Forum: Panorama
Hilfe wegen Trinkwasserknappheit: Deutsch-belgische Wasserstraße
DPA

Bis zu 180.000 Liter Wasser werdenn momentan täglich per Tankwagen von Monschau in der Eifel über die Grenze transportiert. Denn: Bei den belgischen Nachbarn wird das Trinkwasser knapp.

Seite 1 von 2
MannAusmNorden 18.10.2018, 14:17
1. Diese großen Zahlen immer...

180.000 Liter hört sich immer so unglaublich viel an. 180m³ sind das, oder etwa 7 Lastwagen voll Wasser. Dann auf einmal nicht mehr so spektakulär. Finde die Aktion aber dennoch gut und frage mich, warum sie dort nicht gleich eine Pipeline bauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
touri 18.10.2018, 14:29
2.

Zitat von MannAusmNorden
180.000 Liter hört sich immer so unglaublich viel an. 180m³ sind das, oder etwa 7 Lastwagen voll Wasser. Dann auf einmal nicht mehr so spektakulär. Finde die Aktion aber dennoch gut und frage mich, warum sie dort nicht gleich eine Pipeline bauen.
Weil, wie schon im Artikel steht, dies bisher erstmalig vorgekommen ist. Dafür baut man nicht für einen vermutlich zweistelligen Millionenbetrag eine Pipeline bzw. tut sich das dazugehörige Verfahren an, das schonmal 20 Jahre dauern kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erzengel1987 18.10.2018, 14:45
3. Zu 1

Die großen Zahlen sollen doch leser anlocken :-). hört sich doch viel viel besser an.

Aber du gibst bereits die Antwort. 7 vielleicht noch 10 Lastwagen voll sind wahrscheinlich immernoch billiger als wenn man eine Pipeline baut. Klar wenn das zum Dauerzustand wird, dann wäre eine Pipeline irgendwann effektiver.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alt-nassauer 18.10.2018, 15:20
4. Es hapert etwas an der Dimension?

Gut sieben LKW - vorausgesetzt das sind Auflieger mit Zugmaschine und keine 12 Tonner mit nur 15 Kubikmeter Fassungsvermögen. Ja das hört sich nach wenig an - pro Tag!
Die Woche hat immer noch sieben Tage und die Aktion ist nicht "einmalig" weil an nur einem Tag, sondern laut Bericht schon seit Tagen läuft. Zu dem ein Ende gar nicht in Sicht ist. 6000 Personen pro Tag hört sich auch nicht so enorm an.
Aber wie sieht es bei 48.000 Personen (das ist die Summe bei sieben Tagen) aus und der dann abgegeben Menge 1260 Kubikmeter Wasser!
Desweiteren ist es "albern" um sich Gedanken um die Kosten einer Pipeline zu machen. Weil im Artikel eindeutig steht das der Deutsche Wasserversorger über Leitungen seit je her andere belgische Gemeinden mit Trinkwasser versorgt. Nur schein die Gemeinde Bütgenbach nicht über einen Anschluss zur einer "externen" Belgischen bzw. einer Deutschen Grenznahen Wasserversorgung hat. Darin liegen dann schon mal zwei Fehler! Aber genaues weiß man ja nicht...
Aber man sollte schon im klaren sein, das Wasser ein wichtiges Gut ist und wenn Deutschland (noch dafür sorgt) und es sich leisten kann es abzugeben. Denn dieser Stausee auf Deutscher Seite hat auch nicht mehr die Mengen und es ist leicht gesagt man bekommt das Wasser woanders her. Man sollte sich mal den O-Ton der Vogelsberger zur Wasserversorgung im Rhein-Main Gebiet mal anhören. Nix mit Friede, Freude und Eierkuchen. Wenn es um das Wasser geht, geht irgendwann jegliche Solidarität! Dann haben andere Länder ja noch Glück!
So wie Belgien jetzt schon um Strom für den Winter "bettelt" - Frankreich, Niederlande und Deutschland sollen für eine sichere Stromversorgung sorgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leeberato 18.10.2018, 15:46
5. @alt-nassauer:

auch wenn es über einen längeren Zeitraum geht werden die Menschen nicht mehr, was ist das denn für eine Rechnung? Falls Sie die Tage mal den Personen nehmen würden wäre das Ergebnis 42000 und nicht 48000, obwohl die Rechnung an sich schon Blödsinn ist. Und Sie wollen auf Fehler hinweisen? Wenn Sie große Zahlen wollen, nehmen Sie doch gleich die Anzahl der Menschen mal der Sekunden, sieht noch spektakulärer aus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas_linz 18.10.2018, 16:02
6. Bis jetzt waren es null Liter

Zitat von MannAusmNorden
180.000 Liter hört sich immer so unglaublich viel an. 180m³ sind das, oder etwa 7 Lastwagen voll Wasser. Dann auf einmal nicht mehr so spektakulär. Finde die Aktion aber dennoch gut und frage mich, warum sie dort nicht gleich eine Pipeline bauen.
Jetzt sind es erstmalig 180.000 Liter, irgendwann 180.000m3 und irgendwann werden Sie sich Gedanken machen, woher Sie Ihr Wasser bekommen. Es ist unglaublich, wie alles bagatellisiert wird. Und ja, 180.000 Liter sind nicht die Welt. Das Klima aendert sich auch nicht ueber Nacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bdroege 18.10.2018, 16:13
7.

Zitat von alt-nassauer
So wie Belgien jetzt schon um Strom für den Winter "bettelt" - Frankreich, Niederlande und Deutschland sollen für eine sichere Stromversorgung sorgen.
Der Strommangel liegt daran das durch 'Zufall' fast alle AKW-Blöcke wegen Wartungsarbeiten gleichzeitig abgeschaltet werden müssen. Es gibt die böse Unterstellung das der Kraftwerksbetreiber damit beweisen will das Tihange & Doel unersetzbar sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alt-nassauer 18.10.2018, 16:19
8. Eher vertippt als Verrechnet.... kann ja mal passieren...

Zitat von leeberato
auch wenn es über einen längeren Zeitraum geht werden die Menschen nicht mehr, was ist das denn für eine Rechnung? Falls Sie die Tage mal den Personen nehmen würden wäre das Ergebnis 42000 und nicht 48000, obwohl die Rechnung an sich schon Blödsinn ist. Und Sie wollen auf Fehler hinweisen? Wenn Sie große Zahlen wollen, nehmen Sie doch gleich die Anzahl der Menschen mal der Sekunden, sieht noch spektakulärer aus!
Aber dennoch sollte man im klaren sein das auf den Zeitraum gesehen nicht nur 6000 Menschen am Tag dieses Wasser benötigen. Sondern wie von ihnen richtig 42000 VERBRAUCHER sind und auf sieben Tage nicht nur sieben LKW Touren, sondern eben das Vielfache. Sowie die Wassermenge sich erhöht!



Genau das wollte ich aber mit Dimension erreichen... 180 Kubikmeter, nur sieben Lkw bei 6000 Personen... alles Harmlos und was soll der Geiz! Es sind eben andere Dimensionen, wenn womöglich in einer Gemeinde nun in der Summe 1260 Kubikmeter pro Woche im Grundwasserspiegel fehlen. Noch das weiß ich auch, holt man das Wasser aus dem Stausee. Es steht aber auch da das man es sich woanders auch besorgen kann. Ich bleibe dabei, alles in Ordnung und das ist halt eben mal so ist. Finde ich eben nicht - falsche Sichtweise!




Solidarität ist ja auch gut! Ich will ja auch nur damit darstellen das es der belgische Nachbar wohl mit der Versorgung seiner Bevölkerung auch nicht so leicht nimmt. Wasser und der Mangel führt zu Konflikten... Das die Vogelsberger nicht mit Mistgabeln in Frankfurt einlaufen... liegt daran, das es an Mistgabeln fehlt. Aber nicht an einen Unmut wenn der Grundwasserspiegel und Wassermangel schon innerhalb eines Bundeslandes für schlechte Stimmung sorgt!




Belgien sollte mal "seine" Hausaufgaben machen... und ist die Thematik Wasser- und Stromversorgung "Neuland"? Wer redet denn hier in den Foren von Eigener, Unabhängiger Versorgung der Staaten, insbesondere Deutschland!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leeberato 18.10.2018, 17:03
9. alt-nassauer

Nein! Es sind und bleiben 6000 Einwohner!!! Der Verbrauch steigt von Tag zu Tag, die Anzahl der Verbraucher bleibt gleich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2