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Herbststurm "Herwart": Bundesamt warnt vor schwerer Sturmflut an Elbe und Weser
DPA

Der Herbststurm "Herwart" fegt über Norddeutschland: Hamburg bereitet sich auf eine schwere Sturmflut vor. Orkanartige Böen entwurzeln Bäume und kippen Baugerüste um; die Feuerwehr ist im Dauereinsatz.

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mhwse 29.10.2017, 12:55
60. kein Wald

Zitat von Bernd.Brincken
Nach dem kurzem Abstand zum vorigen Totalausfall der Bahn kann man ja kaum mehr von einem "Jahrhundertsturm" oder auch nur einer Ausnahmesituation sprechen. Ob die Ursache nun menschengemachtes CO2 oder andere globale Wettertrends sind, spielt dabei keine Rolle. Die Bahn muss sich nun auf die Lage einstellen. Und das heisst: Bäume abholzen, wo sie bei einem Sturm auf die Gleise fallen könnten. Fertig. Andere Bahnunternehmen auf der Welt kriegen das auch irgendwie hin; oder haben von anfang an entsprechend geplant. Mit der (echten oder gespielten) Naivität in dieser Sache muss jetzt mal Schluß sein.
erhöht die Windgeschwindigkeiten (Hochgeschwindigkeits-Züge können bei Seitenwind entgleisen ..) - nach dem Abholzen kommen dann Beton Windschutzwände ..

oder noch besser, die Bahn fährt in einem Tunnel.

Den kann man oben drauf sogar bepflanzen.
(muss man gar nicht abholzen)

Den Tunnel kann man von Luft befreien und dann mit Überschall fahren ..

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von Hinnen 29.10.2017, 13:04
61. Ich habe mir die Webcams vom Hamburger Hafen angeguckt.

Sieht aber nicht so gewaltig aus. Eher wunderbarer Sonnenschein im Gegenlicht.

Boulevard ist es, aus einer Pfütze eine entfesselte Mordsee zu machen.

Ich gehe wohl richtig in der Annahme, dass die Spiegel-Mitarbeiter in der Hafenstadt keine nassen Füsse bekommen.

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xvxxx 29.10.2017, 13:07
62. Wenn man die Kommentare so liest...

Folgende Massnahmen scheinen die einzig adäquaten, um der unbotmässigen Beeinträchtigung durch das Wetter her zu werden und das komplettversagen der Politik in dieser Sache zu bereinigen:
- Abpumpen der Meere um mindestens 5m
- Komplettabholzung Deutschland
- Komplettüberdachung Deutschlands

Merken einige hier nicht, wie komplett überzogen mittlerweile ihr Denken ist?

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wilam 29.10.2017, 13:13
63. ein hohes Gut -

das Eigentum. Lieber ein ganzes Land zum Stocken bringen, als ein paar Bäume fällen.
Aber wenn in München die Spekulanten anklopfen, dann sind jahrzehntelange Wohn-
rechte und alteingesessene Betriebe völlig out und vergessen.

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Kradfahrer 29.10.2017, 13:20
64. Der Verweis

Zitat von perello
An dieser Stelle Dank an die Ökos dieser Welt, die nicht so recht wissen, was sie wollen. Einerseits will man den Verkehr von der Straße weg bekommen und propagiert die Bahn als ökologisch sinvolles Transportmittel. Andererseits dürfen die Bäume entlang der Strecken wuchern wie blöde und sorgen so dafür, dass die Bahn beim kleinsten Sturm bereits ausfallen muss. Entlang der Strecke Bremen - Hamburg, die ich als Pendler täglich fahre, wuchern die Bäume regelrecht wie Unkraut. Die Strecke ist dazu teilweise ungünstig gelegen, links und rechts geht die Böschung hoch, so dass Bäume leicht herunter aufs Gleis und die Oberleitung purzeln. Die Bäume sind nicht alt, viele sehr dünn im Durchmesser, aber das reicht bereits um Zehntausende Menschen stranden zu lassen. Die Trassen sollen nicht aussehen wie zubetonierte Kanäle, aber es muss ein Mittelweg beim Grünschnitt gefunden werden, dass nicht bei jedem Sturm das halbe Land zum Stillstand gezwungen ist.
auf Umweltschützer und Bäume auf Privatgrundstücken ist völliger Unsinn, denn die Verkehrssicherungspflicht bezieht sich auf Private wie Firmen, auf Bäume wie Bauwerke.

Ursache ist schlicht und ergreifend, dass die Bahn nicht auf die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht in ausreichendem Maße sowohl bei sich wie auch bei Anderen achtet und das ggf. auch durchsetzt.

Beweise? Kein Thema, wie wäre es mit den Autobahnen. Die führen auch durch Wälder und haben Bäume als Begleitgrün. Ist da der Verkehr zusammengebrochen wegen umgestürzter Bäume? Nein? Muss dann wohl daran liegen, dass Straßenmeistereien mehr auf die Verkehrssicherheit achten als die Bahn. Denn daran, dass der Wind sich bevorzugt die Bahn als Opfer sucht, wird es ja wohl nicht liegen.

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lothar63 29.10.2017, 13:22
65. Ist ja gruselig

Ist ja wieder gruselig hier. Juristisches Halbwissen contra Ökobashing contra Patentlösungen noch und noch. Dabei wird auch hier nichts anderes übrig bleiben als die Quadratur des Kreises bestmöglich hinzubekommen. Also ökologisch einigermaßen vertretbare Maßnahmen, ein verbessertes Schadensmanagement der Bahn und mehr Gelassenheit bei den unvermeidlichen Schadensfolgen. Mehr geht nicht und mehr braucht es auch nicht.

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alt-nassauer 29.10.2017, 13:22
66. So oder so eine Sinnlos-Diskussion...

Zitat von Bernd.Brincken
Das sind dann Einzelfälle. Auf der Fläche aber ist das Problem der zu enge Bewuchs an den Gleisen. Und das kann man durch entsprechende Planung schon wirksam eindämmen. Hört sich langsam nach einem Thema für den Minister an, von der Bahn selbst ist entsprechende "Weitsicht" (bis zum nächsten Sturm) kaum zu erwarten.
Zum einen ist die Bahn seit 2007 damit beschäftigt Bäume zu fällen oder dafür zu sorgen, das Bäume gepflegt bzw. Bäume gefällt werden. Das gilt für die gesamte Vegetation im Bereich der Bahn. Für einige Fäll-Aktionen wurde die Bahn auch schon Öffentlich angeprangert - das sollte man auch mal hier nennen!

Klar wenn man vor 2007 nichts oder wenig getan hat und ein so großes Netz hat. Dann kann man nicht überall sein. Der erste Durchlauf das alle Bahnkilometer durch sind, ist laut Bahn 2018. Darüber hinaus ist die Bahn immer wieder an Strecken mit Grünschnitt beschäftigt. Sehe ich seit Jahren so...

Andersherum sind Eigentümer schon verpflichtet für eine Sicherheit zu sorgen. Auch da ist die Bahn dran - geht auch alles Gleichzeitig und überall?

Den anderen Aspekt sollte man auch beachten. Eine gute Vegetation sichert auch Hänge oder Böschungen. Diese sind bestimmt auch nicht alle im Eigentum der Bahn. Sollte man die Besitzer zu Rodung verpflichten? Was passiert mit Hängen und Böschungen bei Regenereignissen?

Heißt es dann in Zukunft, Bahnstrecke wurde gesperrt weil sich Schlamm und Geröll auf den Gleisen befinden. Da dauert so eine Sperrung garantiert länger! Was für eine Lösung dafür?

Zu dem sollte man sich nicht hier einseitig Informieren, die Bahn sei untätig oder man wüsste nichts davon. Es wird etwas getan. Man fällt sogar aus Hängen heraus mit Hubschrauber. Nur wenn die Ereignisse (Stürme und deren Stärke) immer häufiger werden - kann man nicht überall sein und ein Problem so schnell lösen.

Die Erde ist Natur und wir greifen in sie ein und nicht umgekehrt!

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wannbrach 29.10.2017, 13:23
67.

Ich finde es ist ein Bekenntnis der Unfähigkeit das Hamburg nicht in der Lage ist einen Flutschutz zu bauen wie die Holländer oder in kleinerem Maßstab wie die Engländer.

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Kradfahrer 29.10.2017, 13:30
68. Trauerspiel

Eine Stadt mit 3,5 Mill. Einwohnern ruft den Notstand aus, weil doch echt 100 Einsätze binnen 3er Stunden zu bewältigen sind, also 33 in einer Stunde. Und wenn ich mich recht entsinne, ist es der dritte Notstand binnen 3er Monate. Mir kommen echt die Tränen. Kriegen die überhaupt noch etwas auf die Reihe? Also in der Tat und nicht mit dem Mund.

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alt-nassauer 29.10.2017, 13:34
69. Wie argumentieren sie im folgenden Fall...

Zitat von wilam
das Eigentum. Lieber ein ganzes Land zum Stocken bringen, als ein paar Bäume fällen. Aber wenn in München die Spekulanten anklopfen, dann sind jahrzehntelange Wohn- rechte und alteingesessene Betriebe völlig out und vergessen.
Einige Eigentümer (Waldbesitzer/Forstbetriebe) würden in Bereich von Hängen und Böschungen fällen, damit keine Bäume in die Gleise fallen könnten.

Die Vegetation würde zurück gehen. Land verkarsten und Untergrund den nötigen Halt.

Eine Woche Dauerregen würden mehrere Tausend Kubikmeter Schlamm und Geröll auf die Strecke rutschen lassen. Weil ja nichts da ist um den Boden zu festigen.

Ihr Vorschlag - Hänge und Böschungen einebnen? Warum nicht Deutschland flach wie eine Flunder machen und alles Einbetonieren.

Wenn es im Westerwald gar keine Bäume gebe, konnten die Schnellzüge gleich mit 100 km/h fahren. Auch Landschaft inklusive Wälder mit Bäumen sind Windschutz!

Ich wusste gar nicht das Norddeutschland ein eigenes Land ist. In unserem "Mitteldeutschland" fährt alles im Plan. Zumindest nicht das was von Norddeutschland abhängig ist und die Einschränkungen auf den Schnellfahrstrecken. Man läuft sogar Marathon, als gebe es keine Stadtbäume oder Gerüste...

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