Forum: Panorama
Hilfsgüter im Katastrophengebiet: Hoffnung für Tacloban
AFP

Bis zum Abend sollen sämtliche Taifun-Opfer mit Hilfsgütern erreicht werden - das jedenfalls verspricht die philippinische Regierung. Tatsächlich kommt die Versorgung Taclobans nun besser in Gang. Und Helfer berichten von einem kleinen Wunder.

masbate 14.11.2013, 08:26
1. God bless America

Das kleine Wunder schaffen die bösen Amis.Bis gestern warteten die deutschen Ärzte in Manila.Die Amerikaner haben sie nun nach Tacloban geflogen.Wir sind die stärkste Wirtschaftsnation in Europa aber können nicht 24 Helfer nach Tacloban bringen.Armes Deutschland.

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X-provinzler 14.11.2013, 09:39
2. Latrinen wichtiger als Massengräber!

Der Leichengeruch ist zwar extrem unangenehm, aber entgegen eines hartnäckigen Aberglaubens geht von gesunden Unfallopfern keinerlei Seuchengefahr aus.
Die überhastete anonyme Massenverscharrung bringt daher für die Seuchenprophylaxe keinen Vorteil, stürzt aber die Angehörigen von Vermissten in lebenslange quälende Ungewissheit.
Die Zeit für eine Aufbahrung bis zur Identifizierung und dokumentierte Beisetzung sollte daher aufgebracht werden.
Viel dringlicher zur Seuchenvorbeugung ist die Bereitstellung gereinigten Wassers und die Herstellung einer geordneten Fäkalien-Entsorgung!

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abc-xyz 14.11.2013, 10:46
3. Wo sind die Wanne-be Supermächte? Nur Supermacht USA muss es richten

Die Katastrophe der Philippinen offenbart mal wieder, wie die Welt aufgestellt ist. Hilfe kommt überwiegend (wenn nicht komplett) aus der westlichen Welt. "Nachbarstaat" China ist weit und breit nicht zu sehen. Auch die anderen BRIC Ländern fallen durch Abwesenheit auf. Die USA müssen es wieder richten, und sie können es auch.

Das sind die Momente, die klar offenbaren, dass die USA die einzige wirkliche Supermacht der Welt sind.

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utada 14.11.2013, 11:01
4. @masbate: Sie haben sowas von Recht!!!

Das mit den 24 Helfern ist in der Tat beschämend. Was ich fast noch schlimmer finde: die Amis, die (bis vor kurzem) fast pleite (sind bzw.) waren und außerdem bis vor kurzem nochs schwerst Government shutdown geschädigt, spenden 20 Millionen Euro oder Dollar, und das, obwohl ihre Wirtschaft nicht wirklich gut dasteht. Hinzu kommt der Flugzeugträger und die ganzen Soldaten! Die deutsche Bundesregierung, allen voran die Kanzlerin, sagte anfänglich (ich glaube am Sonntag oder Montag) gerade mal eine popelige halbe Million an Hilfen zu, erhöhte später auf eine Million, was immer noch lächerlich und geizig ist. Dazu die mit üblich monotoner Stimme dünnlippig vorgetragenen Beteuerungen, von wegen man sei "schwer erschüttert" und würde mit den Menschen der Phillippinen stehen, bla bla blubb.... Wenn ich sowas höre, habe ich das dringende Bedürfnis, mich zu übergeben! Unsere Wirtschaft steht sehr gut da im Vergleich zu vielen anderen, die deutlich mehr geben. Um es nochmal in Erinnerung zu rufen: wieviele Millionen, wenn nich Milliarden, wurden nochmal für dubiose Banken-"Rettungsaktionen" oder Hilfen für kriselnde südeuropäische Staaten ausgegeben? Locker mal das hundertfache der (ursprünglichen) Summe. Wieviel wurden in diesem Sommer für die ost- und süddeutschen Flutgebiete ausgegeben? Mit Sicherheit auch hier deutlich mehr, obwohl sich die Schäden im Vergleich zu den Phillippinen auf winzigkleine Bruchteile belaufen. Mit Sicherheit kostet allein der Betrieb und Instandhaltung des amerikanischen Flugzeugträgers mehr als die ursprünglich angebotene popelige Summe! Aber hier geht es ja nur um ein paar arme Asiaten am anderen Ende der Welt, nicht wahr?! Ich finde das Verhalten der Bundesregierung und insbesondere der Kanzlerin angesichts der phillippinischen Mega-Katastrophe nicht nur extrem geizig, sondern auch menschlich schäbig, zynisch und irgendwo auch rassistisch. Ich könnte mich nur noch aufregen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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dr.w 14.11.2013, 11:37
5. es stimmt...

die Hilfe kommt aus den USA und unabhängig von der Sympathie für die Supermacht und von dem Zweck, der dahinter steht, sollte man das anerkennen. Das Deutschland nicht so schnell helfen kann, liegt auch daran, dass Deutschland eben keine Supermacht ist, und keine Einsatzkräfte vor Ort hat!

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Marc Goatman 14.11.2013, 12:40
6. Beängstigende Situation

Wofür geben wir in Deutschland unsere Gelder aus? Diesen Menschen muss doch geholfen werden und die deutsche Wirtschaft könnte es sich eher leisten, als die amerikanische Wirtschaft. Es sollte von deutscher Seite viel mehr für die Opfer in Tacloban getan werden. Und vor allem wird schnelle Hilfe benötigt!

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dreimalnachgedacht 14.11.2013, 12:44
7. Also liebe Leute,

Die Philippinen waren einmal Kolonie der USA! und daher haben die auch eine besondere Verantwortung. Dennoch ist die staatliche Hilfe der BRD beschämend - ich hoffe die privaten Spenden fallen besser aus. Und die EU? hier zeigt sich mal wieder was Brüssel für eine unfähige Witznummer ist.

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Steuerzahler0815 14.11.2013, 22:24
8.

Der Taifun ist jetzt 6 Tage her
Das ist eine Zeit die man ohne Lebensmittel überleben kann selbst wenn man zuvor nicht besonders wohlgenährt war
Das heißt sämtliche Plünderer die dies angeblich machen mussten um ihr Leben zu retten haben dies nicht aus dem Grund gemacht und gehören mit aller Härte des Gesetzes bestraft da sie Staat die Arbeit erschwert haben!

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