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Grundsatzurteil: Videoüberwachung der Reeperbahn ist legal

Die Reeperbahn in Hamburg darf laut einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes mit Videokameras überwacht werden. Das Urteil hat Signalwirkung: Die Überwachung öffentlicher Plätze ist*damit grundsätzlich erlaubt, auch wenn Anwohner sich in ihren Rechten eingeschränkt fühlen.

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Nonvaio01 25.01.2012, 17:44
1. richtig so

Zitat von sysop
Die Reeperbahn in Hamburg darf laut einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes mit Videokameras überwacht werden. Das Urteil hat Signalwirkung: Die Überwachung öffentlicher Plätze ist*damit grundsätzlich erlaubt, auch wenn Anwohner sich in ihren Rechten eingeschränkt fühlen.
solange es nicht uebhand nimmt ala UK ist es ok.

Die kameras sind ja nicht auf die Haeuser gerichtet sondern auf die strassen. Und wenn kan man ja die Vorhaenge zuziehen wenn man etwas macht was keiner sehen soll..;-)

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frank_w._abagnale 25.01.2012, 17:50
2. Wer nichts zu verbergen hat....

Nur Leute, die etwas zu verbergen haben, haben etwas gegen Kameras oder moderne Fahndungsmethoden.

Ich fühle mich sicherer, wenn ich weiß, dass irgendwo Kameras hängen.

Und das Argument, dass die Kriminalität dann in die Nebenstraßen verdrängt wird, ist ebenso alt wie dumm und falsch.

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Alles_Verblendund_hier 25.01.2012, 17:57
3. Sicherheit statt Freiheit

Dem Staat sind die Bürger egal.

Zeit es zu Checken.


Die Kameras werden keine Gewalttat verhindern, im gegenteil sie Provozieren nur dazu.

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psycho_moni 25.01.2012, 18:07
4. ??

Zitat von Nonvaio01
solange es nicht uebhand nimmt ala UK ist es ok. Die kameras sind ja nicht auf die Haeuser gerichtet sondern auf die strassen. Und wenn kan man ja die Vorhaenge zuziehen wenn man etwas macht was keiner sehen soll..;-)
Sicher dass Sie den Text gelesen haben? Da geht es nicht nur um Fenster, welche angeblich von den Kameras erkannt und ausgeblendet werden, sondern auch um die Straße im Allgemeinen und die Hauseingänge.

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spügel 25.01.2012, 18:21
5. unangemessen

Die Kamera sollen über die Unfähigkeit der Polizei hinwegtäuschen. Es sitzt keiner vor Monitoren und läuft raus, wenn jemand bedroht oder beklaut wird. Alenfalls können Verbrechen u.U. etwas leichtewrverewaltet werden.

Unter diesem Vorwand in Kauf zu nehmen, dass bei sämtlichen Bewohnern dokumentiert wird, wer wann von wem Besuch bekommt, ist wirklich krass überzogen. Hier gehen mir Bürgerrechte verloren, als neue hinzugewonnen werden.

Als Anwohner ist man jetzt gezwungen, woanders hin umzuziehen. Wenn das wenigstens finanziell von denen unterstützt werden würde, die diese Kameras betreiben ....

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rcp48 25.01.2012, 18:26
6.

Zitat von Nonvaio01
solange es nicht uebhand nimmt ala UK ist es ok. Die kameras sind ja nicht auf die Haeuser gerichtet sondern auf die strassen. Und wenn kan man ja die Vorhaenge zuziehen wenn man etwas macht was keiner sehen soll..;-)

Sie glauben doch wirklich nicht das es nicht überhand nimmt.
Einige möchten das die Menschen auf Schritt und Tritt überwacht werden, denn so hat man Sie unter Kontrolle. Information ist Macht... So einfach ist es.

Handy, RIFD chips in Kleidung und Ausweis Dutzende Kameras, etc. etc.

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onecomment 25.01.2012, 18:30
7. ....

Zitat von frank_w._abagnale
Ich fühle mich sicherer, wenn ich weiß, dass irgendwo Kameras hängen.
Dann fühlen Sie bitte auch weiterhin sicherer, glauben an die trügerische Sicherheit die Kameras ihnen suggerieren und glauben an die Versprechen von Sicherheit die Ihnen Politiker durch Kameras versprechen.

Die Realität sieht leider anders aus:

Video-Überwachung: Big Brother schaut weg | Digital | ZEIT ONLINE

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logikerhh 25.01.2012, 18:38
8. Privatsphäre!

Zitat von frank_w._abagnale
Nur Leute, die etwas zu verbergen haben, haben etwas gegen Kameras oder moderne Fahndungsmethoden.
Sie werden überrascht sein - es sind auch eine Menge Menschen dagegen, die nichts zu verbergen haben.

Der Grund hierfür ist der Schutz der Privatsphäre: Eine Kamera der Polizei, die in der Lage dazu ist, direkt in eine Wohnung hineinzusehen, ist nichts anderes als ein Spanner, der in sie hineinsieht. Mit dem Unterschied, dass man den Spanner erkennt und man ihn dafür anzeigen kann, während man dies bei einer Kamera in fünfzig Metern Entfernung nicht einmal bemerken würde, wenn diese die Wohnung abfilmt.
Zudem hat man als Privatperson in diesem Fall keine Kontrolle darüber, wer hineinsieht: Wer hinter der Linse der Kamera zusieht, weiß schließlich niemand. Die Polizei, gut. Aber welcher Polizist? Männlich, gelangweilt, geil vielleicht? Exfreundin, die bei der Polizei arbeitet?

Das Urteil selbst halte ich in diesem Punkt durchaus für in Ordnung, denn man begibt sich, sobald man aus der Haustür tritt, in die Öffentlichkeit. Dort ist die Privatsphäre ohnehin nicht mehr gegeben.
Die Teilurteile aber zuvor, dass nicht in Wohnungen hineingefilmt werden darf, halte ich für völlig in Ordnung, aus genanntem Schutz-der-Privatsphäre-Grund.

Zitat von
Und das Argument, dass die Kriminalität dann in die Nebenstraßen verdrängt wird, ist ebenso alt wie dumm und falsch.
Woher wollen Sie das beurteilen? Kennen Sie Statistiken diesbezüglich? Wenn, dann gerne Quellenangabe hier, würde mich interessieren.
Ich kenne keine. Weswegen ich dieses Argument weder für richtig noch für falsch erklären kann.

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majoschi 25.01.2012, 18:40
9. Einen Held gibt es!

Ich finde es gut das dieses Urteil so gesprochen wurde.

Erstaunlich finde ich ,dass manche Mitmenschen so paranoid sind das sie sogar vor ein Bundesverfassungsgericht ziehen.

Verstehen sie mich nicht falsch, wenn die Klägerin in einem kleinen Dorf wohnen würde könnte ich es verstehen, aber Reeperbahn?

Ich habe ein Interview mit der Begründung des Anwalts der Klägerin im ÖR-Fernsehen gesehen.

Hier war mir sofort klar, das es zu mindestens einen Sieger geben würde der aus der ganzen Geschichte hervorgehen wird.

Der Anwalt selber.

Er bekommt auf jeden Fall sein Honorar und hat dadurch das er in die Medien kommt auch noch eine kostenlose Werbung für sich und seinen Bekanntheitsgrad gemacht.

Respekt.

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