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Hamburgs Polizeichef über Kritik an G20-Einsatz: "Besserwisser ohne Verantwortung"
DPA

Wegen der Krawalle beim G20-Gipfel steht auch die Hamburger Polizei unter Druck. Behördenchef Ralf Martin Meyer wehrt sich gegen Kritik - und bestätigt, dass sich mehrere Einheiten weigerten, ins Schanzenviertel vorzurücken.

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weiser.richard 15.07.2017, 08:03
10. Es ist für....

....die Einsatzkräfte sicher nicht leicht in solchen Situationen. Ich möchte nicht in deren Haut stecken wenn man in solch einen "Hexenkessel" reingerät. Es mögen Fehler von seiten der Einsatzkräfte gemacht worden sein aber das rechtfertigt bei weiten nicht das Ausmaß der Zerstörung.

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thomasbär 15.07.2017, 08:04
11. Sinngemäß: wir waren nicht in der Lage - also waren wir nicht schuld

zusammengefasst sagt er, dass die Hamburger Polizei prinzipiell überfordert und nichtsahnend war. Eine vernichtendes Urteil über den langjährigen Chef - hat der Jahre geschlafen? Und im Interview nicht gemerkt, dass er über seine eigenen Versäumnisse der letzten Jahre gesprochen hat? Damit gibt es jetzt noch einen weiteren Rücktrittsgrund.

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kritischer-spiegelleser 15.07.2017, 08:05
12. Diese Beschreibung sieht nach "Bürgerkrieg" aus

Und diese "Guerillas" haben die Polizei ausgespielt. In dem sie in Gegenden zugeschlagen haben die die Polizei als "Heimat der Linken" nicht intensiver bewacht hat. Und indem sie von Hausdächern aus zugeschlagen haben, was wohl sehr kritisch und gefährlich für die Polizei war. Aber diese Dächer wuren vorher von der Polizei nicht gesperrt oder mit Sicherheitspersonal besetzt. Ich finde, diese "Schlacht" hat die Polizei verloren. Nicht gegen den Bürger, aber gegen gut ausgebildete Guerilla-Kämpfer politischer Organisationen und Interessen. Beim Bürger haben Politik und Polizei nur Ansehen verloren.

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uhrentoaster 15.07.2017, 08:08
13. Meuterei

Wenn das eigene Leben bei einem derartigen Einsatz gefährdet ist, dann sollte man hier auch mal Rücksicht auf die Polizisten nehmen und nicht von Meuterei sprechen, sondern eher von Selbstschutz.

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studibaas 15.07.2017, 08:09
14. Nun ja...

Der Herr lügt, wie immer. Als sämtliche Demonstranten schon auf die Kaimauer geflohen waren war der schwarze Block immer noch geschlossen, separiert und vor allem friedlich, wenn auch vermummt am Boden bzw. auf der Strasse. Die wollten gar nicht flüchten. Die Polizei vermummt sich (bis heute keine Dienstnummern), daher nimmt,- aus meiner Sicht zu Recht,- der schwarze Block für sich in Anspruch auch vermummt zu sein. Im Zeitalter von Gesichtserkennungssoftware und Datenmissbrauch durchaus nachvollziehbar

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holy64 15.07.2017, 08:09
15. Leider überdeckt

diese Diskussion um Einsatz und Randale das Anliegen vieler friedlicher Demonstranten. Viele Bürger wollen auch nicht zu Demos wegen wahrscheinlicher Eskalation. Dabei wäre es wichtig Zeichen zu setzen: Thema des Gipfels ist u.a. Afrika Hunger etc. aber dann Elbphilharmonie für die kleinen Könige

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Mittelalter 15.07.2017, 08:11
16. SPON versucht es mit aller medialen Macht, ...

..... die ihm zur Verfügung steht, aus der unfassbaren Eskalation Linker Gewalt in Hamburg irgendwie eine Art doppeltes Polizeiversagen zu formen.
Nicht die Gewalttätigen des Schwarzen Block sind schuldig, sondern die Polizei, die entweder zu schnell oder zu langsam war.

Aber was waren die Ursachen des Gewaltexzess? Wer hat das organisiert? Von wem haben diese Leute Unterstützung erfahren? Wer finanziert das? Sind politische Parteien oder gar die Regierung in die Finanzierung des Schwarzen Block indirekt oder direkt verwickelt?

Das sind Fragen die interessieren.

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SanchosPanza 15.07.2017, 08:12
17. Wer bestimmt?

Es bestimmen heute also politische Gewalttäter, wo die demokratisch gewählte Politik internationale Spitzentreffen veranstalten darf. Das ist dann schon wie in der Endphase von Weimar. Der Staat hat kapituliert.

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kwoik 15.07.2017, 08:12
18. Frau Merkel

Wollte hochglanzfotos produzieren. Das hat sie geschafft, jedoch in die falsche Richtung oder war es sogar ihr Plan Der Polizei und der SPD die schwarzen Peter zuzuschieben. Frau Merkel schämen Sie sich! Sie hätten der Polizei beistehen müssen statt dessen sind sie abgetaucht genau wie jetzt. Pfui Pfui Pfui!

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leser_gestuetzt 15.07.2017, 08:14
19.

Und schon höre ich wieder die Stimmen, die meinen, es habe keine Molotow-Cocktails gegeben. Das soll ich denen entgegen der Aussage des Polizeipräsidenten glauben? Nein, das tue ich nicht. Die gleichen Stimmen dürfen mir dann auch gern erklären, wo noch der Unterschied zu den Bengalos besteht, mit denen die Autos, Geschäfte und andere Sachen in nullkommanix angezündet worden waren. Jeder darf sich gern das Video vom Spiegel-Kollegen Peter Hell aus dem Schwarzen Block anschauen. Das sind nach MEINER Ansicht ganz sicher kriegsähnliche Zustände. Nicht viel weniger passierte hier bei uns in Leipzig in der Südvorstadt im Dezember 2015. Ich möchte solche Zustände nie wieder in D erleben müssen, dass ich mich mit meinen Kindern zu Hause aus Angst verschanzen muss und mir der Mob Prügel androht, weil ich meine Mülltonne in den Hinterhof ziehen wollte. Diese Krawallkriminellen sollen die ganze Härte des Gesetzes spüren, nicht mehr, nicht weniger.

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