Forum: Panorama
Havariertes AKW Fukushima I: Regierung bestreitet direkte Gesundheitsgefahr

Die Arbeiter am Atomkraftwerk Fukushima I kämpfen verzweifelt darum, die havarierten Anlagen zu kühlen - bislang meist erfolglos.*Laut der japanischen Regierung besteht durch die Radioaktivität außerhalb eines Umkreises von 20 Kilometern aber keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.

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Edelweiß 16.03.2011, 14:56
20. Aufgeben, zugeben

Zitat von random42
Endlich werden die Wasserwerfer gegen Atomkraft und nicht gegen Atomkraftgegner eingesetzt ;)
Das war auch mein Gedanke. Andererseits lehrt die Erfahrung: Wer Wasserwerfer einsetzt, hat das Spiel schon verloren. Er weiß es vielleicht noch nicht, bzw. meistens will er es einfach nicht eingestehen.

Deshalb will bei mir keine Freude aufkommen.

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peter20 16.03.2011, 15:03
21. Bravissimo!

Zitat von sysop
Die Arbeiter am Atomkraftwerk Fukushima I kämpfen verzweifelt darum, die havarierten Anlagen zu kühlen - bislang meist erfolglos.*Laut der japanischen Regierung besteht durch die Radioaktivität außerhalb eines Umkreises von 20 Kilometern aber keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.
Bravo! Schicken wir doch tatsaechlich unsere furiosen Stuttgarter Wasserwerfer da runter - und den Nebelwerfer Mappus gleich mit, um alle harten Fakten als unserioes wegzudiskutieren.

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mhenny 16.03.2011, 15:04
22. Ihre Behauptung ist falsch

Zitat von Mathe-Freak
Das Kraftwerk hat doch eh ein Kernfänger, wenn es hart auf hart kommt.
Erst die aktuell/in Zukunft gebauten Kernkraftwerke werden so etwas haben.

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Alderamin 16.03.2011, 15:05
23. Abklingzeit

Zitat von mohrsnh
Fuer den Atomexperten mag dies klingen wie wenn Hans Doof ueber Raumfahrt redet, aber warum schickt Deutschland nicht Castor Behaelter und China und U.S.A Roboter aus Tiefsee oder Raumfahrtprojekten um hier die Brennstaebe in die Transportbehaelter zu stecken und zu sichern?
Weil die Brennstäbe, bevor sie im Castor transportiert werden können, erst mal ein paar Jahre abklingen müssen, d.h. die heftigen Kernzerfälle, die die Wärme produzieren, müssen erst mal ordentlich nachlassen http://de.wikipedia.org/wiki/Nachzer...elementwechsel. Sonst kokeln sie den Castor zusammen. Nur hat man diese Zeit leider jetzt gerade nicht.

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persona-non-grata 16.03.2011, 15:14
24. Auf Thema geantwortet

Zitat von peter20
Bravo! Schicken wir doch tatsaechlich unsere furiosen Stuttgarter Wasserwerfer da runter - und den Nebelwerfer Mappus gleich mit, um alle harten Fakten als unserioes wegzudiskutieren.
Wir könnten ihm auch ein paar Eiswürfelmaschinen mitgeben. Die drappiert er dann adrett rund um den Reaktorkern, stellt ihn an und schon wird die ganze Kiste auf coole -18 Grad runtergekühlt.

Mappus wird der Held des Tages und bleibt MP von BW.

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GeorgAlexander 16.03.2011, 15:16
25. Na dann...

Zitat von Mathe-Freak
Das Kraftwerk hat doch eh ein Kernfänger, wenn es hart auf hart kommt. Im schlimmsten Fall werden die Brennstäbe für die Ewigkeit eingeschlossen und fertig. Von einen Fallout wie 86 kann man nicht mal ansatzweise ausgehen, erstaunlich wie die Leute für dumm verkauft werden.
ist ja alles geritzt. Warum verraten uns die Kernenergieverantwortlichen nicht, dass es diese problemlose Hintertür gibt? Wollen sie es nur spannend halten für uns?

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alsterdorfkater 16.03.2011, 15:24
26. '

Zitat von random42
Endlich werden die Wasserwerfer gegen Atomkraft und nicht gegen Atomkraftgegner eingesetzt ;)
Sind Sie eigentlich wahnsinnig, sich darüber zu freuen, daß dort ausgerechnet Wasserwerfer eingesetzt werden sollen. die funktionieren doch nur mit, unter Druck gesetztem, freigesetztem Dihydrogenmonoxid. Über die Gefahren dieses Stoffes sollten sie nochmal nachdenken!

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persona-non-grata 16.03.2011, 15:29
27. Auf Thema geantwortet

Zitat von GeorgAlexander
ist ja alles geritzt. Warum verraten uns die Kernenergieverantwortlichen nicht, dass es diese problemlose Hintertür gibt? Wollen sie es nur spannend halten für uns?
Nein. Sie wollen von etwas ganz anderem ablenken:

1. Volkermord in Nordafrika;
2. Guttenberg-Affäre,
3. Niedergang des FC bayern München.

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principiis 16.03.2011, 15:31
28. Optionen ?

Zitat von sysop
Die Arbeiter am Atomkraftwerk Fukushima I kämpfen verzweifelt darum, die havarierten Anlagen zu kühlen - bislang meist erfolglos....
Das sieht auf den ersten Blick schon wie eine Verzweiflungstat aus: Hubschrauber mit Wassersäcken, wie im Fernsehen zu sehen, waren offenbar auf Grund der hohen Strahlenbelastung über den Reaktoren für diese Aufgabe ohnehin nicht unbedingt geeignet. Es wirkt wie das letzte Aufgebot.

Diese müssen vermutlich zu lange über den nach oben offenen Reaktoren kreisen, und die Piloten waren deshalb vermutlich einer zu hohen Dosisleistung der Strahlung ausgesetzt.

Wenn man sich aber von dieser Art der behelfsmäßigen Kühlung noch etwas verspricht, gäbe es noch eine andere, zumindest erwägenswerte Option: Die USA besitzen eine oder mehrere zu Brandbekämpfungszwecken umgerüstete Boeing-Passagiermaschinen, die zum einen natürlich über wesentlich höhere Wasserkapazitäten verfügen als Hubschrauber, und zum anderen bei einem Überflug über nur kurze Zeit der vermutlich dennoch sehr hohen Strahlungsleistung ausgesetzt wären.

Um in massiver Weise etwas bewirken zu können, müßten vermutlich einige Maschinen in einer Art Schleifenfunktion über längere Zeit eingesetzt werden. Diese Maschine(n) sind in Kalifornien, auf der anderen Seite des Pazifiks stationiert.

Bestünden die Voraussetzungen hierfür, ließe sich durch eine solche Notmaßnahme vielleicht zumindest, wenn schon nicht dauerhaft stabilisieren, so womöglich doch der Moment einer großen Havarie bis zu einem Zeitpunkt hinauszögern, an dem eine für die Bevölkerung vorteilhafte Wetterlage herrscht, die die größten Auswirkungen eines radioaktiven Fallouts bzw. der radioaktiven Wolken und Emissionen auf das offene Meer lenkte.

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BardinoNino 16.03.2011, 15:35
29. Geld spielt bei "Atomkrafts" immer ein Rolle!

Zitat von akoppel
...Wie dem auch sei, Es gibt doch mittlerweile auch Helikopter-Drohnen, kann man die nicht für sowas einsetzen? Oder alternativ eine Fernsteuerung in vorhandene Helis einbauen? So extrem kompliziert stelle ich mir das nicht vor. In dieser Situation sollte Geld doch wohl keine Rolle spielen.
Gerade war auf Phoenix eine Doku über deutsche Atomkraftwerke zu sehen. Ein "Schichtführer" in einer dort besuchten Leitwarte war im "früheren" Leben 2. Offizier auf einer Autofähre.

Der Rest des Filmes ließ mich dauernd an Homer Simpson denken...nicht an den sach- und fachgerechten Umgang mit einer der giftigsten Substanzen dieser Welt...

Wer soll denn die Drohnen bauen? Der 2. im obigen Film vorgestellte Schichtführer? Der war mal Elektriker - hat also entfernt immerhin etwas mit Atom-Strom zu tun gehabt.

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