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Grundsatzentscheidung: Amnesty kämpft jetzt auch für Liberalisierung der Prostitution
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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International setzt sich künftig für eine Liberalisierung der Prostitution ein. Das hat die Hauptversammlung der Bewegung beschlossen - weltweiter Proteste zum Trotz.

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rotzi1980 12.08.2015, 08:42
70. Endlich der Sprung aus der Naivität

dass man ein Problem bekämpfen kann, wenn man etwas verbietet. Gutes weiteres Beispiel sind Drogen: Man möchte es verbieten um die Bürger zu schützen, jedoch eröffnet man somit lediglich einen Handelskanal für kriminelle Banden. Das selbe gilt für die Prostitution. Ist diese erst legal, kann eine Prostituierte auch den Schutz einfordern, den es benötigt.

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msvanessacheng 12.08.2015, 08:43
71.

Die Legalisierung ist der einzige Weg zur Kontrolle und zum Schutz der Frauen. Dasselbe sollte auch mit allen harten Drogen geschehen. Die Schweiz hat hier mit Zürich vor Augen geführt wie gut diese Rechnung aufgeht.

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exil-berliner 12.08.2015, 08:44
72. Egal ob legal oder illegal...

Egal ob legal oder illegal Zuhälter in diesem Bereich der Horizontalwirtschaft wird und muss es immer geben, da auch Frauen Schutz vor zu rabiater Kundschaft benötigen, der "Schutz" seitens Zuhältern wird jedoch oft durch einen hohen Preis seitens der Frauen bezahlt.

Es wird sich am Grundprinzip jedoch nichts ändern..

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symolan 12.08.2015, 08:48
73.

Was für ein tendenziöser Titel zu diesem Artikel.

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inver 12.08.2015, 08:48
74. Frauenausbeutung zu legalisieren ist im Sinne der Menschenrechte kontraproduktiv!

Ausbeutung bleibt Ausbeutung, und die Frauen verkaufen ihren Körper in der Regel aus einer Notlage heraus! Wer zahlt für die Folgen der Prostitution, die massenhaft kaputte Menschen erzeugt?
Warum setzt sich Amnesty nicht für die Ausbildung von Mädchen ein, damit sie erst gar nicht ihren Körper verkaufen müssen?

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RenegadeOtis 12.08.2015, 08:49
75.

Zitat von toscana57
Wie kann es mit der Würde einer Frau vereinbar sein, wen sie aus lauter Not und Elend ihren Körper verkaufen muss ? Etwas würdeloseres kann ich mir als Frau kaum vorstellen. Ich bin froh zu wissen, dass meine geliebte Tochter und meine geliebten Enkeltöchter aller Wahrscheinlichkeit niemals in so einer hoffnungslosen Situation sein werden, sich prostituieren zu müssen. Die Männer bei Amnesty haben wohl vollkommen ihren Verstand verloren.
Generell sind bei amnesty auch durchaus Frauen vertreten.

Und ebenfalls generell können Sie mal den Vertrauensvorschuss erbringen, dass ai nicht aktiv in den Menschenhandel und die Zwangsprostitution einsteigt.

Vielleicht hilft es sich vorzustellen, dass man nicht nur aus Not und Elend und hoffnungsloser Situation sich prostituiert - auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können.

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unimog_andi 12.08.2015, 08:50
76. Will ai gar nicht

Nur SPON will den Eindruck erwecken, als ob.

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Dumme Fragen 12.08.2015, 08:52
77. Hier in Hamburg

Hier in Hamburg wurde grade eine Prostituierte verurteilt, 35000 Euro unrechtmäßig bezogene Sozialleistungen zurückzuzahlen. Schlimm, wenn sich nicht nur die Drogenfahnder interessieren, sondern alle staatlichen Stellen, und plötzlich nur noch registrierte, Steuern zahlende Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen und nicht mehr kleine Mädchen und blutjunge Frauen, die von Menschenhändlern jede Woche in eine andere Absteige verschoben werden. Ich kann nicht beurteilen, ob Frauen diesen Job freiwillig machen wollen. Wenn sie dazu gezwungen werden, muss der Staat sie schützen. Wenn sie es freiwillig wollen, muss der Staat es ihnen ermöglichen und sie auch schützen. Ein ähnliches Thema sind Abtreibungen: verbieten bringt nichts, solange Frauen ungewollt schwanger werden. Sobald keine Frau mehr ungewollt schwanger wird, gibt es auch keine Abtreibungen mehr. Ziemlich trivial, oder?

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NoUse4aName 12.08.2015, 08:54
78. Thema verfehlt

Zitat von toscana57
Wie kann es mit der Würde einer Frau vereinbar sein, wen sie aus lauter Not und Elend ihren Körper verkaufen muss ? Etwas würdeloseres kann ich mir als Frau kaum vorstellen. Ich bin froh zu wissen, dass meine geliebte Tochter und meine geliebten Enkeltöchter aller Wahrscheinlichkeit niemals in so einer hoffnungslosen Situation sein werden, sich prostituieren zu müssen. Die Männer bei Amnesty haben wohl vollkommen ihren Verstand verloren.
Es geht eben nicht um Sie und Ihre Töchter.
Und nur weil Sie sich das wahrscheinlich nicht anders vorstellen können heißt dass nicht dass alle Prostituierten "verkaufen müssen" - und wenn doch ist ihnen mit Kriminalisierung erst recht nicht geholfen.

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Erich91 12.08.2015, 08:55
79. Sie machen einen Denkfehler

Zitat von 3of5
Genau wie im Fall der Liberalisierung von leichten Drogen (entzieht der organisierten Kriminalität Gelder) die einzige Richtung, die Sinn macht, will man Positives in dem Bereich bewegen.
es entzieht zwar der organisierten Kriminalität Gelder, verlagert aber in Richtung legalisierter Kriminalität, d.h. die Zuhälter werden ab jetzt legal abschöpfen, wie z.B.die Banken, die ÖR u.s.w.

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