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Hamburgs Polizeichef über Kritik an G20-Einsatz: "Besserwisser ohne Verantwortung"
DPA

Wegen der Krawalle beim G20-Gipfel steht auch die Hamburger Polizei unter Druck. Behördenchef Ralf Martin Meyer wehrt sich gegen Kritik - und bestätigt, dass sich mehrere Einheiten weigerten, ins Schanzenviertel vorzurücken.

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rkinfo 15.07.2017, 07:34
1. Die Allgemeinverfpgung hätte gereicht !

Es waren die Juristen, die das Chaos letztlich ausgelöst haben.
Da die Demonstranten gegen den G20 Gipfel in HH wären, hätten sie auch anderswo dagegen demonstrieren können.

In Paris wäre der G20 von Polizei und Militär beschützt worden. Dort hätten die Polizisten nur noch die Kranken- und Leichenwägen polizeilich schützen müssen.

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In Vino Veritas 15.07.2017, 07:37
2. Kapitulation?

Ich kann den Einsatzleiter in der Schanzenstrasse verstehen, dass er Angst um seine Leute hat. Aber wenn der Staat vor der Gewalt kapituliert, was soll dann der einfache Bürger machen? Eine elementare Aufgabe des Staats ist der Schutz seiner Bürger. Man bezahlt Steuern und gibt Freiheitsrechte auf, um gerade nicht in Anarchie zu leben.

Wer geschützt wurde, ist klar. Die Politiker und Staatsgäste ...
https://www.youtube.com/watch?v=MR5UIpe7itk (75 Einsatzfahrzeuge). Die hätten sicher nicht bei Lebensgefahr "kapituliert". Da fehlen natürlich Polizisten vor Ort.

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R.Ts 15.07.2017, 07:41
3. Verantwortung für Gewalt

Bei allem Nachdenken darüber, wie man einen solchen Polizeieinsatz hätte noch besser machen können. Verantwortlich für das Chaos sind ausschließlich und ganz alleine die Chaoten !!!

Was ist denn das für eine Perspektive hier? Es ist vollkommen egal, wie sehr die Polizei provoziert hat oder nicht. Als Reaktion darauf Läden zu plündern oder Autos anzuzünden, zeigt, dass die Verantwortung ganz alleine (und zu 100%) bei denen liegt, die diese Verwüstung direkt und unmittelbar anrichten.

Als unbescholtener Bürger kann ich nur sagen: Wenn die Polizei mir sagt ich soll meine Vermummung aufgeben, dann käme ich NIE auf die Idee, als "legitime" Reaktion ein paar BMW abzufackeln....

In anderen Bereichen käme man doch auch niemals auf die Idee, dass die Opfer an den Straftaten der Täter Schuld wären?

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aschie 15.07.2017, 07:42
4. Komisches Interview

.
Wir haben das unterschätzt und jenes und dies und das ,aber wir haben nichts falsch gemacht konnte keiner vorherwissen und sowieso hab ich damit nichts zu tun.
Ich hab mir vorgenommen die Polizei nicht mehr zu kritisieren ist ja eigentlich alles gesagt und die kleinen normalen Polizeibeamten haben es schwer genug aber die Polizeiführung muss halt für jeden Einsatz die Verantwortung übernehmen .So ist das nun mal .

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spon_3511963 15.07.2017, 07:47
5. und bestätigt, dass sich mehrere Einheiten weigerten

Recht hatten sie!
Nur weil Merkel und der OB unbedingt ihren Willen durchsetzten wollten sollten sich die Polizisten
mit Pflastersteinen und anderen gefährlichen Wurfgeschossen töten lassen!?

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GSYBE 15.07.2017, 07:49
6. bizarr

Ein Interview mit teils bizarren, sich selbst widersprechenden, Antworten.

Die ganze Sache wird immer merkwürdiger.

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funxxsta 15.07.2017, 07:56
7. Auf ein Wort Herr Meyer...

Guten Morgen. Mit erstaunlich geringer Verwunderung habe ich soeben ihr Interview gelesen. Und hoffe Sie finden Zeit und Muse diese Zeilen ebenfalls zu lesen. Herr Meyer, ihre und ihrer politischen Vorgesetzten Strategie sich selbst heilig, unfehlbar und unantastbar zu sprechen, verliert zusehends ihren Unterhaltungswert. Und ist damit jedweden positiven Eindruckes beraubt. Das Sie in einem Interview am Freitag auf Nachfrage zu den Zahlen und Arte von verletzten Demonstranten ein kaltes Lächeln zu Schau stellten und antworteten "...diese Zahlen erheben wir nicht. Sie interessieren uns auch nicht. Uns interessieren die verletzten Beamten." zeigt doch deutlich wessen Geistes Kind Sie sind. Nun diffamieren und beleidigen Sie in diesem Interview auch noch die wenigen demokratisch gesinnten Beamten, die kritikfähig und kritikwillig, die Einsatzplanung und Durchführung in Frage stellen. A la Bonheur, Monsieur. Diese Beamten haben für ihre und ihresgleichen politische Agenda den Kopf hingehalten, ihre Gesundheit riskiert und - mindestens teilweise - ihre Mitbürger, ob friedlich demonstrierend, zivilen Ungehorsam zeigend oder gewalttätig, körperverletzt, ihrer Freiheit beraubt, sie schikaniert und - vor allem Anderen - ihren Auftrag den Souverän bei der Ausübung seiner Grundrechte zu schützen - auf Befehl nicht erfüllt. Alle politische Stigmatisierung Andersdenkender, seit Langem in die Gesellschaft injiziert wie ein schleichendes Gift, wird es nicht schaffen, das Sie und ihresgleichen weitere Grund- und Bürgerrechte beschneiden, um ihre Überwachungsinstrumente zum Machterhalt und Machtausbau zu instaliieren. Der politische Umgang mit der Polizeitaktik selbst friedliche Demonstranten und Anwohner(weit vor dem schwarzen Donnerstag) zu schikanieren, zu schlagen, mit Pfefferspray zu malträtieren, Fotografen ihre Ausrüctung zu zerstören nur weil die Polizisten bei Rechtsbrüchen ablichteten sowie der - in mit Sicherheitskonzepten vertrauten Branchen als kriminell bezeichneten - Vorgehensweise mit dem Start des Demonstrationszuges am Fischmarkt, wird zu ihrer Entlassung und bestenfalls Anklage führen. Die vorliegenden Bild- und Tonmitschnitte, geleakte Dokumente und nun offenbar werdende Lügen und Vertuschungsversuche werden für eine umfassende Aufarbeitung auch ihrer Rolle sorgen. Ich verurteile die in Hamburg ausgeübte Gewalt - von allen Beteiligten - auf das Schärfste. Aber der Bürger muss, ganz verfassungstreu, den Staat und die Verwaltung kritisch beobschten und bei mit Gewaltmonopol betrauten(!) Polizeieinheiten andere Massstäbe anlegen, als bei gewöhnlichen Kriminellen. Sie, rein mein persönliches Empfinden, sind charakterlich wie fachlich völlig ungeeignet, dieses Amt im Sinne der deutschen Rechtsordnung, demokratischer Grundordnung und in Verantwortung zu bekleiden. Allen Mitbürgern, ob konservativ, liberal oder links, ein fabelhaftes Wochenende. Ihnen, Herr Meyer, nicht.

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rvb 15.07.2017, 07:57
8. Bayrische Maulhelden

Hatte ein Herr Fleischhauer hier nicht vor ein paar Wochen lauthals getönt, wie die bayrische Polizei mal kurz in Berlin aufräumen würde.
Da sind dann wohl erhebliche Zweifel angebracht.

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mk70666 15.07.2017, 07:59
9.

Diese nicht endende Berichterstattung zu dem Thema, inklusive sinnentleerter Schuldzuweisungen und Rücktrittsvorderungen, zeigt auf wieviel man durch Gewalt gegen Polizisten und Unbeteiligte politisch bewirken kann.

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