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Hamburgs Polizeichef über Kritik an G20-Einsatz: "Besserwisser ohne Verantwortung"
DPA

Wegen der Krawalle beim G20-Gipfel steht auch die Hamburger Polizei unter Druck. Behördenchef Ralf Martin Meyer wehrt sich gegen Kritik - und bestätigt, dass sich mehrere Einheiten weigerten, ins Schanzenviertel vorzurücken.

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luny 15.07.2017, 16:24
420. Etwas enttäuscht

Zitat von tpro
"...Prävention wäre, wenn die potentiellen Randalierer erst gar nicht an der Demonstration teilnehmen könnten...." Das Problem ist, die Randalierer VORHER zu erkennen. Im Vorfeld tauchten Ausschnitte aus sozialen Medien auf, geschrieben im Dunstkreis der Roten Flora, wonach empfohlen wurde "keine Waffen mitbringen. Hamburg ist eine Großstadt, da könnt ihr alles bekommen". Das bedeute, das auch niemand mit Steinen oder Eisenstangen bei der Anreise gefasst werden kann.
Hallo Tpro,

verstehe.

Trotzdem bin ich zutiefst enttäuscht.

Ich dachte, die geballte Staatsmacht hat in Zusammenarbeit mit
den befreundeten Geheimdiensten der Siegermächte alle Daten
der potentiellen Randalierer parat.

Eine kurze Personenkontrolle am Eingang zur Demo und schon
wären die potentiellen Randalierer gar nicht herein gekommen.

Okay, so einen Eingang gab es wohl gar nicht.

Ich bin nicht aus Hamburg und habe keine Ahnung, wie das ablief.
Eventuell kann ein Mitforist schildern, wie der Zugang zur Demo
organisiert war. Dankeschön.

LUNY

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denker_2 15.07.2017, 16:25
421.

Zitat von Dumme Fragen
Farbe ins Wasser der Wasserwerfer und Lautsprecherdurchsage "in fünf Minuten gibt es Farbwasser - jeder der so markiert wird, wird wegen Landfriedensbruch angeklagt". Keine Unterscheidung machen zwischen Gaffern und Gewalttätigen!
Sie wissen hoffentlich selbst, dass ihr Vorschlag einfach nur dämlich und kriminell ist.

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denker_2 15.07.2017, 16:28
422.

Zitat von Mesi0013
Ich habe auch so meine Kritik am massiven Versagen der Polizei. Aber ist uns allen bewusst, dass durch die momentane Diskussion der eigentliche Diskussionsbedarf über G20, Globalisierung, käufliche Politik, enthemmter Kapitalismus usw. hinten runter fällt? Finde ich schade, die Presse kommt hier auch nicht ihren Aufgaben nach...
Absolut richtig!

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denker_2 15.07.2017, 16:31
423.

Zitat von skeptiker97
Es ist verständlich, dass sich die Polizisten weigern, den Einsatz so zu machen, dass den Linksterrorostem ja nichts passiert. Es ist anscheinend kein Problem, Polizisten zusammenzuschlagen. Wenn der Polizist aber hier angemessen handelt, das heisst, wenn die Situstion war, wie hier beschrieben, auf jeden Fall Schusswaffeneinsatz, dann sieht er sich doch augenblicklich auf der Anklagebank. Wer kann da noch den erforderlichen Einsatz zeigen. Gegenüber den Linksterroristen wird es aber laufen wie bei den Vergewaltigern von Köln: Erst grosses Empörungsgedöns, dann etwas Ruhe abwarten, schliesslich Schwamm drüber. Wenn Politik und Justiz so weitermachen, wird es immer schlimmer mit der inneren Sicherheit.
1. Es wurde kein Polizist zusammengeschlagen!

2. Die meisten Verletzungen unter Polizisten wurden durch das eigene Reizgas verursacht.

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marlang 15.07.2017, 16:34
424. Lügner

Wenn es darum ging, friedlichen Demonstrationsteilnehmern zu ermöglichen zu demonstrieren, warum sind dann tagelang friedliche Demonstrationsteilnehmer mit Wasserwerfern und Pfefferspray besprüht und von Polizisten verprügelt worden?
Für wie doof hält dieser Typ die Menschen, die so einen Mist gerade lesen müssen?

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adal_ 15.07.2017, 16:34
425. Ausgerechnet Schanzenviertel

Ich halte es übrigens nicht für einen Zufall, sondern für strategisch geplant, dass sich die Autonomen "ausgerechnet" das Schanzenviertel für die ultimative Randale ausgesucht haben. Es war besonders gut gegen vorrückende Polizei zu "verteidigen", es gab dort ein lokales Unterstützernetzwerk und die Polizei hat wohl am allerwenigsten damit gerechnet, dass die Autonomen ausgerechnet "ihr eigenes" Viertel zerlegen.

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luny 15.07.2017, 16:37
426. Ergebnis

Zitat von Mesi0013
Ich habe auch so meine Kritik am massiven Versagen der Polizei. Aber ist uns allen bewusst, dass durch die momentane Diskussion der eigentliche Diskussionsbedarf über G20, Globalisierung, käufliche Politik, enthemmter Kapitalismus usw. hinten runter fällt? Finde ich schade, die Presse kommt hier auch nicht ihren Aufgaben nach...
Hallo Mesi0013,

das Ergebnis des G20-Gipfels in Hamburg läßt sich relativ kurz
zusammenfassen.

Der G20-Gipfel hat stattgefunden. Ergebnis gleich NULL.

Mit diesen zwei Sätzen kann die Presse keine Seiten füllen. Das
gibt einen Miniabsatz.

Wenn die Presse kritisch berichten würde, wie Sie zurecht fordern,
dürfen die Schreiberlinge höchstwahrscheinlich nicht mehr zur
Bundespressekonferenz, um den Worten des Regierungssprechers
zu lauschen.

Immer weiter, immer weiter, die Spaltung der Gesellschaft voran-
treibend und irgendwann kommt der große KNALL, womit ja nun
auch niemand rechnen konnte.

LUNY

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Ewa 15.07.2017, 16:41
427.

Zitat von Denkt mal selber nach
Schon mal rein geschaut?
Permanent insbesondere Art. 5 und Art. 3
Nur, das in der heutigen Bundesrepublik und vor allem in den Medien der Art. 3 nur auf die Religionsfreiheit bezogen wird. Er umfasst aber auch die Freiheit der politischen Weltanschauung und da hapert es in diesem Staat "DDR" light ganz gewaltig. Vor allem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wo den Chaoten ein breiter Platz in den Talkshows eingeräumt wird, z.B. Strommastenabsägerinnen oder Menschen die rechtskräftig verurteilt wurden, weil sie die RAF unterstützten.
Die BRD denkt links, redet links und hadnelt links, natürlich unter Berücksichtigung der sogenannten Grünen, die schob für Helmut Schmidt eine "Melonenpartei" war, außen grün, innen rot, siehe Stellungnahmen zum G 20 Gipfel und den Straßenschlachten und Verbrechen derr Linksradikalen.

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HH_Lebowski 15.07.2017, 16:44
428.

Kann mich nicht erinnern wann das letzte mal einer von diesen Betonköpfen jemals einen Fehler zugegeben hätte. Nee, stur weiter geradeaus bis um nächsten Crash. Absolut lern- und selbstkritikunfähig...

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merkel123 15.07.2017, 16:45
429. Problem der Polizei

Sicher hat die Polizei den Einsatz suboptimal bewaeltigt, dies gibt der Polizeipraesident ja auch mindestens zwischen den Zeilen zu. Seine Bemerkung ueber die hinterher auftretenden Besserwisser trifft allerdings auch zu, wer nicht in der Verantwortung steht, kann nachher leicht kritisieren. Zugunsten der Polizei ist jedenfalls zu beruecksichtigen, dass sie bei der Erfuellung ihrer Aufgaben nicht nur Rechtsbrechern gegenuebersteht, sondern ebenso einem nicht geringen Teil von Justiz, Medien, Politik und Oeffentlichkeit. Diese neigen dazu, gerade bei politisch links gepraegten Straftaten den Taetern Verstaendnis bis hin zur mindestens moralischen Unterstuetzung zukommen zu lassen. Gerade Trittin kennt sich hierin aus, war er doch an dem sogenannten Buback-Nachruf beteiligt, der fuer die Ermordung des damaligen Generalbundesanwaltes Buback 1977 klammheimliche Freude aeusserte. Auch die Vergangenheit anderer Gruenen -Ikonen wie Stroebele - rechtskraeftig wegen Unterstuetzeung einer terroristischen Vereinigung 1980 zu Freiheitsstrafe verurteilt - und der ehemals beliebteste deutsche Politiker Joschka Fischer - zwar niemals wegen Gewaltdelikten verurteilt, aber sich zu entsprechenden Taten spaeter bekennd - spricht eine eindeutige Sprache. Die Lektuere der Beitraege zu diesen Personen auf Wikipedia bringt dem Leser noch weitere Erkenntnisse.

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