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Hochwasser an der Elbe: Bürokratie bremst Fluthelfer
DPA

Die freiwillige Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Erwitte war startklar - sie wollte der Partnerstadt Aken im Kampf gegen die Flut helfen. Doch dann stoppte die Bezirksregierung die Reise nach Sachsen-Anhalt. Der Fall beschäftigt inzwischen die Landesregierung.

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trevi 13.06.2013, 18:05
1. Typischer Amtsmissbrauch -

Ein weiteres Beispiel zu welchen Ungeheuerlichkeiten es führt, wenn zuviel Amtsbürokratie und -'kompetensgerangel im Spiel ist. Offensichtlich sind zuviele bestbezahlte Amtspersonen unterbeschäftigt und entwicklen aus Langeweile die unsinnigsten Anweisungen . Die seit Jahrzehnten geforderte Reduzierung dieses Staatsapparates könnte viel Geld und Ärger ersparen. Aber welcher, zum Gärtner gemachte Bock packt dies an ???

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Der_Juergen 13.06.2013, 18:05
2. Ich schmeiss mich weg vor Lachen........

.... wenn es nicht so traurig wäre.

Da wollen Leute uneigennützig anderen Menschen in Not helfen und dann wiehert der Amtsschimmel.....
Und da wundert sich noch jemand über die Glechgültigkeit die sich breit macht.
Armes Land.

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oswin82 13.06.2013, 18:05
3. Typisch Deutsch...

Nicht nur die Bürokratie sonder der Kadavergehorsam der Feuerwehr. Wenn Helfer sich im richtigen Moment nicht über Befehle hinwegsetzten können sind die fehl am Platz.

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Andr.e 13.06.2013, 18:07
4.

Zitat von sysop
"Die Enttäuschung ist menschlich zutiefst verständlich."
Wenn es für bürokratische Heuchelei ein paar gäbe, hätte er sich hier wegducken müssen. Es ist Schade, das in Deutschland solchen Leuten viel zu selten gesagt wird, das sie einfach mal das Maul halten sollen.

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fleischwurstfachvorleger 13.06.2013, 18:08
5. Man spürt das Mitgefühl

Zitat von sysop
Die freiwillige Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Erwitte war startklar - sie wollte der Partnerstadt Aken im Kampf gegen die Flut helfen. Doch dann stoppte die Bezirksregierung die Reise nach Sachsen-Anhalt. Der Fall beschäftigt inzwischen die Landesregierung.
Schickt diesen Regierungsdirektor mit einem kurzen Strohhalm nach Sachsen-Anhalt uns lasst ihn die Suppe ausschlürfen.

Danach schickt ihn ohne Pension in die Wüste.

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Alwran 13.06.2013, 18:09
6.

Auch wenn es Viele nicht hören werden wollen. Es war Richtig so. Auch wenn an der Elbe Hochwasser ist, kann es in NRW brennen oder Unfälle geben. Wenn dann Fahrzeuge und Equipment fehlen, das eh schon durch Etatkürzungen knapp ist. Menschlich schwer zu verstehen, aber richtig. Sowas muss ordentlich organisiert werden

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wahlossi_80 13.06.2013, 18:10
7.

Zitat von sysop
Die freiwillige Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Erwitte war startklar - sie wollte der Partnerstadt Aken im Kampf gegen die Flut helfen. Doch dann stoppte die Bezirksregierung die Reise nach Sachsen-Anhalt. Der Fall beschäftigt inzwischen die Landesregierung.
In Dresden war die hessische Feuerwehr mit fast 1000 Mann präsent und durfte nicht helfen. Es gab einfach nicht zu helfen, aber rund um Dresden sind etliche Ortschaften abgesoffen, ohne dass Hilfe kam. Sich öffentlich darüber äußern durften sie sich übrigens auch nicht. Die waren völlig frustriert und haben mir das erzählt in der Hoffnung, dass es irgendwie doch an die Öffentlichkeit gelangt.

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rebew_01 13.06.2013, 18:10
8.

Danke Westen

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gog-magog 13.06.2013, 18:10
9. Schafft endlich diese überflüssigen Beamten ab!

Unfassbar, was sich die Sesselpupser der Republik so rausnehmen. Da wollen Privatleute freiwillig helfen und es wird ihnen vom Amtsschimmel verboten, der damit einen irreparablen hohen Sachschaden verursacht hat. Seit wann kann man Ehrenamtlichen in einem freien Land verbieten, dorthin zu reisen, wo auch immer sie hin wollen?

Die Bürger sollten sich überlegen, ob sie nicht vom Ehrenamt zurücktreten. Dann soll sich doch die Bezirksregierung um den Brandschutz in dem Ort kümmern, wenn sie schon darüber bestimmen will, wer wan wohin verreist. Solche Regierungsdirektoren sind das Grundübel dieses Landes. Kein Mensch braucht sie, aber sie wollen stets bestimmen.

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