Forum: Panorama
Hinrichtung in Texas: Gouverneur Perry auf Mission Todesstrafe

Er hält den Spitzenplatz bei den Todesurteilen in den USA: Kein Gouverneur hat mehr Hinrichtungen durchgesetzt als der Texaner Rick Perry, Favorit im Republikaner-Wahlkampf. Jetzt droht dem Häftling Steven Woods die Vollstreckung - dabei gibt es erhebliche Zweifel an seiner Schuld.

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mitbestimmender wähler 09.09.2011, 17:51
1. Texas

Kollateral-Opfer (unschuldige), gibt es halt, aber was bei weitem mehr zählt ist die Abschreckung bei der Möglichkeit einer Hinrichtung als Strafe und so gesehen ist die Todesstrafe absolut in Ordnung.


Täglich sterben unschuldige im Strassenverkehr, bei der Arbeit deren leben sicherer machen ist sinnvoller als die Todesstrafe in Frage zu stellen.

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alexbln 09.09.2011, 18:08
2. .

Zitat von mitbestimmender wähler
Kollateral-Opfer (unschuldige), gibt es halt, aber was bei weitem mehr zählt ist die Abschreckung bei der Möglichkeit einer Hinrichtung als Strafe und so gesehen ist die Todesstrafe absolut in Ordnung. Täglich sterben unschuldige im Strassenverkehr, bei der Arbeit deren leben sicherer machen ist sinnvoller als die Todesstrafe in Frage zu stellen.
selten was dümmeres gelesen.
staatlich legitimierter mord ist für sie also in ordnung ?

da wünscht man sich fast sie kommen auf die todesliege, obs sie es dann begreifen?

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bosemil 09.09.2011, 18:10
3. Vor was wird abgeschreckt? Gibt es Erfolgsmeldungen?

Zitat von mitbestimmender wähler
Kollateral-Opfer (unschuldige), gibt es halt, aber was bei weitem mehr zählt ist die Abschreckung bei der Möglichkeit einer Hinrichtung als Strafe und so gesehen ist die Todesstrafe absolut in Ordnung. Täglich sterben unschuldige im Strassenverkehr, bei der Arbeit deren leben sicherer machen ist sinnvoller als die Todesstrafe in Frage zu stellen.
Sie, lieber mitbestimmender Wähler, und der Texaner Rick Perry
sind ja auch schon zum Tode verurteilt. Nur wissen sie nicht genau wann die Vollstreckung stattfindet.

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m0wlwUrf 09.09.2011, 18:11
4. ...

Zitat von mitbestimmender wähler
Kollateral-Opfer (unschuldige), gibt es halt, aber was bei weitem mehr zählt ist die Abschreckung bei der Möglichkeit einer Hinrichtung als Strafe und so gesehen ist die Todesstrafe absolut in Ordnung. Täglich sterben unschuldige im Strassenverkehr, bei der Arbeit deren leben sicherer machen ist sinnvoller als die Todesstrafe in Frage zu stellen.
Und wenn Zweifel an der Schuld bestehen, sind Sie dafür im Zweifelsfall zu exekutieren?

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heitjer 09.09.2011, 18:12
5. Perry macht nur seinen Job!

"Woods' Anwälte hatten seine Anwesenheit am Tatort nicht bestritten, aber Rhodes als tatsächlichen Mörder benannt."

"Selbst, wenn er weder den Abzug betätigt noch die Messer geschwungen hätte, wäre er nach texanischem Recht als Komplize so schuldig wie der eigentliche Täter."

Wo sind hier denn dann die Zweifel an seiner Unschuldigkeit?


"Gouverneur Perry auf Mission Todesstrafe"
Warum versucht der Spiegel dies dem Gouverneur von Texas anzuhaengen. Er hat schliesslich nicht das Urteil verhaengt & ausgesprochen.

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avollmer 09.09.2011, 18:13
6. Staatshaftung

Vollstreckung der Todesstrafe wird durch nachträgliche Aufhebung des Urteils im Regelfall zur fahrlässigen Tötung, da zum Mordvorwurf die Absicht und das niedere Motiv fehlen. Werden aber Hinrichtungen aus Gründen der politischen Propaganda und der Imagebildung als Kandidat gehäuft vorgenommen, so liegen in diesem Fall eine Absicht und ein niederes Motiv vor. In diesem Fall sind die beteiligten Mitarbeiter des Staates Mittäter und der verantwortliche Beamte der eigentliche Täter. Gouverneur Perry hat sich nun selbst mit seinen Aussagen als Verantwortlicher in die Frontlinie gestellt. Sollte ihm auch nur eine fehlerhafte Hinrichtung unterlaufen sollte man einen Haftbefehl beim zuständigen internationalen Gericht erwirken, außer das FBI verhaftet ihn auf Initiative der Bundesregierung.

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Originalaufnahme 09.09.2011, 18:13
7. ===

Zitat von mitbestimmender wähler
Kollateral-Opfer (unschuldige), gibt es halt, aber was bei weitem mehr zählt ist die Abschreckung bei der Möglichkeit einer Hinrichtung als Strafe und so gesehen ist die Todesstrafe absolut in Ordnung.
Dann muesste es ja in Laendern mit der Todesstrafe deutlich weniger Kriminalitaet geben. Koennen Sie uns auch mit den entsprecheneden Zahlen begluecken oder nur mit Ihrer Polemik?

Zitat von mitbestimmender wähler
Täglich sterben unschuldige im Strassenverkehr, bei der Arbeit deren leben sicherer machen ist sinnvoller als die Todesstrafe in Frage zu stellen.
Also wer gegen die Todesstrafe ist, ist Ihres Erachtens fuer mehr Verkehrstote und Arbeitsunfaelle, oder wie? Schon klar... Alzheimer laesst gruessen...

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susiwise 09.09.2011, 18:15
8. Zweifel an der Schuld?

Diese Formulierung ist Unsinn. Hier wird kein "Unschuldiger" hingerichtet. Wenn Straftäter gemeinsam eine Straftat begehen, ist es nicht entscheidend, wer genau was gemacht hat. Das wissen am Ende ohnehin nur die Täter selbst. Unverständlich bleibt lediglich, wie sich der eine Täter durch sein Geständnis "lebenslänglich" erkaufen konnte und das auf Kosten des anderen.

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wilam 09.09.2011, 18:16
9. der wäre nicht von Zweifeln angekränkelt,

auch wenn sich alle Urteile der Vergangenheit als falsch herausstellten. Auch das Volk braucht diese Geradlinigkeit. Mit Wenn und Aber fehlt die Gewißheit und man kann nicht handeln.

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