Forum: Panorama
Haflinger-Herde in Thüringen: Pferde durch Grünschnitt vergiftet
AP

Tragisches Ende für elf Haflinger: Die Tiere aus Thüringen starben, weil Unbekannte offenbar Grünschnitt auf die Weide warfen. Dabei kann bei Pferden ausgerechnet eine Pflanze tödlich wirken, deren Namen es nicht erahnen lässt.

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der:thomas 11.05.2014, 19:36
20. doch doch

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Ich habe viele Meter Thuja-Hecke, die ich seit Jahren schneide, und hatte noch nie irgendwelche Probleme damit. Ich weiß auch nicht, von welchem "Geruch" die ganzen Hypochonder hier reden. Aber gerade in der heutigen Zeit kriegen manche Menschen ja von allem möglichen irgendwelche gesundheitlichen Beschwerden. ...
Wächst wie bekloppt - und wenn ich mich wie der Ritter beim Dornröschen durchgekämpft habe - bzw. auf 2,5m zurechtgestutzt- bin ich fertig mit den Nerven und überall, wo man sich im stundenlangen Kampf mit der Heckenschere am Gestrüpp gekratzt hat, ist es noch Tage später gerötet und gereizt...

...also nicht am Gebüsch, sondern an den Armen usw.^^

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hasenfuss27 11.05.2014, 19:43
21.

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Wobei ich mich frage, wie Wildpferde reagieren (bzw. reagiert haben), wenn sie in freier Wildbahn auf eine Thujapflanze trafen ?
Wenn sie kurzfristig mit Appetit reagiert haben, wird es mittelfristig mit dem Tod geendet haben... Das haben sich die 11 Pferde in Thüringen ja nicht spontan ausgedacht...

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Johor 11.05.2014, 19:47
22. Ich versteh das auch nicht ganz...

ich bin auch immer davon ausgegangen, dass Lebewesen normalerweise einen Instinkt haben, was gefressen werden kann. Beim Menschen ist das durch die "Zivilisation" nahezu verloren gegangen - aber bei den Tieren? Fressen die nun wirklich alles was irgendwo rum liegt?

Aber es zeugt von unübertrefflicher Ignoranz, Respektlosigkeit und Egoismus wenn man seinen Müll auf fremde Grundstücke kippt.

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plagiatejäger 11.05.2014, 19:53
23. Ich mag Thujen nicht

Jeder darf seinen Geschmack haben. Mancherorts in Bayern dürfen Hecken nur 1 m hoch sein, aber bei Millionärs wird dann selbst bei neuer Hecke auch locker 2 m geduldet... da laufen die Uhren anders. Dummerweise kann im Umkreis von 2m einer Thujenhecke normalerweise nicht viel wachsen, da die Wurzeln viele andere Pflanzen kaputt machen oder das Wasser wegstehlen... Bleibt zu hoffen, daß es sich im hier berichteten Fall nicht um absichtliche Tierquälerei handelt und sich die Angelegenheit als Unwissenheit herausstellt. Aber solange sollte man doch auch in allen Richtungen ermitteln, da es ja juristisch zumindest wohl (v.a.) Sachbeschädigung bleibt.

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elsam 11.05.2014, 20:01
24. Thuja raus

Zitat von Gertrud Stamm-Holz
Thujen sind als Fremdlinge in Europa totes Material. Es brüten eben keine Vögel in den Dingern und es ernährt sich auch kein heimisches Tier von den Früchten
Da stimme ich vollkommen zu. Thuja ist ein Modetrend, der vielleicht irgendwie nach was aussieht, aber für niemanden einen Nutzen hat.
Wer nicht nur egoistisch nach dem Aussehen geht, sondern auch an andere Lebewesen denkt, der sollte Vogelnährholze pflanzen, wie zum Beispiel: Berberitze (in manchen Gegenden allerdings verboten), Mispel, Hartriegel, Eberesche usw. Da brüten Vögel drin und ernähren sich davon.

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ohminus 11.05.2014, 20:01
25.

Zitat von Johor
ich bin auch immer davon ausgegangen, dass Lebewesen normalerweise einen Instinkt haben, was gefressen werden kann. Beim Menschen ist das durch die "Zivilisation" nahezu verloren gegangen - aber bei den Tieren? Fressen die nun wirklich alles was irgendwo rum liegt? Aber es zeugt von unübertrefflicher Ignoranz, Respektlosigkeit und Egoismus wenn man seinen Müll auf fremde Grundstücke kippt.
Es zeugt auch nicht gerade von viel Sachverstand, wenn man Tieren, die über Generationen hinweg gefüttert wurden, einen "Instinkt" zuschreibt, was gegessen werden kann. Im Übrigen reicht dazu schlichte Beobachtung anderer Haustiere: Ein Hundewelpen frisst auch wortwörtlich jeden Sch... bis es merkt, dass das nicht wirklich der Bringer ist.

Auch Tiere lernen.

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ellen53 11.05.2014, 20:02
26. Wildpferde in Amerika

Thuja ist in Nordamerika und Kanada heimisch. Und da gab es keine Wildpferde. Pferde haben erst die Europäer auf den amerikanischen Kontinent mitgebracht.

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peter234 11.05.2014, 20:10
27.

Ich sehe nicht warum dieser Fall neue Gesetze benötigen würde.
Pferde zu vergiften ist bereits illegal, Grünabfälle dem Nachbarn in den Garten zu kippen auch. Ich hoffe die Täter werden gefunden und entsprechend der bestehenden Gesetze bestraft.

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Dieter62 11.05.2014, 20:20
28. Statt Thuja

kann man auch Eiben pflanzen. Die sind einheimisch, haben für Vögel essbare Beeren und geben guten Sichtschutz.
Thuja wächst sich zu einem riesigen Baum aus, wenn man ihn denn lässt und man muss nichts schneiden.

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Bergunfall 11.05.2014, 20:30
29.

Wir brauchen dringend Thuja-Gesetze. Und Gesetze, die alles andere verbieten, was giftig ist. Überhaupt: Eine Pflanze, die giftig ist? Das ist ja mindestens so asozial wie Drogendealer. Was fällt der Pflanze ein? Und Leute, die eine Hecke pflanzen wollen, und nicht das Wohl aller im Umfeld lebenden Tiere im Auge haben? Eine Hecke sollte ja wohl ein Inbegriff der Gesundheit und des ewigen Lebens sein, zumindest wenn man sie Lebensbaum nennt. Alles andere wäre Etikettenschwindel.

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