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Havariertes AKW Fukushima I: Regierung bestreitet direkte Gesundheitsgefahr

Die Arbeiter am Atomkraftwerk Fukushima I kämpfen verzweifelt darum, die havarierten Anlagen zu kühlen - bislang meist erfolglos.*Laut der japanischen Regierung besteht durch die Radioaktivität außerhalb eines Umkreises von 20 Kilometern aber keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.

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cohorte 16.03.2011, 16:14
40. Tja...

Zitat von mohrsnh
Fuer den Atomexperten mag dies klingen wie wenn Hans Doof ueber Raumfahrt redet, aber warum schickt Deutschland nicht Castor Behaelter und China und U.S.A Roboter aus Tiefsee oder Raumfahrtprojekten um hier ........
Die Dinger sind radioaktiv und vermutlich ein paar hundert Grad, je nach Zustand vielleicht sogar 1000-2000 Grad heiß, sind verformt und stecken in einem Gebäude das halb zerstört ist (siehe Bilder). Selbst wenn sie an das Containment herankommen müssen sie den Deckel, der X Tonnen wiegt, erst einmal öffnen. Dann kommt ihnen die Suppe entgegen.

Da kann man gar nix machen mit unserer tollen wunderbaren Technik, außer die Wasserpistole drauf halten.

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Gebetsmühle 16.03.2011, 16:18
41. so isses

Zitat von chrisre
Schauen wir auf Tschernobyl zurück, werden auch hier wohl früher odder später "Hilfskräfte", man nannte sie Liquidatoren damals in Tschernobyl in größerer Menge benötigt. Eine ganze Reihe von Menschen, und eher keine Atomphysiker, die die groben Arbeiten in der Todeszone erledigen und Ihr eigenes Leben dafür opfern (müssen). Einfache Soldaten oder Polizisten oder freiwillige, man kann nur spekulieren. Gearbeitet werden muß in der Todeszone wohl, leider.
und genau dafür wären doch leute wie m.michaelis, oder fleischhauer und die verantwortlichen in wirtschaft und regierung wie geschaffen. ist ja alles ganz harmlos und hinterher können sie uns von ihrer tollen team-erfahrung berichten. wenn es eh erledigt werden muss, warum nicht von den "richtigen" leuten, nämlich den schuldigen und ihren apologeten.

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tetaro 16.03.2011, 16:29
42. ..

Zitat von sysop
Laut der japanischen Regierung besteht durch die Radioaktivität außerhalb eines Umkreises von 20 Kilometern aber keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.
Keine Unmittelbare Gesundheitssgefahr = Sie werden in den nächsten paar Stunden daran nicht sterben. Insoweit vermutlich eine korrekte Angabe.

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gutefisch 16.03.2011, 16:43
43. ?

Zitat von persona-non-grata
Wir könnten ihm auch ein paar mitgeben. Die drappiert er dann adrett rund um den Reaktorkern, stellt ihn an und schon wird die ganze Kiste auf coole -18 Grad runtergekühlt. Mappus wird der Held des Tages und bleibt MP von BW.
Ja, ja, de Mappus hat rech, de grüne Terroristensaat is jetz auf jejangen. Die rütteln jetz an de Grundfesten der Nation, wenn dat mal die Atomkraftwerke aushalten! Man denke da an Rüttelfaktor 9.0, dat könnte glatt zu einem kontollierten Abriss führen.

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gutefisch 16.03.2011, 16:44
44. ?

Zitat von persona-non-grata
Wir könnten ihm auch ein paar mitgeben. Die drappiert er dann adrett rund um den Reaktorkern, stellt ihn an und schon wird die ganze Kiste auf coole -18 Grad runtergekühlt. Mappus wird der Held des Tages und bleibt MP von BW.
Ja, ja, de Mappus hat rech, de grüne Terroristensaat is jetz auf jejangen. Die rütteln jetz an de Grundfesten der Nation, wenn dat mal die Atomkraftwerke aushalten! Man denke da an Rüttelfaktor 9.0, dat könnte glatt zu einem kontollierten Abriss führen.

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gutefisch 16.03.2011, 17:03
45. geht alles nicht.

Zitat von principiis
Das sieht auf den ersten Blick schon wie eine Verzweiflungstat aus: Hubschrauber mit Wassersäcken, wie im Fernsehen zu sehen, waren offenbar auf Grund der hohen Strahlenbelastung über den Reaktoren......
Die sache ist verloren, man kann höchstens die Folgen etwas verzögern. Das einzigste was realistisch ist, mit allen Tansportkapazitäten dieser Wel tzu Wasser und Luft, alle Japaner herausholen soweit man das schafft! Es sollte kein Problem sein diese Menschen, auch wenn es 120 Millionen sind, in den Industriestaaten zu integrieren.

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So_Lu 16.03.2011, 17:31
46. titel

Zitat von sternfalke77
Wie lange ist denn nichts geschehen ? Das Wasser war weg , der Ernst der Situation war auch klar ! Das Militär brauchte nur den Befehl dazu ! dDs war vorgezogene Leichenstarre ! Wenn Ihr Haus brennt , warten Sie auf Ihren Nachbarn , der löschen soll ? Oder nehmen Sie den Löscher von der Wand um Ihre Familie zu retten ,- egal ob Sie sich dabei verbrennen ? - Meine Entscheidung wäre immer letzteres ! - Nennt man Verantwortung .
Und das alles geht mit einem Fingerschnips und innerhalb von Stunden.
Vielleicht sollten sie bedenken das die Infrastruktur dort zerstört ist. Das auch schon Wasser hineingepumpt wurde und wird. Und das es vor einer Woche passiert ist.
Ich weiß nicht was sie sich vorstellen was dort unter den Bedingungen in einer Woche dort aufgebaut werden soll, ne riesige Pumpstation?
Ich bin mir sicher das der Energieversorger und die Regierung ihr möglichstes tut und getan hat um zu verhindern was nach der Katastrophe passiert ist und was womöglich passieren wird. Inwiefern das hätte verhindert werden können ist eine andere Geschichte.
Zudem ist es natürlich auch immer leicht irgendwelche Behauptungen in den Raum zu stellen.

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A_Friend 16.03.2011, 17:33
47. Titelschmelze

Zitat von Mathe-Freak
Das Kraftwerk hat doch eh ein Kernfänger, wenn es hart auf hart kommt. Im schlimmsten Fall werden die Brennstäbe für die Ewigkeit eingeschlossen und fertig. Von einen Fallout wie 86 kann man nicht mal ansatzweise ausgehen, erstaunlich wie die Leute für dumm verkauft werden.
Bitte nicht erschrecken, die Realität holt Sie gerade ein:
- Kein Reaktor in Fukushima I verfügt über einen Core-Catcher
- Ein Sarkopharg wie in Chernobyl hält einige Jahrzehnte, dann wird der Beton durch die Strahlung brüchig.
- Der Fallout wird wahrscheinlich nicht wie '86 über weite Gebiete verteilt - dafür werden die betroffenen Gebiete umso stärker verstrahlt (weniger "Verdünnung")
- Statt Gemüse und Milch wird Seefisch radioaktiv belastet (Westwindzone, d.h. der meiste Dreck landet im Ozean)
- Der Worst Case ist immer noch nicht ausgeschlossen: Das Corium (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Corium_...ktortechnik%29 - Anm: Was ist eigentlich schlimmer: Daß so etwas passieren kann oder daß es so häufig passiert, daß es sogar ein eigenes Wort dafür gibt?) schmilzt sich durch Druckbehälter, Containment und Hallenboden bis zum Grundwasser und führt zu einer Dampfexplosion, bei der der Reaktorinhalt fein zerstäubt in die Athmosphäre geblasen wird.

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bürger#40175 16.03.2011, 18:31
48. Von Blindheit geschlagen, man müsste es 100% ablehnen

Manche Wissenschaftler u. Experten träumen ja immer noch von einer kontrollierbaren Energie. Das ist wie Blindheit.
Von Blindheit geschlagen. Und wieviele AKWS müssen noch hochgehen, damit 100% aller Menschen sagen, " das will ich nicht anfassen und ich will auch , dass niemand anderes es für mich anfassen muss"
FINGER WEG VON DEM ZEUG, das können nur Götter beherrschen und der Mensch ist leider nur ein Mensch und es hält sich beständig nur die erschreckende Phantasie, ein Gott sein zu wollen.

In 25 Jahren zweimal, kann man hochrechnen wie oft uns sowas noch beschäftigen wird. Wer braucht noch so viele Blindheits-Kuren? Warum ist überhaupt ein Staat an AK interessiert? Es ist das kurzfristige Denken, bloß immer nur aktuelle Probleme zu lösen. Wer den Dreck abkriegt, der wird an diesen Problemen lange arbeiten dürfen. Siehe Weissrussland.

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Reiner Wein 16.03.2011, 21:23
49. Quatsch!

Zitat von gutefisch
Das einzigste was realistisch ist, mit allen Tansportkapazitäten dieser Wel tzu Wasser und Luft, alle Japaner herausholen soweit man das schafft! Es sollte kein Problem sein diese Menschen, auch wenn es 120 Millionen sind, in den Industriestaaten zu integrieren.
DAS ist mit Sicherheit so ziemlich das Unrealistischste, was ich bisher gehört habe.

Realistisch ist, dass man bald eine 50km-Todeszone (Sperrgebiet) um das AKW ziehen wird - und der Rest Japans wird in ein bis zwei Jahren so weitermachen wie bisher. Vielleicht mit dem einzigen Unterschied, dass dort plötzlich Windkraftanlagen wie Pilze aus dem Boden schießen werden.

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