halte ich für selbstverständlich. Die Rechte eines Menschen richten sich doch nicht nach dessen Beruf.

Beitrag melden
wo_st 12.08.2015, 08:13
55. Falsche Überschrift

So falsch kann doch kein Mensch eine Überschrift machen.

Beitrag melden
Sotho 12.08.2015, 08:14
56. Ideolgie

Auch Amnesty folgt nur einer Ideologie. Ideologien haben immer den Nachteil, dass sie objektive Mängel enthalten. Sie setzen sich hier für die Freiheit eines Personenkreis (Zuhälter) ein, die umgekehrt überhaupt keine Skrupel kennen. Ohne Zuhälter würde es in der freien westlichen Welt keinen Frauenhandel geben. Wenn Amnesty sich für die Legalisierung von Prostitution einsetzt, dann fördern sie damit den Frauenhandel.

Beitrag melden
Leser161 12.08.2015, 08:15
57. ?

Das ist schon ein Unterschied ob man für Zuhälter oder ür die Liberalisierung der Prostitution kämpf. Oder?
Und bevor ich irgendwelchen Schwarz-Weiss-Sehern Angrifffsfäche biete:
Ich denke das ist ein kompliziertes Thema, wo es kein Richtig oder Falsch gibt.

Beitrag melden
hup 12.08.2015, 08:17
58. Was bildet sich Amnesty ein?

Berühmte Schauspielmillionäre wissen doch sicher besser was gut für die Frauen in der Welt ist als eine Organisation, die seit Jahrzehnten mit den Betroffenen arbeitet und deren konkrete Situation kennt.
Eine einfache und politisch korrekte Moral a la Hollywood, U.S.A., ist doch wichtiger als irgendwelche unschönen Realitäten und das was die Betroffenen Frauen selbst dazu zu sagen haben. Die wissen doch gar nicht was sie brauchen und müssen von den Stars deshalb angemessen repräsentiert und gerettet werden.
Amnesty hält sich hier eindeutig nicht an den Deal, dass Schauspieler im am besten wissen wie man die Welt rettet.

Beitrag melden
awheintz 12.08.2015, 08:23
59. Ein mutiger aber überfälliger Schritt

denn die moralische Instanz der Komfortablen verhindert pragmatische Lösungen für die Betroffenen.
Genauso wenig wie den Drogenkonsum werden wir je den käuflichen Sex einschränken können, weder hier und schon gar nicht in der 3. Welt.
Wer anderes denkt verkennt die Natur des Menschen.
Sich auf die moralische Kanzel zu stellen mag edel erscheinen, hilft aber keinem der Betroffenen.
Nur die (weltweite) Entkriminalisierung dieser im englischen "vice" genannten Bereiche kann zu einer Verbesserung für die Betroffenen führen.
Es ist unbegreiflich wie wenig aus der Prohibition gelernt wurde und mit welch moralischer Wucht die "Anständigen" weiterhin gegen Drogen, Prostitution etc. kämpfen wollen, die Betroffenen auffordern eher elend zugrunde zu gehen als Kompromisse zu schliessen.
Als hätte die Aufklärung nie stattgefunden...

Beitrag melden
Seite 6 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!