Forum: Panorama
Hetz-Kommentar auf Facebook: Porsche kündigt Lehrling wegen Fremdenhass
Sreenshot Facebook Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen

Eine Wasserdusche für Flüchtlinge: Für diese Aktion erntete die Freiwillige Feuerwehr des oberösterreichischen Ortes Feldkirchen viel Lob - und die Hetze eines Kfz-Lehrlings. Jetzt hat Porsche dem Auszubildenden gekündigt.

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rka001 25.07.2015, 08:41
160.

Zitat von LouisWu
Natürlich war das ein saublöder Kommentar, wahrscheinlich sogar sarkastisch gemeint. Einerseits. Andererseits: Soviel zum Klarnamenzwang bei FB (und wo sonst auch immer) und den Folgen. Da wurde also die Zukunft eines jungen Menschen vernichtet, weil er - nach zeitgeistig herrschender pc - böse war, obwohl er privat böse war und nicht im Job. Das unterscheidet sich nicht besonders von der Vorgehensweise unter den totalitären Regimen aller Zeiten....
Nach welcher "zeitgeistig herrschender pc" ist der Kommentar des Jungen denn nicht "böse"? Gibt es irgendwelche zivilisierten Gesellschaften, in denen "Ein Flammenwerfer wäre besser gewesen." nach "zeitgeistig herrschender pc" ein akzeptabler Kommentar ist?

Leute haben zu lernen, daß das Internet nicht per se der Platz ist, wo man sich benehmen kann wie offene Hose.

Zur Not eben auf die harte Tour.

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aktiverbeobachter 25.07.2015, 08:41
161. Zweischneidig

Natürlich ein absolut menschenverachtender Kommentar des Lehrlings. Marketingtechnisch natürlich zufällig gut nutzbar für Porsche. Arbeitsrechtlich im Übrigen (zumindest in D) rechtswidrig.

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SabineHäberle 25.07.2015, 08:42
162.

Auch hier wird wieder verharmlost, ein absolut menschenverachtender Kommentar wird als 'Dummheit' abgetan, der Teenager sei eben noch jung und wisse nicht, was er sagt...
Wie bitte kann man das Tun dieses Menschen so verharmlosen?

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salamicus 25.07.2015, 08:42
163.

Zitat von hatshepsut
Auch wenn es den meisten nicht gefällt, aber wegen einer persönlichen Meinungsäußerung oder einer politischen Richtung darf man niemandem kündigen. Das könnte noch teuer werden für Porsche.
Sie irren. Auch für Sie ist das Internt "Neuland", stimmt's? Stellen Sie sich einfach vor, der Azubi hätte ein gigantisches Megaphon benutzt und seine "persönliche Meinungsäußerung" auf einem großen Marktplatz kundgetan. So, und jetzt stellen Sie sich vor, das Megaphon ist noch viel größer, und der Marktplatz ist die die ganze Welt. Der Gesetzgeber selbst ist noch nicht in "Neuland" angekommen. Netzsperren müssen endlich als mögliche Strafe ins Strafgesetz aufgenommen werden.

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spon-1280943165745 25.07.2015, 08:46
164. Erst nachdenken dann handeln!

Was ist an so einem Kommentar Werbung? Wenn der Auszubildende diese Äußerung nicht quasi öffentlich gemacht hätte, könnte man vielleicht milder reagieren. Aber wenn so etwas derart öffentlich geschieht muss auch entsprechend reagiert werden. Außerdem er war Auszubildender, wahrscheinlich um die 18 Jahre alt, da sollte es einem bewusst sein was man da absondert.

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klaus. 25.07.2015, 08:47
165. Porsche Österreich ist nicht Porsche Deutschland

Gut, dass er gekündigt wurde! Aus den Kommentaren entnehme ich, dass aber viele den Automobilhersteller Porsche mit dem Autohändler mit Werkstätten Porsche verwechseln, der in Österreich und Osteuropa vor allem VW verkauft und das seit sehr vielen Jahren. Es geht hier nicht um den Großkonzern VW/Porsche.

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Hagbard 25.07.2015, 08:50
166.

Zitat von hatshepsut
Auch wenn es den meisten nicht gefällt, aber wegen einer persönlichen Meinungsäußerung oder einer politischen Richtung darf man niemandem kündigen. Das könnte noch teuer werden für Porsche.
Ob so ein Post noch eine Meinung ist oder schon eine Drohung oder ein Gewaltaufruf - darüber könnte man natürlich streiten. Nicht aus meiner Sicht. Ich halte den Post nicht für eine vertretbare oder hinzunehmende Meinung. Aber es muss ja niemand meiner Meinung sein.

Dass so etwas für eine Kündigung reicht, halte ich für durchaus gerechtfertigt.

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Gerry7 25.07.2015, 08:53
167. Der hat das schon so gemeint

Ich arbeite seit 2 Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Solche Meinungen sind weit vertreten. Jetzt hat der Azubi ja genug Zeit und kann mal ein freiwilliges Jahr im Kongo verbringen.

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proratio 25.07.2015, 08:55
168. An alle, ...

... die hier über Zeitgeist und Mainstream lamentieren: zum Glück entspricht es nicht unserem Zeitgeist und auch nicht dem Mainstream, dass es in Ordnung ist, Menschen zu verbrennen. Was denn wohl sonst? Und nein, Meinungsfreiheit heißt nicht, rassistische oder gewaltverherrlichende Meinungen von sich geben zu dürfen. Meinungsfreiheit hat Grenzen. Zur Kündigung: Welchen nicht deutschstämmigen Kollegen wollen Sie denn zumuten, mit jemandem zusammen zu arbeiten, von dem sie wissen, dass er gern einen Flammenwerfer auf sie richten würde?

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tinosaurus 25.07.2015, 08:56
169. richtig

die Kündigung war absolut richtig. Solche Reaktionen bewirken mitunter Wunder. Man hätte vielleicht mit dem jugendlichen ein ausführliches Gespräch führen können, ob er seine Entschuldigung ernst meint. Jugendliche sind vielleicht noch formbar und lernfähig. Erwachsene eher nicht.

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