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Hochwasseropfer in Deggendorf: Die Heimkehrer
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Kaum ein Ort ist so schwer vom Hochwasser betroffen wie das bayerische Deggendorf. Wenn die Bewohner zu ihren Häusern wollen, sind sie auf Helfer und deren Boote angewiesen. Was sie zu sehen bekommen, ist kaum fassbar.

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souveränsatt 07.06.2013, 16:20
1. jetzt der Staat

jetzt kann der Staats einmal die selbe Großzügigkeit beweisen, wie gegenüber den Banken

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haarer.15 07.06.2013, 16:27
2. Entsetzlich

Man kann sich gut in so eine Situation hineinversetzen. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. 100 Millionen Soforthilfe vom Bund ? Lächerlich. Die Schäden gehen in ein Vielfaches dieser Summe. Bund und Land könnten hier ein großes Konjunkturpaket schnüren, bevor sie mal wieder Almosen verteilen, von denen ohnehin nur ein kleiner Teil wenn überhaupt ankommt. Doch soweit geht die Solidarität im eigenen Land halt nicht.

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Scriptmaster 07.06.2013, 16:35
3. Milliarden

Wenn eine "systemrelevante" Bank pleite geht, dann werden plötzlich zig Milliarden bereit gestellt. Eigentlich sollten die paar Milliarden (5?, 6?, 10?) kein Problem sein. Wahrscheinlich werden die Leute aber das Pech haben, nicht systemrelevant zu sein. Scheiß-Staat!

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goggoschelle 07.06.2013, 16:43
4. Spende vom Staat als billiges Alibi!

100 Millionen für die Menschen, die alles verloren haben. Das ist ein billiges Taschengeld für die gebeutelten Menschen. Für Griechenland, Zypern und andere Länder, für die Banken hatte man Milliarden einfach übrig. Was soll das Ihr Politiker? Es ist eine traurige aber auch schäbige Entscheidung. Man müsste seine Steuerzahlungen einstellen. Hoffentlich kommen noch Zugaben für die Menschen, die Ihr Hab und Gut verloren haben.

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franko_potente 07.06.2013, 16:49
5.

Zitat von haarer.15
Man kann sich gut in so eine Situation hineinversetzen. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. 100 Millionen Soforthilfe vom Bund ? Lächerlich. Die Schäden gehen in ein Vielfaches dieser Summe. Bund und Land könnten hier ein großes Konjunkturpaket schnüren, bevor sie mal wieder Almosen verteilen, von denen ohnehin nur ein kleiner Teil wenn überhaupt ankommt. Doch soweit geht die Solidarität im eigenen Land halt nicht.
Es ist doch nur die Soforthilfe... Für Essen, Kleidung und das allernötigste... Mal den Ball flachhalten

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GrinderFX 07.06.2013, 16:53
6.

Zitat von Scriptmaster
Wenn eine "systemrelevante" Bank pleite geht, dann werden plötzlich zig Milliarden bereit gestellt. Eigentlich sollten die paar Milliarden (5?, 6?, 10?) kein Problem sein. Wahrscheinlich werden die Leute aber das Pech haben, nicht systemrelevant zu sein. Scheiß-Staat!
Die Banken haben aber auch teilweise bzw. ganz ihr Geld wieder zurückgezahlt!
Meinst du wirklich, die Leute können und würden das Geld auch wieder zurückzahlen? Wohl kaum!

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stardiver 07.06.2013, 17:00
7. Was soll die ganze MECKEREI

Was kann Frau Merkel dafuer??? und wenn mir ein Sturzregen mein Dach wegspuelt bekomme ich keinen Pfennig von der Regierung!!! Also Bitte mal nachdenken. Wer in diesen Flussniederungen baut und nach dem Hochwasser von 2002 immer noch nichts verstanden hat, IST SELBER SCHULD!! Irgendwo hat die SOLIDARITAET ihre Grenzen...

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enni3 07.06.2013, 17:10
8.

Zitat von sysop
Kaum ein Ort ist so schwer vom Hochwasser betroffen wie das bayerische Deggendorf. Wenn die Bewohner zu ihren Häusern wollen, sind sie auf Helfer und deren Boote angewiesen. Was sie zu sehen bekommen, ist kaum fassbar.
Erst einmal mein Beileid allen Betroffen in Deggendorf-Fischerdorf.

Es mag etwas hart klingen, aber ich hab mir gerade mal die Struktur des Gebietes ganz genau angeschaut - da hätte niemals gebaut werden dürfen. Deggendorf (bis auf das sichere Natternberg und eben Fischerdorf) liegen am nördlichen Ufer der Donau, Vororte wie Deggenau sind (wahrscheinlich auch schon traditionell) in sicherer (Höhen)Distanz zur Donau gebaut. Alleine für Fischerdorf und das Autobahnkreuz wurde die Donau mit einem unnötigen Damm für eine eigentlich unnötige Siedlung zwei bis drei Meter über dem mittleren Pegel eingezwängt. Die Katastrophe war ganz ehrlich vorhersehbar. Das ganze noch mit dem Gegenstück der Isar im Hinterland.

So leid es mir für die Anwohner tut, die das wissentlich oder unwissentlich in Kauf nahmen, aber das war nur eine Frage der Zeit.

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dr.joe.66 07.06.2013, 17:26
9. Trotzdem helfen!!!

Zitat von stardiver
Was kann Frau Merkel dafuer??? und wenn mir ein Sturzregen mein Dach wegspuelt bekomme ich keinen Pfennig von der Regierung!!! Also Bitte mal nachdenken. Wer in diesen Flussniederungen baut und nach dem Hochwasser von 2002 immer noch nichts verstanden hat, IST SELBER SCHULD!! Irgendwo hat die SOLIDARITAET ihre Grenzen...
Ich sehe es genau so. Schaut mal auf das Satellitenbild von Deggendorf bei Google. Da kann man gut sehen, wo die Häuser stehen. Pegelstand war etwa 5m über normal. Wenn also jetzt bei der Flut das Wasser im OG steht, ist das Grundstück schon im Normal-Fall unterhalb der Wasserlinie. Wer dort baut ist tatsächlich ein Stück weit selbst Schuld - vor Allem nach der Vorgeschichte von 2002!

Und TROTZDEM ist es notwendig und sinnvoll zu HELFEN.
Notwendig schlicht und ergreifend, weil es die Menschlichkeit verlangt. Sinnvoll, weil es auch wirtschaftlich unsinnig ist, Zehntausende insolvente Hartz-IV-Empfänger zu hinterlassen. Eine Hartz-IV-Familie kostet in 10 Jahren schnell weit über 100.000 €, ohne einen Cent Steuereinnahmen oder Kaufkraft zu generieren. Da ist eine großzügige Hilfe besser angelegt!


Die kritischen Fragen müssen ganz woanders gestellt werden:
- Wer erlaubt Baugebiete und Gewerbegebiete in Flussniederungen?
- Wer sperrt sich gegen Überflutungsflächen? Und warum?
- Wer sperrt sich gegen Hochwasserschutzdeiche und -wände?

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